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Mein Portfolio – Hohe Rendite trotz negativen Zinsen und drohendem Finanzcrash

Moin.

Du weißt nicht wohin mit deinem Geld? Heute zeige ich dir, wie ich das mache und mein Geld aktuell investiere 🙂 (Stand: 08/2019)

Das Thema Finanzen ignoriere ich ja ein wenig auf dieser Seite, obwohl es so wichtig ist. Ich hab da eigentlich wenig Lust auf das Thema, vom Daytrading abgesehen. Ich habe meine Investitionen in diesem Bereich auch weistestgehend automatisiert und von daher nicht viel dazu zu sagen.

Weil die Frage aber oft kommt und gerade jetzt sehr aktuell ist mit drohendem Finanzcrash und negativen Zinsen für private Sparer, zeige ich euch heute hier mal, wie ich aktuell mein Geld anlege.

Wenn dein Online-Business gut läuft und du fleißig Gewinne machst, ist es ein guter Tipp, dass du dich auch um solche Themen kümmerst und dein Geld entsprechend anlegst.

Die Theorie – Diversifikation

Wenn es zu einem Crash oder einer Finanzkrise kommt, ist es nützlich möglichst breit aufgestellt zu sein. In der Fachsprache nennt man dieses “breit aufstellen” Diversifikation.

Dazu gibt es viele Möglichkeiten.

Du kannst z.B. über Vermögenswerte hinweg dein Vermögen verteilen. Vermögenswerte sind Rohstoffe, Aktien, Bargeld, teurer Whiskey etc.

Wenn beispielsweise die Aktienkurse in den Keller fallen, steigt in der Regel der Goldpreis. Wenn du in beides investiert bist, bist du auf der sicheren Seite.

Du kannst auch regional diversifizieren.

Wenn die Wirtschaft in Europa schwächelt, kann es in anderen Ländern wie Brasilien oder China gut gehen.

Wenn du in alle Ländern investiert bist, wie unten gleich gezeigt, dann bist du wieder etwas besser abgesichert.

Wenn das Finanzsystem komplett zusammenbricht, werden Alternativen gefragt sein, wie Kryptowährungen.

Wenn du ein paar davon gekauft hast, als der Kurs noch im Keller war, bist du wieder gut aufgestellt.

Also: Prinzip sollte klar sein. Ich investiere nicht nur in eine Sache sondern in möglichst viele, voneinander unabhängige Vermögenswerte. So bin ich im Fall von Krisen bestmöglich abgesichert und erwirtschafte bis dahin, auch noch eine ganz gute Rendite 😉

Welche das jetzt sind, darum geht es heute.

Unbezahlbar: Wissen/Bildung

Die erste und wichtigste Investition ist Bildung. Investiere in dich selbst!

Angesammeltes Wissen, deine Erfahrungen geben dir Selbstsicherheit auch in Krisenzeiten und können dir von keinem Finanzcrash dieser Welt genommen werden.

Wenn du eine gefragte Fähigkeit oder Spezialwissen hast, ist das immer die beste Absicherung.

Lies dazu auch meinen Artikel zur PLB-Formel, um dein eigenes Business zu starten.

Wenn dir nichts anderes einfällt, leg dir einen Fluchtrucksack zu und werd Prepper 😀 Zu wissen wie man überlebt ist auch ein spannendes Hobby 🙂

Die Grundlage: ACWI ETF

In meiner Sendung zum Thema Indexfonds und ETFs findest du das ganze Thema ausführlich erklärt:

https://thomasdahlmann.com/vermoegen-aufbauen-altersvorsorge-indexfonds-etfs/

Ich habe einen einfachen Sparplan mit einem Betrag den ich immer mal wieder etwas anhebe der monatlich in einen entsprechenden ACWI ETF geht. Ich habe einen thesaurierenden gewählt, welcher die Gewinne immer reinvestiert und bemühe mich, das Geld nicht anzufassen 😉

Sollte jeder machen und für mich um Welten besser als Immobilien oder die meisten anderen komplexeren Anlageformen und Strategien.

Zu diesem extrem wichtigen Thema gibt es auch ein Buch und einen Videokurs von mir (Inhalte sind ähnlich, such dir aus, welches Format dir lieber ist).

Das ist definitiv eine der Besten Investitionen in dem Bereich, die du machen kannst, wenn du noch keine Ahnung von dem Thema hast.

Nur Bares ist Wahres: Tagesgeld und Kopfkissen

Für schlechte Zeiten, Notfälle, wenn du spontan außer Landes fliehen musst oder aber um nach einem Crash liquide zu sein und einkaufen zu können, solltest du auch immer Bargeld haben.

Ob auf dem Tagesgeldkonto oder im Kopfkissen ist egal. Durch die Inflation verliert es jährlich an Wert und mit den negativen Zinsen ist es noch schlimmer, aber sollte es zu einer Krise kommen, wird dich das retten oder aber du kannst kräftig Einkaufen, wenn alle Kurse am Boden sind.

Also eine der besten Vorbereitungen für den Ernstfall.

Wenn du noch ein angemessen großes Kopfkissen brauchst, sieh mal hier nach 😉

Langweilig, aber solider Werterhalt: Gold und Silber

Zur Diversifikation und insbesondere auch in physischer Form ein Klassiker. Edelmetalle sind gut als Werterhalt geeignet.

Da der Verkauf manchmal aber nicht ganz so einfach ist und in der Regel relativ hohe Gebühren verursacht, solltest du sowas nur machen, wenn du das Geld eine ganze Weile nicht benötigst.

Detaillierte Artikel dazu findest du hier: In Gold investieren / In Silber investieren

Wenn du Gold oder Silber kaufen willst, kannst du das hier tun.

Bisschen was soziales: Social-Trading

Naja ist nicht wirklich sozial aber trotzdem ganz gut. Die Grundidee des Social-Tradings ist es, dass ihr ein Handelskonto erstellt und voll automatisiert dort die Handelssignale professioneller Trader handelt.

Es ist also eine Mischung aus Trading und Investition. Einmal investiert, ist es aber komplett passiv und du musst nichts weiter tun. Professionelle Händler kümmern sich um alles und die können gerade in Krisenzeiten sehr profitabel sein, weil man beim Trading auch von fallenden Kursen profitieren kann.

In den letzten Jahren hatte ich so durchschnittliche Renditen von ca. 10-15% p.a.

Einen ausführlichen Artikel zu dem Thema findest du hier:

Social-Trading – Renditestarke Geldanlage für Investoren mit wenig Zeit

Hier gelangst du direkt zu einem passenden Anbieter.

Das älteste Gewerbe der Welt neu gedacht: P2P-Kredite

P2P-Kredite steht für Peer to Peer Kredite. Früher hast du dein Geld zur Bank gebracht, die hat dir Zinsen gezahlt und hat das Geld an andere verliehen, die wiederum Zinsen an die Bank gezahlt haben.

Aktuell bringst du dein Geld zur Bank, die Bank nimmt dir ständig einen Teil davon weg und verleiht es aber trotzdem teuer an andere weiter. Klingt unfair? Ist es auch. P2P-Kredite ändern das.

Der Kredit kommt nicht mehr von einer Bank, sondern von dir. Dafür gehen die Zinsen auch nicht mehr an die Bank, sondern an dich. Geniales Modell. Du bekommst die Zinsen die dir zustehen, andere den Kredit den sie brauchen. Die Bank braucht keiner mehr, die bekommt nichts.

Aktuell bin ich seit ca. 2 Jahren investiert und habe eine Rendite von ca. 11% p.a. Ich nutze dazu das Auto Go and Grow Programm von Bondora. Muss ich nichts weiter machen und er investiert automatisch immer weiter und das Geld vermehrt sich von alleine.

Details zum Thema P2P-Kredite findest du in meinem Ratgeber zum Thema P2P-Kredite.

Eine der wenigen echten Alternativen: Kryptowährungen

Kryptowährungen werden immer mal wieder totgesagt, aber das Konzept von Bitcoin und Co. stellt eine der ganz wenigen echten Alternativen zum aktuellen Geldsystem dar. Sollte es ernsthaft zu einer Krise oder gar einem Crash kommen, werden die Kurse wieder deutlich ansteigen.

Ich investiere hier relativ gleichverteilt in die 10 größten Kryptowährungen nach Marktverteilung und zusätzlich in diverse Nischenprojekte, die mir vielversprechend erscheinen.

Begonnen habe ich selbst mit dem Mining (berechnen von Kryptowährungen) bereits 2009 und seit dem immer mal wieder weiter investiert. Grade wenn die Kurse niedrig sind und die Medien ruhig sind, sind die besten Einstiegschancen!

Spannend, wenn auch sehr riskant, ist auch der kurzfristige Handel mit Kryptowährungen und es gibt jetzt auch den ersten handelbaren Kryptoindex, also alle wichtigen Kryptowährungen in einer Kennzahl abgebildet. Details und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier.

Verteilung des Portfolios

Da ich noch topfit, jung und dynamisch bin und sicher auch noch ein bisschen Geld verdiene, verteile ich das Geld relativ riskant.

Meine aktuelle Aufteilung sieht ca. so aus:

  • ACWI ETF: 35%
  • Bargeld: 15%
  • Social-Trading: 5%
  • P2P-Kredite: 10%
  • Einzelaktien: 5%
  • Kryptowährungen: schwankt stark … aber so 10-20% sind angestrebt.
  • Sonstiges: Wergegenstände, Edelmetalle etc. 15% -20%

Sollte jetzt ein bestimmter Anteil im Portfolio im Wert extrem stark steigen, führe ich ein sogenanntes Rebalancing durch. Wenn der Bitcoin jetzt beispielsweise auf 100.000 Euro steigt, dann würde ich einen Teil verkaufen und in den ACWI ETF umschichten.

Fazit

Ist nicht kompliziert aber eine kluge Sache, sich mal ein wenig mit dem Finanzthema und möglichen Investitionen zu befassen. Ich hätte das mal viel früher machen sollen.

Ich denke dass jeder, der eine halbwegs sichere Altersvorsorge wünscht, selbst für diese sorgen muss. Sich auf den Staat zu verlassen wird nicht funktionieren für alle Leute die unter 45 sind.

Also viel Erfolg beim investieren 🙂

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