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Wunderliche Weltklugheit #35 – Der Roadtrip nach Polen, CC-Treffen Berlin, Upsells, aktuelle Probleme, Jobsuche


Moin.

Mal wieder eine Folge mit Updates aus dem Leben und meiner Reise vom armen Philosophen zum Online-Business MillionĂ€r. Diesmal wieder direkt vom Strand, auf Instagram habe ich euch mal ein paar Bilder gepostet, wie mein aktueller Arbeitsplatz da aussieht 🙂

Ja, was ist so passiert? … Letzte Woche wandelte ich mal wieder unter anderen Menschen und widmete mich sozialen AktivitĂ€ten und der Business-Welt abseits des Computers. Bademantel und Jogginghose blieben zu Hause und gut getarnt in mittelmĂ€ĂŸig feinem Business-Look, ging es auf die Reise. Gearbeitet habe ich nur bis Mittwoch, aber dafĂŒr doppelt so produktiv 🙂

Es gab einige sehr wichtige Erkenntnisse ĂŒber das Thema Markenaufbau, erfolgreiches Verkaufen und Personal Branding, ich habe meine Einnahmen steigern können dank Upsells, habe jetzt einen Coach, suche einen Job und hab auch einfach mal die Pause im Kopf gemeinsam mit exklusivem polnischem Vodka und feinsten Speisen genossen 😉

Dieser Abstand von dem ganzen Business Zeug und einfach mal Pause machen tat mir auf jeden Fall richtig gut. Voller Motivation ging es nach dieser Pause heute wieder ans Werk.

Gerade wenn der Stress am grĂ¶ĂŸten ist, sollte man vielleicht einfach mal einen Schritt zurĂŒck treten und sich die Pause gönnen.

Der Roadtrip nach Polen

Aber von vorne:

ZunĂ€chst ging es fĂŒr ein paar Tage nach Polen. Kurzfristig hat sich fĂŒr mich die Chance ergeben an einem EU finanzierten Projekt teilzunehmen bei dem es darum ging nachhaltige GeschĂ€ftsmodelle zu finden, zu etablieren, kreative Lösungen fĂŒr aktuelle Umweltprobleme zu erarbeiten und ĂŒberhaupt kreative Leute und Unternehmen zu vernetzen. Das war alles auf Englisch und ich eh nur am Essen, aber ich denke so ungefĂ€hr trifft es das Thema 😉

Umwelt retten, Nachhaltigkeit, kreative Leute … klingt gut also spontan zugesagt.

Eigentlich hatte ich auch vor aus unserem Roadtrip eine Instagram Story zu machen, aber es sind nur zwei Bilder geworden, ich vergesse das einfach immer und die Zeit war so schön das ich dann nicht aufs Handy sehe. Das mit dem Influencer werden muss ich dringend noch ĂŒben 😉

Wie bei allen Reisen begann die Planung erst am Morgen der Abfahrt. Reisebus natĂŒrlich verschlafen… Der fuhr schon morgens um 9 los… wie unkreativ, so frĂŒh morgens aufzustehen 🙂

Wir wollten so um 12 los aber haben es dann doch erst 14 Uhr geschafft 😀

Alles was wir wussten, war die Adresse eines Hotels Polen 15 Minuten entfernt von Danzig. An der Spracheingabe im Navi natĂŒrlich gescheitert, mit deutschen Ortsnamen und Straßen klappt das ja mittlerweile echt gut, aber polnisch hat das Navi noch nicht so drauf 😉 Also von Hand eingetippt und los ging es 😀

Ich hatte das ambitionierte Ziel diesmal trotz 700 Km Fahrstrecke keinen Blitzer zu kriegen, also war das Motto Richtgeschwindigkeit statt Lichtgeschwindigkeit und es erwartete uns eine fast 10 stĂŒndige Fahrt 😀

Es gab viele Pausen und Polen ist sehr schön wir sind direkt an der KĂŒste praktisch 700 Km gefahren. Gut ausgebaute Straßen und ganz viel Wald. Hat auch alles gut geklappt, bis wir dann im Restaurant das Essen bezahlen wollten, und merkten, das wir alle nur Euro Bargeld hatten, Polen hat gar keinen Euro… Irgendwie doof. Der Veganer in der Runde hatte natĂŒrlich mal wieder an allem etwas auszusetzen, erst war das HĂ€hnchenfleisch nicht vegan genug und im nĂ€chsten Essen der KĂ€se nicht.. Irgendwas ist ja immer…

Die Fahrt waren ewig lange Baustellen, in Polen scheint es voran zu gehen wir haben ein paar Podcasts gehört und dann das Hörbuch Startup DNA von Frank Thelen, fing ein bisschen langweilig an, aber als er dann ĂŒber sein Business und seine AnfĂ€nge erzĂ€hlt hat und auch wie er gescheitert ist wurde es sehr gut.

Ich mag solche Geschichten und grade mit seinem Nerdzeug und dem Programmieren gibt es natĂŒrlich einige Parallelen zu meiner Entwicklung. Bin noch nicht ganz durch aber bisher auf jeden Fall empfehlenswert das Buch. Ich hatte ihn neulich erst in irgendeinem YouTube Interview gesehen und wirkt auf mich auf jeden Fall wie jemand der sehr sympathisch ist und trotz seines Erfolges sehr bodenstĂ€ndig, warum das so ist, erklĂ€rt er aber auch in dem Buch.

Irgendwann Nachts um 1 oder 2 Uhr kamen wir dann im Hotel an und das war echt gut, Wellness Bereich, eine Suite fĂŒr mich, große Dachterasse und gutes FrĂŒhstĂŒcksbuffet…. naja das mit dem Buffet habe ich jedenfalls von den FrĂŒhaufstehern gehört, als ob ich so frĂŒh wach bin das ich ein HotelfrĂŒhstĂŒck schaffe 😀 Aber eine gute Kaffeemaschine und einen Barista gabs rund um die Uhr 😉

Ein bisschen hatte hab ja sorgen wegen meinem Auto und das da stehen zu lassen, aber es gibt gesicherte ParkplĂ€tze dort ĂŒberall und direkt vor dem Hotel stand ich mit Porsche und Mercedes s63 AMG neben mir sicher nur auf Platz drei der Wunschliste 😀 Sicherheitshalber habe ich trotzdem nicht den FunkschlĂŒssel benutzt und nur manuell aufgeschlossen 😉

Schnell noch eine Flasche feinsten polnischen Vodka als Absacker und ab ins Bett 😀 Das war irgendwie nicht so clever, naja … am nĂ€chsten Morgen nur die ersten zwei Stunden der Konferenz verschlafen aber da waren eh nur so mittelmĂ€ĂŸige Business VortrĂ€ge, ich bin da ja eher der Praktiker und habe mich ums Buffet gekĂŒmmert 🙂

Das Buffet war echt gut und Top Service. Da das Ganze von Steuergeldern finanziert war, habe ich es natĂŒrlich als meine moralische Pflicht angesehen so viel wie möglich zu essen. Selbstlos wie ich bin, habe ich mich aufgeopfert und auch wenn ich schon lange satt war, immer noch wenigstens einen Keks oder eine von diesen geilen Minitorten gegessen und darum gekĂ€mpft unser aller Steuergelder zurĂŒckzuessen.

Hat geklappt, plus 2kg auf der Waage nach dem Trip 😀

In den Buffet Pausen gab es dann VortrÀge zu Design Thinking, Produktentwicklung, GeschÀftsmodellen, und so Workshops. Die waren dann auch praktisch orientiert mit Kennenlernspielchen, Gruppenarbeiten und teilweise realen Beispielen und ganz viel mitmachen. Gefiel mir gut.

FĂŒr mich sind natĂŒrlich immer die Leute interessant und deren Perspektiven, die Teilnehmer kamen aus Litauen, Polen Deutschland Schweden und anderen Ostsee-Staaten und jedes Land hat da eigene Sichtweisen.

Nagut, soll kein ganzer Reisebericht werden aber zwei Szenen die mir besonders Kopf geblieben sind:

Das eine war eine kleine Ă€ltere Frau in einigen VortrĂ€gen, sicher schon ĂŒber 60, die einfach die ganze Zeit gestrahlt hat und so unglaublich glĂŒcklich wirkte. Egal wen sie ansah, man hat automatisch gleich viel freundlicher zurĂŒckgesehen und das ist mir auch bei anderen in ihrer NĂ€he aufgefallen. Sie hat allen ein LĂ€cheln geschenkt.

Am letzten Tag hat diese Frau dann vorne auf der BĂŒhne auch ein paar Worte gesagt, und es stellte sich raus, das sie gar kein Englisch konnte, also wahrscheinlich bei den VortrĂ€gen gar nichts oder nur wenig verstanden hat. Trotzdem hat sie ganz ohne Worte die Veranstaltung sehr bereichert, ein LĂ€cheln sagt manchmal so viel mehr als tausend Worte und wird ĂŒberall auf der Welt verstanden.

Ich habe mir vorgenommen, wenigstens 5 Minuten am Tag ab jetzt freundlich zu gucken und einmal die Woche gibt es ein lĂ€cheln auf der Instagram Story 😀

Eine Zweite Szene:

Wir waren Abends dann in einer Tapas Bar und haben ganz traditionell polnische Tapas und Paella gegessen zu polnischer Salsa Musik 😀 Da die zierlichen Veganer natĂŒrlich nicht so viel essen können blieb ganz viel ĂŒbrig. NatĂŒrlich wird Essen nicht weggeworfen, aber ich kann ja auch nicht alleine fĂŒr 20 Leute essen. Ich hĂ€tte es natĂŒrlich versucht…. aber wir hatten die Idee das Essen einzupacken. Aber anstatt sich das Essen dann vor Ort einpacken zu lassen, sind ein paar der Leute zurĂŒck ins Hotel gelaufen und haben ihre Brotdosen geholt, damit kein zusĂ€tzlicher VerpackungsmĂŒll entsteht und sich darin dann das restliche Essen eingepackt.

Klassischen polnischen Sangria schlĂŒrfend beobachtete ich das Treiben und mir wurde klar, dass auch wenn es mir zunĂ€chst albern erschien, ist es irgendwie doch richtig.

Wir alle wissen das dieser ganze MĂŒll den wir produzieren schlecht ist und wir damit den Planeten fĂŒr uns und alles Leben darauf dauerhaft zerstören. Wir alle wissen, dass Massentierhaltung schlecht ist und wer das nicht weiß, braucht sich nur Filme wie earthlings anzusehen, wer dabei genĂŒsslich sein billig Fleisch essen kann kann ruhig so weiter machen. Wir alle Wissen, was wir an unserem Verhalten Ă€ndern könnten… sind nur meist zu faul oder zu egoistisch dafĂŒr.

Aber wir alle könnten die Welt fĂŒr uns alle ein bisschen besser mache, wenn wir nur bei uns selbst anfangen wĂŒrden.

Genau das tun diese Leute, sie ĂŒberwinden ihre Bequemlichkeit, die Ignoranz, Ă€ndern sich und ihr Verhalten und das bleibt nicht unsichtbar. Andere wie ich denken drĂŒber nach, berichten hier darĂŒber und vielleicht Ă€ndert sich dadurch wieder mehr.

Ein Schneeballsystem… Und jeder kann irgendwo anfangen und den ersten Schritt machen, zu einer besseren Welt fĂŒr uns alle hier auf dem Planeten.

Tja, ich bestellte noch einen klassischen polnischen Pina Colada, innerlich stieß ich auf meine ökologischen WeggefĂ€hrten an und bewunderte ihren Idealismus, und trank laut schlĂŒrfend restlos aus. Denn natĂŒrlich wollte auch ich meinen Teil dazu beitragen, dass hier heute nichts weggeworfen wird.

So ging es drei Tage, abends Kneipen und Bars, tagsĂŒber Buffet und Business. Spannende Leute ein paar neue Gedanken, zwei mögliche neue GeschĂ€ftspartner, und ein StĂŒck bewusster, fĂŒr die Dinge die ich Ă€ndern kann.

Das CC-Treffen in Berlin

Aus Polen ging es Sonnabend dann direkt weiter nach Berlin zum großen CC-Treffen. Eigentlich nur ein kleines Treffen, aber insgesamt dann doch wohl so 180 Leute. Es gab ein paar VortrĂ€ge und ich war wie immer zu spĂ€t, aber die VortrĂ€ge haben mich eh nicht so interessiert.

Das erste Thema war Immobilien und ist aktuell nicht meine Baustelle. Aber das Feedback zu dem Vortrag war sehr interessant, so dass ich den alleine Wegen der Sprecherin schon gerne gesehen hĂ€tte 😀

Den einen den ich gerne gesehen hĂ€tte, habe ich leider verpasst, Isabel Garcia hat da gesprochen, und bin ja ein bisschen Fan 😀 Ihre Inhalte waren praktisch meine Vorbereitung fĂŒr meine Podcast und Hörbuchsprecher Karriere 😉

Einen ĂŒber das Thema Ikigai habe ich mir teilweise angesehen, Ikigai ist japanisch und bedeutet frei ĂŒbersetzt so viel wie „das, wofĂŒr es sich zu leben lohnt“.

Das klingt natĂŒrlich vielversprechend und ich habe tiefe Einsichten erwartet oder zumindest inspirierende Gedanken, aber das kam nicht so rĂŒber. Auf so einem Vortrag, fĂŒr den ich praktisch Geld bezahlt habe, erwarte ich Mehrwert und keine ewig langen Lebensgeschichten. Aber das Thema werde ich mir irgendwann nochmal genauer ansehen, von daher hats doch was gebracht.

Das beste an den Treffen ist es aber, die Leute wieder zu sehen, sich auszutauschen, und wie jedes mal gab es auch ein paar neue interessante Leute. Ein paar Leute haben mich auf den Podcast und den aktuellen Kurs, „Passives Einkommen aufbauen: in 7 schritten zum eigenen Infoprodukt“ angesprochen und das ihnen beides weiter hilft, das find ich natĂŒrlich besonders cool 😀

FĂŒr mich ist das extrem wertvoll, mit diesen Leuten Zeit zu verbringen und hat mich sehr motiviert, viele machen ihr eigenes Ding, einige stehen erst am Anfang, andere haben schon tolle Sachen aufgebaut, aber was uns alle verbindet, ist dieser Wunsch nach mehr Freiheit, mehr vom Leben, und TrĂ€ume zu haben. Dieses GefĂŒhl der Verbundenheit dort ist einmalig, und geht weit ĂŒber Businessthemen hinaus.

Es gab viel zu viel spannende ErzÀhlungen, aber auch hier wieder zwei Szenen bzw. Gedanken die ich mit euch teilen will:

Das aktuelle Motto des CC ist Community over Competition, also sich gemeinsam unterstĂŒtzen anstatt nur gegeneinander sich als Konkurrenz zu sehen. Gute Sache, aber bei der Pizza gilt das natĂŒrlich nicht. WĂ€hrend Markus und ich also beide ganz schnell aßen, damit jeder von uns das leider StĂŒck Salami-Pizza bekommt… Kam Nina grad als wir fast fertig waren und nahm es uns beiden vor der Nase weg… Competition verkackt 😉

Eine andere Szene ĂŒber die ich nachgedacht habe:

Dort lief jemand im Anzug rum, offensichtlich teuer und sehr gut gekleidet, soweit ich das als Modeignorant beurteilen kann und seine Begleiterin passte genau in diesen Look. Die meisten Teilnehmer waren halt eher locker gekleidet. Deshalb ist er mir paar irgendwie aufgefallen, aber alleine wegen dieser Kleidung hĂ€tte ich irgendwie wenig Lust ihn anzusprechen. Es waren eh zu viele spannende Leute da, um alle kennen zu lernen sonst hĂ€tte es ich vielleicht trotzdem ergeben, aber ich verbinde Anzug tragen mit genau dem Gegenteil von allem wofĂŒr ich stehe.

Bei Anzug denke ich an Konzerne, Banken, konservative Unternehmen, Politiker, Beerdigungen… nagut auch Hochzeiten und auf denen gibt es meist geiles Essen 😀 Aber im großen und ganzen eher negativ…

ZufĂ€llig habe ich dann aber am nĂ€chsten Tag seinen Instagram-Account gefunden, weil er da irgendwo verlinkt war und gemerkt das er wohl doch sehr interessant gewesen wĂ€re und wir viele Ansichten teilen und er tolle Inhalte hat und eine sehr interessante Strategie. In seinen Instavideos und Stories kommt er auch Super sympathisch dann wieder rĂŒber.

Naja deswegen habe ich ein wenig ĂŒber das alte „Kleider machen Leute“ nachgedacht. An dieser Stelle habe ich aufgrund meiner eigenen Vorurteile ein bisschen verkackt 😀

Kleider machen doch irgendwie Leute und ich kann mich davon auch nicht frei sprechen. Ich werde trotzdem bei Bademantel, Jogger und schwarzen Shirts bleiben, aber das Thema ist wichtig.

Einige Menschen fĂŒhlen sich minderwertig und borgen sich AutoritĂ€t durch bestimmte Marken, speziell Luxusmarken, sie werten sich in ihren Augen damit auf, sowas sehe ich als kritisch.

Wenn jemand sich wertvoller oder besonders fĂŒhlt, nur weil er 1.000 Euro fĂŒr einen Pullover ausgegeben hat und 100 fĂŒr ne blöde Unterhose, dann ist das meiner Meinung nach einfach Verschwendung und absolut sinnlos.

Auf der anderen Seite ist die Kleidung und unser Auftritt wie eine Visitenkarte. Wenn mein damaliger BWL-Professor im alten Gebrauchtwagen mir was von Geld verdienen, Finanzen, und so erzĂ€hlt hat, hat das in meinen Augen damals schon an seiner AutoritĂ€t gekratzt, heute weiß ich das sparen auch ganz klug sein kann, von daher ist das natĂŒrlich zu oberflĂ€chlich betrachtet 😀

Aber wenn mir jemand im schicken Anzug, mit Rolex und AMG etwas ĂŒber finanziellen Erfolg erzĂ€hlt, dann ist das irgendwie anders. Diese Statussymbole, die ich grĂ¶ĂŸtenteils eher ablehne, verbinden viele mit Erfolg. Das ist wie eine Visitenkarte.

Das ist auf jeden Fall ein Thema, bei dem mich interessieren wĂŒrde, wie ihr das seht. Ich hatte z.B. bei meinem aktuellen Kurs ĂŒberlegt, vor der Kamera ein Hemd zu tragen, weil ich gelesen habe das man so kompetenter wirkt. Habe mich dann aber doch wieder fĂŒr das einfache T-Shirt entschieden.

Schreibt mir gerne mal auf Instagram oder Facebook oder per Mail, wie ihr das seht, wie wichtig ist euch Kleidung?

Nagut ansonsten war ich natĂŒrlich wieder bis zum Schluss da, um 4 gab es noch einen guten Mitternachtsdöner und vorher unzĂ€hlige spannende GesprĂ€che in der Kneipe. Tolles Treffen mal wieder und eine tolle Leistung der Organisatoren, die das alles möglich machen 🙂 Danke dafĂŒr.

Danke auch fĂŒr all die tollen GesprĂ€che und motivierenden Worte. Seit drei Jahren bin ich jetzt schon dabei, aus Business wurden Freundschaften und ein wichtiger Bestandteil meines Lebens 🙂

Die nĂ€chsten Treffen sind in Riga im Sommer und im Winter geht es nach Langkawi in Malaysia, ist zwar ziemlich weit weg, aber wird schon klappen und ich hoffe spĂ€testens dann die meisten wiederzusehen 🙂 Zwischendurch vielleicht nochmal Thailand und dann mal sehen wohin es uns spontan noch zieht.

Aber jetzt endlich mal zum Business Thema 😀 Dazu gibt es jetzt eine neue Kategorie, das Problem der Woche, welches ich gemeinsam mit meinem Coach erarbeite und die Lösung gibt es hoffentlich dann beim nĂ€chsten mal.

Das Problem der Woche: Die Klare Markenbotschaft

Auf zwei Sachen wĂŒrde ich beim CC-Treffen besonders oft angesprochen, einerseits das ich so viel abgenommen habe, dazu gab es ja schon die große Fitness-Folge, massives Buffetessen, Mitternachtsdöner und direkt ein paar Bizeps Curls als ich wieder zu Hause war und das zweite Thema war, was ich ĂŒberhaupt genau mache.

Und dieser zweite Punkt ist doof fĂŒr mein Business meine Markenbotschaft ist nicht klar genug. Meist antworte ich auf die Frage immer, das ich alles mache und das stimmt ja auch irgendwie. Ich habe BĂŒcher, Online-Kurse, KryptowĂ€hrungen, Affiliate-Seiten, T-Shirt-Business, Productized-Services und SaaS-GeschĂ€ftsmodelle und und und.

Aber problematisch daran ist, das meine Positionierung nicht klar genug ist. Ich bzw. meine Marke muss fĂŒr etwas stehen und was genau das ist, daran arbeite ich aktuell gerade.

Wenn ein Kunde sich fĂŒr ein Produkt entscheidet, will er das mit so wenig geistigem Aufwand wie möglich tun. Energie zu sparen liegt in unseren Urinstinkten. Der Kunde will nicht erst lange rausfinden mĂŒssen, worum es geht, was ich anbiete oder wie er mit mir GeschĂ€fts machen kann.

In diesem Bereich habe ich bisher einige Fehler gemacht. Der Online-Business mit Thomas Kurs bzw. 7-Tage-Business-Kurs beispielsweise. Gute Inhalte, aber die Botschaft war nicht klar genug, was hat jemand davon, wenn er ein Online-Business hat?

Im neuen Kurs habe ich das viel besser gemacht, Passives Einkommen aufbauen: In 7 Schritten zum eigenen Infoprodukt.

Die ganze Botschaft ist viel klarer, sowohl der nutzen als auch der Weg, sind bereits im Titel enthalten und die Verkaufszahlen zeigen, dass es besser funktioniert.

Ich habe aktuell relativ viele Inhalte auf meiner Seite ergĂ€nzt, aber praktisch fehlte jegliche Struktur. Das habe ich jetzt ein wenig angefangen durch die Kategorien und die Übersichtsseite.

Alles was nicht direkt zu meiner Marke gehört oder zu meinem Ziel passt, ist fĂŒr den Leser der Seite wie ein StörgerĂ€usch. Macht es schwerer Entscheidungen zu treffen und somit schĂ€digt es meinem Business mehr als es hilft, obwohl ich viel Traffic habe. Die Inhalte werden jetzt in den nĂ€chsten Tagen optimiert alle auf das eine Ziel hin, eine klare Botschaft zu haben.

Deshalb gibt es beim nĂ€chsten Mal eine große Sonderfolge zum Thema Branding/Positionierung und wie man das vermarktet und ich werde bis dahin die Webseite mal wieder ĂŒberarbeiten.

Mein Ziel ist es, das jeder der auf meine Seite kommt, sofort sieht, was ich tue, was ich fĂŒr ihn tun kann und welches Angebot ich habe. Meine Markenbotschaft soll einerseits einfach und klar verstĂ€ndlich sein und andererseits ganz wichtig, den Mehrwert aufzeigen fĂŒr Interessenten und ihnen dabei helfen ihre Ziele zu erreichen.

Ich könnte mich jetzt an ein Schlagzeug oder jedes andere Instrument setzen und GerĂ€usche machen. In Folge 19 hört ihr, meine ersten Ergebnisse am Schlagzeug, aber das ist wenig interessant und ihr wĂŒrdet es schnell vergessen.

Wenn ich aber bestimmten Regeln folge wie Rhythmus und Struktur, dann wird aus den GerÀuschen Musik. Musik bleibt uns in Erinnerung.

Eine gute Markenbotschaft ist wie Musik. Dazu kann man als Stilmittel beispielsweise eine Geschichte benutzen, Geschichten bleiben sicherlich lÀnger in Erinnerung als irgendwelche Fachartikel, egal wie gut der Inhalt auch sein mag.

Nagut, aber eigentlich wollte ich hier in dieser Folge nur sagen, das ich aktuell den ganzen Tag hier am Strand rumsitze und grĂŒbel, wie ich das am besten alles umsetzen kann. Wie mache ich eine gute Geschichte und Musik 🙂

Einige der Fragen, die ich jetzt im laufe der Woche beantworten will:

  • Was genau will ich?
  • Welche Probleme gibt es auf dem Weg?
  • Warum will ich das tun / was passiert, wenn ich es nicht schaffe?
  • Was genau biete ich an?
  • Wie verbessere ich das Leben meiner Kunden?
  • Was muss der Webseitenbesucher tun, um meine Hilfe zu erhalten?
  • Wie Schreibe ich eine gute Geschichte?
  • Wie erhöhe ich die Interaktion?
  • Was ist das grĂ¶ĂŸte Problem, das ich fĂŒr meine Kunden löse?
  • Wie kann ich mich in einem Satz vorstellen?

Und natĂŒrlich noch viele weitere Fragen, zu denen ich dann hoffentlich in der nĂ€chsten Folge Antworten finde.

Was im online Business so passiert

Ich habe jetzt einen Coach

Mir ist aufgefallen, das es manchmal schwer ist, sich selbst neutral genug von außen zu betrachten. Was mir bei anderen auffĂ€llt und ich dort leicht verbessere, setze ich bei mir selbst und meinen eigenen Projekten/Seiten manchmal gar nicht um. Einer meiner Kursteilnehmer hat mich gerade mit seinem Infoprodukt um ein vielfaches ĂŒberholt in den Einnahmen, einfach weil er alles richtig gemacht hat … aber alles Dinge die ich sogar im Kurs bereits gesagt hab 😀

Um an der Stelle jetzt eine externe Kontrolle zu haben, habe ich mir jemanden gesucht, den vermutlich viele von euch kennen und der genau das erreicht hat, wo ich hin will.

Er wird mich an jetzt in regelmĂ€ĂŸigen Coaching Sitzungen unterstĂŒtzen. Gemeinsam erarbeiten wir das Problem der Woche und welche Herausforderung aktuell am wichtigsten ist, um den nĂ€chsten großen Schritt zu machen.

Ich erhalte so Feedback und wertvolles Insiderwissen von jemandem der sehr erfolgreich im Online-Business ist und eine kritische Sichtweise von außen. Ich denke, dass wird mich sehr voran bringen. Bereits in den ersten zwei Sitzungen, konnten wir wichtige Punkte fĂŒr mich klĂ€ren und aktuelle Probleme finden.

Ich werde natĂŒrlich das Wissen mit euch hier und bei meinen eigenen Coaching-Teilnehmern teilen und hier auch darĂŒber berichten, wie es voran geht.

Wichtiger Leitartikel fertig und Webseitenstruktur verbessert

In der ersten Coaching Sitzung haben wir meine Webseite besprochen, und hier gibt es einiges zu verbessern. Ich habe eine Webseite zum Thema Online-Business, aber bisher gar nicht so richtig etwas darĂŒber erzĂ€hlt, was ein Online-Business ĂŒberhaupt ist 😀

Das habe ich jetzt endlich geĂ€ndert und letzte Woche einen Ratgeber Artikel darĂŒber geschrieben, wie man denn 2019 mit einem Online-Business startet.

Ich gehe auf die Themen der richtigen geistigen Einstellung ein, stelle die GeschÀfstmodelle vor, mit denen Einsteiger am besten anfangen können und zeige, wie man startet. Den Artikel findet ihr direkt auf meiner Webseite. Gebt mir gerne Feedback dazu oder stellt Fragen, wenn noch etwas unklar ist.

Online-Business ist mein Hauptthema und dazu kommt auch noch eine Sonderfolge. Deshalb war es Zeit, endlich auch etwas zu diesem Thema zu sagen 😀

Der Artikel wird ab jetzt immer aktuell gehalten und verlinkt praktisch alle wichtigen Inhalte meiner Webseite, verschiedene Detailartikel, das Webinar, die Kurse, die BĂŒcher und vieles mehr.

Mein Plan ist, diesen Artikel so spannend und so voller Mehrwert zu machen, das die Leute den gut finden und von da aus, sich durch meine Seite klicken. Er soll praktisch fĂŒr einen guten ersten Eindruck sorgen und Lust auf weitere Inhalte machen. Um den Erfolg zu beschleunigen und schneller Ergebnisse zu haben, werde ich Werbung auf diesen Artikel schalten.

Ist erstmal eine erste Version, aber hilft mir die Seite besser zu strukturieren.

Es werden jetzt noch ein paar weitere solcher Artikel kommen, die die Struktur der Seite verbessern.

Um die Struktur zu verbessern, habe ich jetzt auch die Blogkategorien eingefĂŒhrt und eine Übersichtsseite ergĂ€nzt, auf der man alle Artikel findet. Bisher war das alles noch zu unĂŒbersichtlich.

Weitere Verbesserungen folgen dann diese Woche, wenn ich die aktuelle Herausforderung der Woche Abgeschlossen habe.

Ich suche einen Job?

Damit die meine aktuelle Challenge noch spannender wird und ich mal etwas Abwechslung und mehr Dankbarkeit habe, haben wir gemeinsam ĂŒberlegt, das ich mir fĂŒr 2-3 Monate einen „normalen Job“ suchen könnte. Ist bereits ein paar Jahre her, das ich das letzte mal fĂŒr andere gearbeitet habe 😀

Das war aber erstmal nur ein Gedanke, also wirklich nur wenn es passt 😀 Erst hatte ich ja ĂŒberlegt Pyrotechniker zu werden, weil ich ja Feuerwerke schon immer geil fand, aber das geht leider nicht mal einfach so nebenbei. Alternativen waren noch eine Weile im LKW mitzufahren, das war frĂŒher mal mein Traumjob nachdem ich Over the Top mit Silvester Stallone gesehen hatte oder aber zur See zu fahren.

Aber wahrscheinlich werde ich wohl in meiner Nische der Unternehmensberatung / Programmierung / IT-Sicherheit / Prozessoptimierung bleiben, es sei denn, jemand von euch hat eine bessere Idee, welchen Job ich machen könnte 😀

Aktuell habe ich da ein oder zwei GesprĂ€che mit Startups in Berlin, die ich durchaus interessant finden wĂŒrde. Mal sehen was sich ergibt und eine mögliche Partnerschaft mit einem US-Startup.

Ich werde also versuchen nebenbei, mit weniger als 20 Stunden pro Woche, das Ziel zu erreichen.

Das messbare Ziel wird es sein, mindestens 2.000 Euro mehr zu verdienen mit diesen Seiten innerhalb der nÀchsten 3 Monate bis Juli, wenn es nach Riga geht.

Ich halte euch wÀhrenddessen im Newsletter auf dem Laufenden, wie es voran geht.

Salesfunnel optimiert mit Upsells/Upgrades

Das ist ein ganz wichtiges Thema letzte Woche gewesen. Ich habe jetzt fĂŒr die meisten meiner Produkte den Verkaufsprozess optimiert in erster Linie mit Upsells bzw. Upgrades.

Ein Salesfunnel bedeutet ĂŒbersetzt Verkaufstrichter, also von den unzĂ€hligen Besuchern die auf die Webseite kommen, filtere ich diejenigen heraus die Interesse haben, liefere denen Mehrwert und verkaufe am Ende hoffentlich ein Produkt.

Sicher wart ihr auch schon mal an der Tankstelle und vorne an der Kasse gibt es meist Sonderangebote, wie diese Schokoriegel die da immer rumliegen. Zwei zum Preis von einem oder so. Eigentlich wolltet ihr nur Tanken, aber am Ende habt ihr dann doch noch etwas gekauft. Das ist ein Upsell.

Teure Produkte zu verkaufen, ist natĂŒrlich schwieriger als gĂŒnstige Produkte, deshalb habe ich im aktuellen Kurs mit einem sogenannten Mini-Infoprodukt gestartet. Also ein Infoprodukt das sehr gĂŒnstig ist, im konkreten Fall vom Tradingplan sind es nur 5 Euro.

Der Vorteil ist, ich kann die Zahlungsbereitschaft potentieller Kunden validieren, diesen bereits Mehrwert liefern und sie von mir und meinen Inhalten ĂŒberzeugen.

Nachdem sie das gĂŒnstige Produkt gekauft haben, erhalten sie sofort ein Angebot fĂŒr einen sogenannten Upsell, also ein teureres Produkt.

Wer also jetzt den Tradingplan fĂŒr gĂŒnstige 5 Euro erwirbt, erhĂ€lt ein Angebot den Daytradingkurs auf daytradingkurs.de gleich mit zu kaufen. Dieses Prinzip habe ich jetzt fĂŒr mehrere meiner Seiten/Infoprodukte so umgesetzt. Erst ein gĂŒnstiges Produkt und dann das teurere.

Ein andere Variante davon ist das Upgrade. Ein Upgrade ist wenn der Kunde erst ein gĂŒnstiges Produkt kauft und dann auf ein teureres „upgradet“. Also jemand kauft den Tradingplan und ganz am Ende des Tradingplans, ist ein Link, mit dem der Kunde auf den kompletten Daytradingkurs updaten kann.

Das gleiche gibt es jetzt bei meinem neuen Kurs zum Thema passives Einkommen mit Infoprodukten. Wer den Kurs abgeschlossen hat, besitzt jetzt sein erstes Infoprodukt und verdient wenn alles passt ein paar hundert Euro im Monat.

Wer dann aber noch mehr will, der kann jetzt aber ganz am Ende des Kurses auf den teureren Online-Business mit Thomas Kurs upgraden. Der bereits bezahlte Verkaufspreis fĂŒr den gĂŒnstigeren Kurs, wird dabei voll angerechnet. Im Online-Business mit Thomas Kurs sind eh alle meine anderen Kurse enthalten.

Das passt soweit inhaltlich auch ganz gut, weil der erste Kurs die Grundlagen zeigt und im Online-Business mit Thomas Kurs zeige ich dann die Skalierung des Business, weitere PPC-Traffic-Quellen und ich habe da jetzt auch Videos ergÀnzt, die Upsells und Upgrades zeigen und wie man das ganze technisch umsetzt und automatisiert auch komplexere Verkaufsprozesse aufsetzt.

Dieses Prinzip von Upsells/Upgrades ist ein sehr mÀchtiges Werkzeug und hilft euch, euren Salesfunnel auf ein neues Level zu bringen.

Ok genug Business fĂŒr heute 🙂

Wunderlicher Tipp der Woche

Diese Woche lĂ€uft der Onlinebusinesskongress, viele spannende Experten berichten ĂŒber ihre Erfahrungen im Online-Business. Ihr könnt euch die Interviews kostenlos ansehen auf http://onlinebusinesskongress.com/ . Am Donnerstag den 11.4 gibt es auch ein Interview mit mir zu sehen.

Seht mal rein und setzt am besten auch gleich um.

Außerdem gibt es das Kongresspaket mit allen Interviews hier auch als Aufzeichnung fĂŒr alle die nicht live dabei sein können. Eine gute Investition in euer Online-Business auf jeden Fall, da man sonst in einer Woche wohl eh nicht alles gleich verarbeiten kann. Mit dem Paket könnt ihr das Ganze dann in Ruhe ansehen und umsetzen 🙂

Schluss

So reicht jetzt, die Sonne scheint, ist zwar kalt aber ich gehe jetzt Baden. Wassertemperatur sind hier so um die 8 Grad aktuell, das macht wieder frisch und munter 😀

Viel Spaß euch allen und eine produktive Woche mit ganz vielen Erfolgen und wenig Selbstzweifeln und Ängsten 🙂

Allen die mittlerweile eingeschlafen sind, wĂŒnsche ich eine gute Nacht und angenehme TrĂ€ume ….

Bis bald.