Moin.

Pünktlich wie immer am Freitag, gibt es auch heute wieder eine neue Folge der Wunderlichen Weltklugheit. Diese Woche ist nicht so viel passiert. Irgendwie war ich die ganze Woche noch nicht ganz fit und das war kackeaber ich erfreue mich trotzdem noch an der Kälte 😀 Früher in der Schule war krank sein immer die beste Zeit. Alleine zu Hause, ganzen Tag Spielen, Filme sehen und ungesundes Zeug essen 😉

Als Erinnerung an die gute alte Zeit habe ich diese Tradition etwas aufleben lassen, das Business etwas zurückgesteckt und viel sinnloses Zeug gemacht.

Ich hab das Spiel Fortnite installiert aber nur halb verstanden, Twitch installiert und mal ausprobiert wie das mit dem Streamen so funktioniert und was da gut geht, bisschen Musik mit Ableton gemacht und mal wieder ein bisschen gespielt, wenn auch bisher nur mit mittelmäßigem Erfolg. Dann gab es jede Menge ungesundes Essen und ein paar Serien, Filme und ich habe zum ersten mal seit Jahren wieder einen Roman gelesen 😉 War ein Buch, das mich als Kind irgendwann mal sehr beeindruckt hat als ich vielleicht 8 oder 9 war und es ist bis heute faszinierend 😀 Ich bin auch noch auf der Suche nach einem Science Fiction Buch über einen Planet auf dem die Pilze regieren, wahrscheinlich was russisches, habe ich auch so in dem Alter mal gelesen, aber finde es nicht mehr 😉 Also wer Ideen hat oder so ein Buch kennt, gerne her damit.

Der auf Effizienz und Produktivität getrimmte Geist, mag zunächst denken, welch Zeitverschwendung. Aber: Davon abgesehen das ich so auch neue Trends etwas mitbekomme und auch mal aus meiner Filterblase der Wahrnehmung ausbreche, ist das mit das Beste, was man für seine Kreativität tun kann, dem eigenen Geist Zeit zu geben für freies nicht zielorientiertes Denken. Funktioniert bei mir sehr gut und ist entspannend und erweitert meinen Horizont ein wenig 🙂

Aktuell stehe ich meist zwischen 4 und 5 Uhr morgens auf! Das ist natürlich ne richtig kranken Aufstehzeit, aber ich glaube, das ist die Zeit wo wahre Legenden aufstehen … oder ins Bett gehen 😀

Das erste was ich dann mache, ist ca. 2.000 Wörter für das neue Buch schreiben. Richtig schön im dunkeln, ungemütlich kalt draußen, Scheiben noch beschlagen, alles noch ruhig, die 40-W Mega-LED Lampe an, schlagartig taghell, Gesicht verzieht noch angeekelt vom Licht, zugekniffene Augen, mega verstrahlt zum Kaffee-Automaten schleichen, Espresso und Wasserglas auf ex, erstmal bisschen Sport: 2.000 Liegestütze, 100 Klimmzüge, und 12 Situps, um den Körper bisschen aufzuwärmen, zähle nicht mit, Mathe am morgen wäre noch schlimmer, aber gefühlt stimmen die Zahlen schon, dann Banane-Haferflocken-Eweiß-Kakao-Mandelmilch-Shake mixen und aufgepumpt ab an den Rechner Tip, Tip Tip los gehts. Meist so 1-2 Stunden, je nach Themenbereich und wie viel ich recherchieren muss. Aktuell arbeite ich hauptsächlich an einem Buch über Börsenpsychologie.

Ich wollte Psychologie ja mal studieren, aber mit meinem Schulabschluss war das Thema dann schnell geklärt 😉 Ist eher was für an das System angepasste Verrückte 🙂 Aber das Tolle ist, ist auch egal… ich kann mir die die psychologischen Bücher überall kaufen oder ausleihen, ich kann Quellen und die entsprechenden Forschungen online recherchieren und als Coach arbeite ich mittlerweile auch mit Menschen und bewirke wohl mehr im Leben einiger als jemand der Ihnen nur irgendwelche Mittel verschreibt und in der Vergangenheit rumstochert, wie einige der Psychologen das immer noch tun. Also ganz gutes Beispiel, dafür dass Abschlüsse nicht immer entscheidend sind.

Aber zurück zum schreiben: Ich habe hier nach der langen Pause mein Ziel etwas höher gesteckt und werde es ab nächster Woche nochmal etwas erhöhen auf 4.000 Wörter am Tag. Ich habe mir ein paar konkret messbare Ziele gesteckt, wie es jetzt hier weiter geht und um die zu erreichen, muss ich da etwas mehr Zeit investieren. Dazu später gleich noch mehr.

Erstmal ein paar Worte zu der Wahrnehmung der wunderlichen Welt um uns herum.

Die Macht von Glaubenssätzen

1.1 Glaubenssätze bei Arm und Reich

Auf Facebook habe ich einen spannenden Beitrag gefunden und geteilt, in dem es um Glaubenssätze geht. Dort wird verglichen woran arme/reiche Leute so glauben. Nach etwas Recherche hab ich die Original-Studie gefunden und in der ging es um die Gewohnheiten und Glaubenssätze erfolgreicher/reicher Leute.

Also da hat Tom Corley 128 armen Leuten, mit einem Nettovermögen unter 5k $ und weniger als 35k $ Jahreseinkommen und 233 reichen Leuten mit einem Vermögen über 3.2Mio $ und einem Einkommen von 160k $+ 3 Jahre lang Fragen gestellt und deren Gewohnheiten und Denkweisen beobachtet.

Dabei hat er gemerkt, dass die meisten reichen gemeinsame Gewohnheiten haben, genauso wie die meisten Armen.

Bei den reichen dominierten Gedanken und Gewohnheiten wie:

  • Ich werde erfolgreich sein
  • Kreativität ist für finanziellen Erfolg wichtig
  • Ziele setzen, Planen, Fokussieren
  • regelmäßig Lesen und Weiterbilden
  • Sport, gesunde Ernährung
  • Offenheit/Interesse an neuem usw.

Bei den Armen hingegen, dominierten Gedanken wie:

  • dass man intelligent sein muss zu reich werden
  • Glück braucht
  • dass es Schicksal ist, wenn man reich wird
  • reiche Verbrecher und Betrüger sind
  • Fastfood Ernährung
  • TV-Konsum
  • das Lotto spielen und Sportwetten ernsthaft für ein besseres Leben sorgen können

Fand ich nicht wirklich überraschend und die Größe der Studie ist auch nicht wirklich beeindruckend, aber der Autor lebt von seinen Erkenntnissen sehr gut und schaffte es zum internationalen Bestseller mit seinen Erkenntnissen. Buch findet ihr in den Shownotes und im Blog. Naja, aber deshalb gibts heute mal ein paar Worte zu dem Thema Glaubenssätze.

1.2 Was sind Glaubenssätze?

Glaubenssätze sind Denkmuster, welche wir in bestimmten Situationen immer wieder anwenden.

Unser Unterbewusstsein versucht, die Welt um uns herum zu verstehen und wenn wir eine, für uns glaubhafte Begründung gefunden haben, dann bleiben wir dabei und speichern das als Glaubenssatz ab.

Ein paar negative Beispiele mal dazu von Glaubenssätzen, die man haben kann:

  • Das kann ich nicht
  • Ich bin hässlich
  • Geld verdirbt den Charakter
  • immer passiert mir sowas
  • ich brauch noch dieses oder jenes, bevor ich anfangen kann
  • wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren

1.3 Wie entsteht ein Glaubenssatz

Wie entstehen solche negativen Glaubenssätze? Folgendes vereinfachtes Beispiel dazu:

Stellt euch vor, ihr wollt neue Leute kennenlernen und geht dazu abends in eine Bar. Ihr kommt in der Bar an und sprecht jemanden an, ob er was trinken will, doch es kommt keine Antwort. Schnell geht es verunsichert weiter zur nächsten Person. Doch auch hier nur wenig Erfolg. Die Person würgt das Gespräch schnell ab und verschwindet hinter einer Tür.

Aus diesen Erfahrungen bilden wir den Glaubenssatz, dass keiner mit uns etwas zu tun haben will, und gehen frustriert nach Hause. Dort angekommen, sagt uns der WG-Mitbewohner vielleicht noch, dass das doch schon immer so war, und schon haben wir einen neuen negativen Glaubenssatz: „wir sind uninteressant für andere Menschen und keiner will mit uns Reden“.

So entstehen die meisten unser negativen Glaubenssätze, wir machen eine Erfahrung, verallgemeinern diese und speichern das Erlernte ab oder aber, wir übernehmen, was uns unser Umfeld sagt.
In der Psychologie gibt es den Begriff der Rationalisierung, wenn wir im Nachhinein eine Begründung für etwas ausdenken, nur um es besser erklären zu können. Das ist übrigens etwas, was wir Menschen ständig ganz automatisch machen.

Wenn wir eine Prüfung nicht geschafft haben, können wir uns das im nachhinein damit erklären, dass wir zu dumm sind und es nie schaffen werden, die Durchfallquote ja immer so hoch ist, der Lehrer unfähig war usw.. Ob das der Wahrheit entspricht, ist dabei gar nicht so wichtig, Hauptsache wir haben eine Erklärung.

Normalerweise helfen Erfahrungen und Glaubenssätze uns, die Welt zu verstehen und zu vereinfachen. Es spart Zeit und Nachdenken, wenn wir in der gleichen Situation immer eine Erklärung parat haben.

Glaubenssätze können auch durchaus positiv sein, aber das hier soll ja keine zu fröhliche Sendung werden, also konzentrieren wir uns auf die negativen Glaubenssätze und Probleme.

1.4 Die Probleme mit Glaubenssätzen

Spannenderweise belohnt uns unser Gehirn sogar noch, wenn sich ein Glaubenssatz als wahr herausstellt.

Nehmen wir eine neue Beziehung als Beispiel: Die letzten sind vielleicht alle nicht so toll gelaufen und wir haben den Glaubenssatz: „Alle Männer/Frauen sind doof“. Die Phase hatte wohl jeder mal 😉 Seit dieser Woche ist auch offiziell das Dritte Geschlecht „Divers“ beschlossen, also auch Diverse können natürlich doof sein 😉

Dann können wir bei dem neuen Partner solange nach irgendwelchen Fehlern suchen, bis wir etwas finden, was uns bestätigt, das dieser doch doof ist. Bei jedem lässt sich gewiss etwas finden und wenn wir dann etwas dann gefunden haben, ist unser Glaubenssatz bestätigt, wir hatten recht und können stolz auf uns sein…. vom Gehirn gibt es die Belohnung.

Dass es uns hinterher alleine vielleicht schlecht geht, und wir uns, wenn wir uns nicht auf die Fehler konzentriert hätten, jetzt noch glücklich mit dem anderen zusammen wären. Das blenden wir in dem Moment aus, wir rationalisieren, Alle Männer/Frauen sind ja doof, das hätte eh nicht klappen können und schon haben wir eine Erklärung und ein scheinbar besseres Verständnis der Welt. Und mit jeder neuen Beziehung, die scheitert, verfestigt sich der Glaubenssatz weiter.

Und genau hier kommen wir zu den Problemen mit den Glaubenssätzen.

Probleme entstehen dann, wenn unsere Glaubenssätze negativ sind und uns einschränken.

Im Beispiel mit der Bar von oben: Vielleicht hatte die erste Person einfach nur einen schlechten Tag, war in Gedanken versunken und hat uns gar nicht wahrgenommen. Wenn wir nicht durch die erste Begegnung so verunsichert gewesen wären, hätten wir bemerkt, dass an der Tür, hinter der die zweite Person verschwand, ein Toiletten Zeichen ist. Wir haben zwei völlig unabhängige Ereignisse auf uns selbst bezogen und einen negativen Glaubenssatz erschaffen, welcher uns in Zukunft einschränkt.

Dabei hatten beide Ereignisse gar nichts mit uns zu tun, unser Kopf hat die Situation falsch verstanden. Vielleicht trauen wir uns das Nächste mal gar nicht, jemanden anzusprechen, oder schlimmer noch, es spricht uns jemand an, aber unser Kopf ist so sehr in dem Glaubenssatz gefangen, dass wir für andere uninteressant sind, dass wir es gar nicht wahrhaben können.

Das kann soweit führen, dass man sich total zurückzieht, und der Kopf alles anzweifelt, was nicht in Übereinstimmung mit dem ursprünglichen Glaubenssatz ist.

Wenn jemand uns dann doch anspricht, sagt, dass wir interessant sind, dann kommen die Zweifel. Wir reden uns ein, dass der andere doch nur aus Höflichkeit mit uns redet usw. Der Glaubenssatz hat sich schon so weit gefestigt, dass es unvorstellbar ist, dass jemand anders über uns denken könnte.

Das Ganze ist dann wie eine Abwärtsspirale. Durch die negative Erwartungshaltung finden wir immer wieder Bestätigung für diesen Glaubenssatz und wenn wir mal keine finden, denken wir uns welche aus und sind blind für Fakten, die dagegen sprechen. Wie Schmutz auf einer Brille trübt ein Glaubenssatz unsere Sicht auf die positiven Erfahrungen.

Das klingt erstmal ein wenig verrückt, ist jedoch gar nicht so selten, wenn auch nicht immer so extrem. Häufig ist dies der Fall, wenn Menschen einen vermeintlichen Schönheitsfehler haben, welcher sie belastet, sei es eine zu große Nase, oder etwas zu viel Gewicht auf der Waage. Egal was ihnen passiert, es wird auf diese Eigenschaft geschoben. Die Vereinfachung der Welt um uns herum, führt hier manchmal zu fatalen Fehlschlüssen.

Es muss auch nicht ganz so schlimm kommen, aber ich denke, das Prinzip ist klar. Besonders im Bezug auf die Themen Glück, Geld, Freiheit, Erfolg/Verwirklichung von Träumen und Beziehungen gibt es bei vielen Leuten negative Glaubenssätze.

Wir tun das, weil wir, vereinfacht gesagt, in unserem Kopf einen Teil haben der denkt und einen anderen der beweist, dass wir recht haben. Der Denker und der Beweiser. Egal was der Denker jetzt denkt, der Beweiser versucht, es zu beweisen, damit die Welt um uns herum immer einen Sinn für uns ergibt. Sollte etwas mal keinen Sinn ergeben, hinterlässt das ein komisches Gefühl in uns, man spricht hier auch von kognitiven Dissonanzen, wenn unsere Wahrnehmung von der Realität stark abweicht.

Wenn wir also denken wir sind uninteressant für andere Menschen, dann wird dieser Teil unseres Gehirns immer versuchen, diese These mit allen möglichen Situationen zu beweisen. Denn jedes mal wenn wir recht hatten, gibt’s eine Belohnung in Form von Glückshormonen.

So komisch das klingt, aber wenn wir uns sagen, wir können die Prüfung nie schaffen und wir fallen dann wirklich durch, belohnt uns unser Kopf trotzdem noch dafür, weil wir ja recht hatten. Die Prüfung ist zwar nicht geschafft, aber wenigstens hatten wir recht.

So können sich über die Jahre die seltsamsten Glaubenssätze ausbilden. Wir sehen nur, was wir sehen wollen, ja suchen sogar gezielt danach und führen dadurch noch mehr negative Erfahrungen in unser Leben.

Ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht: Du wirst auf jeden Fall recht behalten. (Henry Ford)

Noch ein weiteres Problem mit Glaubenssätzen: Wir nutzen limitierende Glaubenssätze auch als Ausrede vor uns selbst. Wenn ich mir einrede, ich brauche aber erst ein Studium, mehr Zeit oder die beste aller Ideen, bevor ich eine Firma gründen kann, schränke ich mich nicht nur selber ein, sondern rechtfertige mich vor mir selbst auch dafür, die Gründung aufzuschieben.

Das sehe ich leider sehr oft, das Leute an die unsinnigsten Sätze Glauben, aber nicht an sich selbst.

Glaubenssätze können ebenfalls auch eine Art der Komfortzone sein, um unsichere Situationen und Herausforderungen zu vermeiden. In jedem Fall aber schränken dich negative Glaubenssätze ein!

Glaubenssätze sind wie Gitterstäbe in unserem Kopf, ein Gefängnis, in das wir uns selber einsperren. Diese beeinflussen, wie wir unsere Realität wahrnehmen. Jemand, dessen Denken von negativen Glaubenssätzen geprägt ist, sieht überall im Leben Hindernisse und Gitter. Doch derjenige, dessen Geist frei ist, sieht die Freiheit und die Möglichkeiten.

Wer wirklich seine Träume erreichen will, muss sich also von einschränkenden Gedanken befreien.

Damit ist es Zeit die Brille zu putzen und wieder klar zu sehen, kommen wir also zu dem letzten Punkt, was du, denn dagegen tun kannst.

1.5 Was du gegen negative Glaubenssätze tun kannst

1.5.1 Beobachte deine Gedanken

Beobachte deine Gedanken und wenn du merkst, dass du in bestimmten Situationen immer wieder das Gleiche denkst, schreib es auf. So erkennst du die Glaubenssätze spätestens, wenn du einen Satz aufschreiben willst, der bereits auf deinem Zettel steht. Diese Erkenntnis ist wichtig, denn so machst du aus einer unbewussten, negativ geprägten Entscheidung, eine bewusste, auf Fakten basierende Entscheidung.

Also ganz wichtig, wirklich aufschreiben! Wir wollen ja unbewusste Denkprozesse bewusst machen.

1.5.2 Suche nach Gegenbeispielen

Nachdem du dir die Glaubenssätze aufgeschrieben hast, suche gezielt nach Gegenbeispielen. Hinterfrage automatische Entscheidungen und öffne deinen Geist für neue Erfahrungen und Eindrücke. Hierzu kannst du z.B. die „Aber-Technik“ verwenden. Du schreibst einfach hinter jeden deiner Glaubenssätze ein „aber“ und vollendest den Satz.

Zum Beispiel, „Alle Männer sind doof, aber der Typ, der die Wunderliche Weltklugheit macht, der bestimmt nicht“. Schon hast du ein Gegenbeispiel, damit sind schonmal nicht mehr alle doof und du kannst nach weiteren Gegenbeispielen suchen.

1.5.3 Denke pragmatisch – ist es gut für dich oder nicht?

Prüfe ganz pragmatisch, ob dich dieser Glaubenssatz weiter bringt oder nicht. Letztendlich gibt es keine absolute Realität oder Wahrheit, diese ist immer nur eine Interpretation unseres Geistes von dem, was wir wahrnehmen. Und wie wir etwas wahrnehmen, ist zum Großteil von unserem Denken und unseren Erfahrungen abhängig.

Es spielt auch gar keine Rolle, ob etwas wahr ist oder nicht, entscheidend ist doch nur, ob es gut für dich ist oder nicht. Ist es gut für dich, wenn du schlecht über dich denkst?

Hier ist es ebenfalls wichtig, dass du dir der Konsequenzen bewusst bist, wenn du den Glaubenssatz erhältst. Wie wird es dir ergehen, wenn du den Rest deines Lebens immer weiter daran glaubst?

1.5.4 Achte darauf, was du von anderen übernimmst

Nur weil jemand anderes aus deinem Umfeld immer Pech mit Geld hatte, heißt das noch lange nicht, dass es bei dir auch so sein muss.

Dies gilt für viele Erfahrungen und Aussagen anderer. Wir kennen den wahren Grund nicht, warum der andere wirklich Pech hatte. Vielleicht hat er sich ja auch nur ungeschickt angestellt.
Auch was andere über dich sagen, solltest du, wenn es dich wirklich trifft, mit neutralen dritten Personen nochmals besprechen.

1.5.5 Neue Sichtweise einnehmen

Versuche bewusst eine andere Sichtweise einzunehmen. Frage dich, wie du das sehen würdest, wenn eine andere Person dich so behandelt, wie du dich selbst behandelst und dir ständig sagt, dass du etwas nicht kannst.

Versuche, dich von außen zu betrachten, das klappt natürlich am besten, wenn man wirklich ehrlich zu sich selbst ist. Würdest du mit einer Person gerne deine Zeit verbringen, die die ganze Zeit nur von ihren Gewichtsproblemen redet und deshalb ständig schlechte Laune hat? Nein?

Dann ist dies vielleicht der wirkliche Grund und nicht das Gewicht. Manche unser schlimmsten Probleme schaffen wir uns leider in unserem eigenen Kopf.

1.5.6 Glaubenssätze positiv Umkehren

Schreibe eine positive Variante deines Glaubenssatzes auf. Wenn du denkst, Geld verdirbt den Charakter, guck nicht nur auf die Zocker irgendwelcher Banken, sondern suche gezielt nach Gegenbeispielen z.B. The Giving Pledge. Da sind Leute wie Warren Buffet, Bill Gates oder Mark Zuckerberg, die zu den reichsten Menschen der Welt gehören und über 90% ihres Vermögens spenden.

Wenn du darauf achtest, gezielt Gegenbeispiele zu suchen, wirst du diese finden, gezielt positive Dinge in deinem Leben anziehen und wahrnehmen.

Beginne also, dir eine Liste mit positiven Glaubenssätzen zu erstellen, und suche Bestätigung für diese.

1.5.7 Konkretisieren

Wie oben bereits erwähnt, entstehen Glaubenssätze unter anderem dadurch, dass wir etwas verallgemeinern. Eine schlechte Erfahrung trübt unser gesamtes Weltbild. Erkenne die Ursache, erkenne, dass es nur genau diese eine Erfahrung war, weshalb du so denkst.

1.5.8 Suche die wirklichen Ursachen und Möglichkeiten

Alle sagten: „Das geht nicht.“ Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat es gemacht.

Suche die wirklich hindernden Faktoren. Was hält dich wirklich davon ab, etwas zu tun? Ist der Glaubenssatz, dass du das eh nicht schaffen kannst vielleicht nur eine Ausrede, um nicht anfangen zu müssen?

Was hindert dich wirklich? Hast du vielleicht Angst vor Fehlern, Scheitern oder Ablehnung? Mache dir bewusst, dass wenn du weiter an deinem Glaubenssatz festhältst, ja bereits gescheitert bist.

Erkenne den Unterschied zwischen unabhängigen und abhängigen Ereignissen. Wenn du einmal eine Prüfung nicht geschafft hast, oder weil ein Freund von dir sie nicht geschafft hat, ist das beides völlig unabhängig von deinem nächsten Versuch.

Wie beim Pokern, die Karten werden jedes mal neu gemischt, und wenn keiner betrügt, hast du jedes mal, bei jedem neuen Versuch die gleichen Chancen. Egal ob du vorher verloren hast. Solche schlauen Sätze schreib ich übrigens grad auch in mein Börsenpsychologie-Buch 😀

Nagut, aber Prinzip sollte klar sein und reicht jetzt auch zu dem Thema. Ist schon viel zu lang geworden und eigentlich wollte ich auch noch ein paar wichtige Sachen zum Thema Online-Business und meinen Zielen sagen.

2. Online-Business Ziele in den nächsten 3 Monaten

Auf der Workation hatte ich mit Tariq, vom foundersdiary, eine Diskussion, ob Ziele sinnvoll sind oder nicht, was gute Ziele sind und was nicht usw. Weil das hier heute zu lang wird sonst, gibt es nur mal als Fazit ein paar konkrete Ziele, was jetzt in den nächsten 3 Monaten hier passieren wird, ca bis Ende März:

Bis ca. Ende März werde ich die monatlichen passiven Einnahmen um ca. 3.000 Euro pro Monat steigern. Folgende 12 Dinge werde ich dafür mindestens tun:

  • Daytrading Psychologie Buch
  • Finanzkurz Investieren
  • 60 7-Tage-Business Kurse verkauft / Kursinhalte 7 Tage Kurs verbessern
  • 7 Tage Seminar durchgeführt
  • 7 Artikel Investment Ratgeber
  • 7 Artikel ngbusiness
  • 7 Artikel Daytrading
  • Wunderliche Weltklugheit bis 37
  • 1.500 Instagram follower
  • 1.000 newsletter Abonnenten
  • 3 YouTube/Webseiten Videos
  • 7 Tage Business Buch/Konzept auf Englisch

Also alles recht konkret messbar und Deadline 31.03.2019. Wenn ich die Ziele nicht erreiche Spende ich 3.000 Euro, 250 Euro pro verfehltem Ziel, jeweils 125 an einen aktiven Leser des Newsletters, also mindestens Öffnungsrate 80% 😀 und 125 für den guten Zweck 😀

Ganz kurz noch was diese Woche so los war:

3. Was im Online-Business so passiert

Heute wirklich nur ganz knapp, weil es schon so lang ist: Also der Udemy Kurs hat die 1.000$ Marke an Einnahmen locker überschritten und im letzten Monat haben sich die monatlichen Einnahmen nochmal verdoppelt, Merch by Amazon läuft langsam an und sind locker 100$ im Monat nebenbei völlig ohne Aufwand, für alle Interessierten habe ich im 7-Tage-Kurs eine neue Fallstudie ergänzt, wie ich da mit einem einmaligen Aufwand von 2-3 Stunden jetzt diese 100$ im Monat extra verdiene und wie ich das gerade noch ausbaue. Ich denke so 300-500 Euro/Monat sollten da reicht einfach zu holen sein.

Ich befasse mich mit für mich neuen Marketingansätzen wie Pinterest und YouTube Ads, mach mehr auf Instagram, hab einen YouTube Kanal erstellt und vieles mehr.

Eine kleine Sache noch. Ich hatte ja den Tradingplan als Infoprodukt gestartet und hier habe ich mal die Verkäufe im November ausgewertet. Es gab nur 2 Käufe über Facebook-Ads. Die Conversion-Rate von Leuten, die von meinem Buch oder Kurs kommen, ist viel viel höher. Also dieses Vertrauen aufbauen vorher, ist selbst bei einem so günstigen Produkt schon extrem wichtig.

Ich werd im Newsletter die nächsten Tage vielleicht den Business-Teil nochmal bisschen ausführlicher machen. Aber für heute reicht es.

Wunderlicher Tipp der Woche

Bis morgen gibt es noch das Freiheitspaket, ich hab meine Teilnahme leider absagen müssen, aber dort sind viele Online-Kurse die sonst viel teurer wären, zu einem deutlich günstigeren Preis in einem Paket zusammengefasst. Kann man sich 14 Tage für 1 Euro ansehen und ne Menge lernen, also wenig Risiko und paar der Inhalte klangen interessant.

 Seht euch das mal an, lernt 14 Tage was und wenn es euch nicht gefällt, einfach zurückgeben. Angebot gibts auch nur noch bis heute den 16.12.2018.

Ansonsten als zweiten Tipp noch: Feeling Good, von David Burns. Eine Art sehr praktisches Psychologie-Buch, nicht nur für Depressive und ein Klassiker in der kognitiven Verhaltenstherapie, also Thema Glaubenssätze und so. Findet ihr auch in den Shownotes verlinkt oder auf der Seite.

Schluss

Nagut reicht für heute. Für die Aufmerksamkeit sei gedankt und wer gleich Lust hat was umzusetzen, setzt sich jetzt ran und findet mindestens einen einzigen Glaubenssatz, der ihm im Weg steht und 3 Gegenbeispiele! Ist ja wie immer eine Mitmachsendung.

Bis bald.