smarte ziele

Richtige Zielsetzung: 5 Regeln für smarte Ziele und wie du diese erreichst (S.M.A.R.T)

 Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind der richtige. (Seneca)

Was sind smarte Ziele? Warum gelingt es einigen, im Leben anscheinend spielend leicht alles zu erreichen und für andere ist es immer wieder ein Kampf? Brauchen wir überhaupt Ziele? Wenn ja, wie setzen wir gute Ziele und erreichen diese auch?

Heute geht es um das Thema Ziele. Wie du deine Ziele erreichst, dir smarte Ziele setzt und was das überhaupt ist. Du lernst die 5 wichtigsten Regeln für die Zielsetzung kennen und erhältst am Ende des Artikels praktische Tipps, die dir helfen werden, deine Ziele zu erreichen. 

Ich habe mit dem Start dieser Webseite mir das große Ziel gesetzt, finanzielle Freiheit zu erreichen. Konkreter:  100.000 Euro im Monat passiv zu verdienen und darüber in meinem Podcast bzw. Newsletter zu berichten, wie ich das erreiche.

Ein verdammt großes Ziel, für viele vermutlich unvorstellbar viel Geld. Aber ich mag große Ziele und ich werde es erreichen. Meine besten Tipps dazu, wie ich meine Ziele erreiche, egal wie groß sie sind, findest du in diesem Artikel.

Gedanke: Die Konkurrenz bei den großen Zielen ist viel geringer. Das „vermeintlich realistischen“ Ziele wollen alle und sind viel härter umkämpft. 

Wann solltest du dir Ziele setzen?

Ein typischer Zeitpunkt, zu dem wir uns neue Ziele setzen ist Silvester und das Beginn des neuen Jahres. Jetzt endlich mit dem Rauchen aufhören, ab ins Fitnessstudio, endlich mehr Geld sparen … naja das kennst du ja sicher. Über 30% der Vorsätze werden laut Studien aber bereits im Januar wieder verworfen. Häufig liegt das auch daran, das diese Ziele nicht gut gesetzt wurden oder die Motivation nicht reichte.

Wichtig für den Zeitpunkt der Zielsetzung ist aber:

Jeder Tag ist eine Chance für einen Neuanfang. Du kannst dir jeden Tag Ziele setzen.

Wenn du etwas ändern willst, kannst du das jetzt sofort tun. Ich mache das aktuell so, das ich mir Anfang des Jahres einige große Ziele setze, die die grobe Richtung vorgeben. Beispielsweise Sport, ein neues Buch schreiben oder ähnliches. Ganz grob nur, damit die Richtung klar ist und womit ich mich befassen werde.

Zu beginn jedes Quartals konkretisiere ich die dann. Jedes Quartal hat 12 Wochen, also unterteile ich meine Ziele in 12 Schritte, wenn sie sehr groß sind, oder aber ich nehme mir 12 kleinere Ziele vor.

In Folge 25 des Wunderlichen Weltklugheit Podcasts findest du beispielsweise meine Ziele für das letzte Quartal. Grobes Ziel war es 3.000 Euro im Monat mehr zu verdienen und ich habe das mit konkreten Handlungen verbunden.

Ein ganz wichtiger Tipp: Unterteile deine Ziele in kleine Teilschritte! 

Am Anfang jeder Woche wird es dann noch konkreter, jetzt arbeite ich die konkreten Teilschritte/Aufgaben aus, die notwendig sind, um mein Ziel zu erreichen.

Das Tolle daran ist, ich weiß immer wohin es geht, kenne die Richtung und kann jederzeit überprüfen wo ich aktuell stehe. Gleichzeitig bin ich aber auch nie überfordert von Aufgaben die so groß erscheinen, dass ich sie nie erreichen kann.

Ein Buch zu schreiben klingt unheimlich viel, aber heute 1.000 Wörter? Das ist machbar, du fängst mit einem Wort an und schreibst dann das zweite :). Das machst du 30 Tage am Stück und schon kann dein Buch fertig sein.

Egal was es ist, die kleinen Teilschritte helfen uns, auch die größten Ziele zu erreichen, solange wir niemals aufgeben. Schritt für Schritt zum Erfolg 🙂

Die richtigen Ziele finden – wie und warum?

Vielen von uns wurde nie mit auf den Weg gegeben, was wir alles erreichen können, wenn wir uns nur klare Ziele setzen.

Viele der Ziele wie Schule, Ausbildung, Studium, dieses oder jenes zu besitzen kommen von außen. Ob das sinnvoll ist oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ganz wichtig ist aber:

Wir sollten uns in regelmäßigen Abständen Zeit für uns selbst nehmen und darüber nachdenken, was für uns lohnenswerte Ziele im Leben sind – ohne irgendwelche Einflüsse von anderen Personen.

Wenn du ein gutes „Warum“ hast, wirst du sehr viel wahrscheinlicher deine Ziele erreichen. Eine „richtige“ Zielsetzung schärft deine Blick für die wichtigen Dinge im Leben.

In schwierigen Zeiten wirst du so weniger stolpern, wenn du den oft steinigen Weg des Lebens beschreitest. Wenn du deine Ziele erreichst, steigerst du dadurch deine Selbstachtung und dein Selbstbewusstsein. Neben Glücksgefühlen bringt dir das eine gesunde Portion Stolz.

Kurz: Ohne Ziele keine Ergebnisse!

Eine gute Übung, um deine Ziele zu finden ist die Übung vom perfekten Tag.

5 Regeln für SMARTe Ziele und wie du diese erreichst

smarte ziele

Die Abkürzung SMART steht für die Begriffe Spezifisch, Messbar, Akzeptiert, Realistisch, Termin und wird beispielsweise im Projektmanagement oder auch bei der Personalentwicklung von Unternehmen angewendet.

Mit Hilfe von SMART-Zielen lassen sich Ziele und Meilensteine konkret definieren und besser erreichen – egal, ob du ein Team führst oder dich und dein eigenes Leben strukturieren möchtest.

Aus diesen 5 Begriffen leiten sich 5 wichtige Regeln für deine Zielsetzung ab, um das spannendste Projekt von allen, dein Leben, nach deinen Wünschen zu gestalten.

Ein wichtiger Hinweis vorweg:

Halte alle deine Ziele, Teilschritte und Ergebnisse schriftlich fest. Du kannst dafür ein Notizbuch wie Evernote verwenden oder ein komplettes Projektmanagent Tool wie Asana. Analysiere regelmäßig auf dem Weg deine Fortschritte und belohne dich auch, wenn du etwas erreicht hast. 

Regel 1 – (Spezifisch): Sei spezifisch!

Das heißt, definiere deine Ziele möglichst genau. Du kannst dafür die die folgenden 6 W-Fragen benutzen.

  • Wer ist involviert?
  • Welche(s) Ziel(e) will ich erreichen?
  • Wo soll das passieren?
  • Wann soll es passieren?
  • Welche Anforderungen und Einschränkungen gilt es zu beachten?
  • Warum setze ich mir dieses Ziel?

In der letzten Frage geht es darum, konkrete Gründe zu finden, warum du deine Ziele überhaupt erreichen willst und welchen Gewinn es dir bringt, diese Ziele zu erreichen.

Beispiel 1:

  • Vages Ziel: „Ich will fitter werden!“
  • Spezifisches Ziel: „Ich will in der Lage sein 10 Km am Stück zu laufen in unter einer Stunde.

Im Vergleich zum vage formulierten Ziel, gibt die spezifische Zielsetzung an, was du konkret machen willst, wie oft, und wie lange. Was fehlt aber? Es ist nicht klar, ob du vielleicht nur schnell abnehmen, deine Körperkraft oder die mentale Stärke verbessern willst, also der Grund und die Motivation für das Ziel.

Beispiel 2:

  • Vages Ziel: „Ich will sparen.“
  • Spezifisches Ziel: „Ich spare für die nächsten 12 Monate den Betrag von 400€ auf einem Extra Konto und mache anschließend von dem Geld eine Weltreise.“

Regel 2 – (Messbar): Leg konkrete Messkriterien für deine Fortschritte fest!

Wie in den ersten Beispielen angedeutet ist es sinnvoll, dass du dir konkrete, messbare Werte überlegst, an denen du siehst, ob du dein Ziel erreicht hast. Darüber hinaus hast du auf dem Weg zum Ziel eine Kontrollmöglichkeit um zu sehen, ob du mit deinen Teilzielen hinterherhinkst oder gar schon vorauseilst.

Wenn du in den nächsten 6 Monaten nebenbei Geld verdienen willst, legst du den Betrag fest z.B. 1.000 Euro monatlich, und nach drei Monaten sollten es ungefähr 500 Euro mehr sein.

Auch hier helfen wieder die guten alten W-Fragen:

  • Wie viel?
  • Woher weiß ich, wann ich mein Ziel erreicht habe?
  • Was mache ich, wenn ich meine Ziele erreicht habe?

Regel 3 (Akzeptanz): Gestalte deine Ziele so, dass sie akzeptierbar sind!

Ist die Zielsetzung nur für dich selbst, ist der Fall klar. Setzt du aber Ziele für deine Teamkollegen, Angestellten, Freunde usw. ist zu beachten, dass die Ziele von ihnen akzeptierbar sind.

Das heißt, die Ziele müssen als angemessen, attraktiv und ausreichend anspruchsvoll angesehen werden und dabei stets ausführbar bleiben. Such dir lieber ein neues Ziel, falls ein von dir gesetztes Ziel deine zeitlichen Kapazitäten oder fachlichen Kompetenzen übersteigt. So vermeidest du negativen Stress.

Folgende drei Fragen können dir wieder dabei helfen:

  • Bist du bereite, Zugeständnisse zu machen, um dein Ziel zu erreichen?
  • Bist du Willens, gewisse Aspekte deines Lebens drastisch zu ändern bzw. zu optimieren?
  • Gibt es vielleicht besser erreichbare Ziele, für die es sich eher lohnt, zu arbeiten?

Das klingt vielleicht sehr logisch und naheliegend, aber manchmal gibt es im Unterbewusstsein noch negative Glaubenssätze, die du erst überwinden musst. Ich habe dazu einen Artikel verfasst, der dir Tipps gibt, wie du solche negativen Glaubenssätze überwindest.

Meist sind es wir selbst die zwischen uns und unseren Zielen stehen. 

Regel 4 (Realistisch): Setz dir realistische Ziele!

Setz dir realistische Ziele: Immerwieder höre ich vom schnellen Reichtum über Nacht, der tollen Influencer Karriere von heute auf morgen und ähnliche Ziele. Das ist unrealistisch.

Es ist auch unrealistisch, dass jemand, der 10 Jahre keinerlei Sport gemacht hat, sich innerhalb von zwei Wochen auf einen Marathon vorbereiten kann oder 10 Kg abnimmt, auch wenn solche schnellen Lösungen gerne immer wieder verkauft werden.

Wohlgemerkt: Unrealistisch, nicht unmöglich. Menschen mit einem starken willen haben bereits die unglaublichsten Dinge im Leben erreichen können.

Aber wenn du dir unrealistische Ziele setzt, sorgt das oftmals nur für Stress und Frust.

Stress empfinden wir immer dann, wenn wir das Gefühl haben, den aktuellen Herausforderungen nicht gerecht werden zu können.

Auf der anderen Seite solltest du aber auch darauf achten, dir nicht zu kleine Ziele zu setzen. In einer Mastermind-Runde hatte ich mir das Ziel gesetzt innerhalb von 6 Monaten auf 10.000 Euro Verdienst zu kommen und der Teilnehmer hatte sich 1.000 Euro vorgenommen.

Das interessante daran war, wir waren gemessen am Gesamtziel immer gleich auf. Er war bei 400 Euro ich war bei 4.000 usw.

Ich mag es große Ziele zu setzen.

Ein großes Ziel ist wie ein Berg, dessen Spitze immer sichtbar ist. All die Herausforderungen auf dem Weg sind nur kleine Hügel, die das große Ziel niemals verdecken können. 

Regel 5 (Termin): Verpack deine Ziele in einen zeitlichen Rahmen!

Deine Ziele sollten stets zeitgebunden sein. Entweder setzt du dir einen Termin, bis zu dem alle Teilziele erreicht sein sollen, oder du erstellst dir einen konkreten Zeitplan.

Letzteres empfiehlt sich bei komplexeren Problemen, wie dem Aufbau eines Online-Business. Sich selbst Fristen zu setzen, steigert die innere Wahrnehmung für das Ziel und gibt ihm eine gewisse Ernsthaftigkeit und Dringlichkeit.

Dies wiederum sorgt für einen mächtigen Motivationsschub. Wenn du für deine Ziele weder Zeitplan noch Deadline hast, geraten diese oft in den Hintergrund des eigenen Bewusstseins.

Ein wichtiger Hinweis zu den Deadlines noch, es gibt das parkinsonsche Zeitgesetz. Das besagt in etwa, das eine Aufgabe zu ihrer Erledigung immer so viel Zeit benötigt, wie du zur Verfügung hast.

Also setz dir möglichst knappe realistische Termine für deine Ziele.

Vielleicht kennst du das noch aus der Schule oder dem Studium. Einen Tag vor der Abgabefrist beispielsweise einer Hausarbeit, wird die Aufgabe fertig. Egal ob du 3 Tage oder zwei Wochen vorher angefangen hast. Diesen Tag vor der Abgabe, sind wir meist am produktivsten, weil die Dringlichkeit besteht.

Dieses Gefühl von Dringlichkeit wollen wir mit möglichst knappen Deadlines auch erreichen, so steigerst du deine Produktivität um ein Vielfaches.

Folgende Fragen können dir helfen, deinen Zielen einen zeitlichen Rahmen zu geben:

  • Was kann ich heute tun, um meinem Ziel näher zu kommen? (kurzfristige Ziele)
  • Was kann ich in drei Wochen tun, um mein Ziel zu erreichen?(mittelfristige Ziele)
  • Was kann ich in drei Monaten tun, um mein Ziel zu erreichen?(langfristige Ziele)

Praktische Tipps für die Zielsetzung und wie du deine Ziele erreichst

  • Setz dir nicht zu viele Ziele auf einmal.
  • Schreib die konkreten Ziele auf. Halte auch deine Fortschritte schriftlich fest.
  • Hab deine Ziele immer sichtbar: Bei mir hängen die auf einer Magnettafel direkt am Kühlschrank.
  • Such dir kurz-, mittel- und langfristige Ziele und unterteile diese in Meilensteine und werde dann immer konkreter bis zu kleinen Aufgaben und den einzelnen Teilschritten.
  • Fang sofort an, an der Verwirklichung deiner Ziele zu arbeiten. Studien haben gezeigt, dass wenn wir nicht innerhalb der ersten 72 Stunden beginnen, sinkt die Wahrscheinlichkeit drastisch, das wir jemals anfangen
  • Mach dir klar, welche positiven Auswirkungen das Erreichen deiner Ziele auf dein gesamtes Leben hat.
  • Mach dir auch bewusst, welche negativen Auswirkungen es auf dein Leben hat, wenn du das Ziel nicht erreichst.
  • Belohne dich, wenn du eine weitere Etappe gemeistert hast.
  • Sei geduldig mit dir. Es gibt Ziele, die benötigen Zeit und Durchhaltevermögen.
  • Fokussiere dich bei deinen Zielen nicht nur auf einen Bereich deines Lebens, sondern versuche eine Balance zu erreichen z.B. zwischen Arbeit, Freunden, Gesundheit und anderen wichtigen Bereichen deines Lebens.
  • Setz dir möglichst knappe Deadlines.
  • Lerne aus deinen Fehlern und den Fehlern anderer.
  • Ein Ziel auch mal nicht zu erreichen ist nicht so schlimm, solange du nicht aufgibst.
  • Visualisiere gelegentlich das Erreichen des Ziels. Stelle dir vor wie es wäre wenn du es geschafft hast. Die Anerkennung, das Lob oder auch das schnelle Auto. Egal was es ist.
  • Such dir Partner, mit denen du gemeinsam an deinen Zielen arbeiten kannst.
  • Überprüfe deine Ziele regelmäßig und wenn du merkst, das es nicht mehr passt oder dir nicht mehr so wichtig ist, dann streiche Ziele auch wieder.

Fazit zur Zielsetzung und SMARTEN Zielen

Den Artikel hast du geschafft, jetzt gilt es als nächstes deine Ziele zu schaffen.

Zusammengefasst stehten SMARTe Ziele für:

Spezifische Ziele festlegen

Messbare Kriterien benennen.

Akzeptiere Ziele finden.

Realistische Ziele definieren.

Termine setzen.

Ich wünsche dir viel Erfolg beim Erreichen deiner Ziele. Wenn du Lust hast, schreib mir doch einfach mal eines deiner aktuellen Ziele und woran es gerade hängt.