Wunderliche Weltklugheit #5 – Zyklisches Arbeiten, neues Hörbuch, passives Einkommen mit Nischenseiten

Moin.

Wetter schlecht. Motivation gut. Deshalb heute ohne lange Geschichten nur ein paar Business Ergebnisse, Strategien und was sonst noch so passiert ist.

Toggle.com sagt ich habe letzte Woche 66 Stunden gearbeitet, also wieder etwas über Durchschnitt. Im Juli bin ich komplett auf Reisen, da wird es dann wieder deutlich weniger.

Zyklisches Arbeiten für mehr Produktivität

Einsteigern, die möglichst schnell online Geld verdienen wollen, empfehle ich immer Fokus auf ein Projekt/Produkt. Einige von euch kennen aber vielleicht auch die Situation, dass man total motiviert ein neues Projekt anfängt aber nach einigen Tagen verfliegt diese Motivation etwas und die Leichtigkeit und dieses Hochgefühl etwas neues zu beginnen, lässt nach.

Ich arbeite aktuell an ca. 10 Projekten gleichzeitig und wechsele zwischen diesen tages- oder manchmal auch stundenweise. Jeden Tag eine Stunde schreiben, zwei Stunden programmieren, eine Stunde Marketing. Immer so wie ich gerade Lust habe und welches Projekt kurzfristig mehr Fokus benötigt und wo ich schnellstmöglich mehr Geld verdienen kann.

Dieses Vorgehen hat für mich zwei große Vorteile:

  1. Ich kann immer das tun, worauf ich gerade Lust habe.
  2. Ich habe immer dieses Gefühl, neu zu beginnen, und arbeite viel produktiver und motivierter an den Projekten.

Das hat auch einige Nachteile, z.B. das man sich immer wieder neu in das Projekte „reinfinden“ muss oder insgesamt es länger dauert, bis etwas abgeschlossen ist. Für mich persönlich überwiegen jedoch die Vorteile und jeder der Probleme mit dem Fokus hat, kann diese Vorgehensweise mal ausprobieren.

Das ist aber auch der Grund warum es diesmal wieder ganz andere Projekte gibt, als im letztern Newsletter. Die Projekte von letzter Woche wie die Buecher.io Seite, werden dann in einer der nächsten Ausgaben fortgeführt. Aber auch hier habe ich nach nur 3 Tagen, bereits erstes Geld verdient und ich konnte die magische 1.000 Likes Marke auf Facebook knacken.

Was im Online-Business derzeit so passiert

Neues Hörbuch eingesprochen

Ich habe einen Punkt der schon sehr lange auf meiner Todo-Liste stand endlich abgehakt und das Hörbuch zum Buch über Kryptowährungen eingesprochen. Wie ich dabei vorgegangen bin, kannst du hier in diesem Artikel zum Thema Hörbuch selbst aufnehmen nachlesen.

Zeitaufwand für das gesamte Hörbuch mit ca. 27.000 Wörtern und einer Laufzeit von 3 Stunden und 24 Minuten betrug 30:52:27. Als Freiberufler hatte ich einen Stundensatz von ca. 100 Euro / Stunde. Damit so ein Hörbuch profitabel ist, müsste es für mich also mindestens 3.000 Euro verdienen. Das ist schon recht viel und diese Zahl hat mir wieder klar gemacht, das ich einige Aufgaben wie das schneiden von Hörbüchern outsourcen muss.

Ich habe ca. 12 Stunden für mit dem Schneiden/Nachbearbeiten verbracht. Eine Tätigkeit, die ich auch für ca. 10 Euro pro Stunde einkaufen kann. Für mein erstes Hörbuch, dass ich komplett abgegeben habe, sahen die Zahlen viel besser aus.

Wenn du dein Business erfolgreich skalieren willst, ist es also wichtig, deinen eigenen Stundenlohn zu kennen und, selbst wenn die Qualität etwas schlechter ist, Aufgaben abzugeben.

Eine gute Möglichkeit, um dein Hörbuch professionell einsprechen zu lassen, bietet liberaudio.de, mit denen ich auch bereits erfolgreich zusammengearbeitet habe.

Aktuell habe ich ein paar Texte und anderen Aufgaben an andere abgegeben, aber von 4 Aufträgen ist nur einer bisher mit Ergebnis zurückgekommen. Aber immerhin wenigstens einer 😉 Das Ergebnis war noch nicht ganz zufriedenstellend, aber ich baue denjenigen hoffentlich langfristig auf und nehme mir die Zeit, Tipps zur Verbesserung der Inhalte zu geben und hoffe so, langfristig jemanden der zuverlässig ist gewinnen zu können.

Das zeigt aber mal wieder, dass alles die tollen Ergebnisse und viel Geld wollen, aber nur die wenigstens sind bereit, auch dafür zu arbeiten und dass ich in Zukunft mehr abgeben muss.

Wie viel Geld kann man mit einem Hörbuch verdienen?

Die konkreten Zahlen gibt es in der Email-Version dieser Kolummne, aber so viel sei verraten, es sind mehr als die 3.000 Euro von oben 😉

Der 7 Tage-Business Kurs ist wieder da – Wechsel auf teachable für den Online-Kurs

Mein Herzensprojekt der 7-Tage-Business Kurs ist endlich wieder online erhältlich. Es gab mit dem vorherigen Zahlungsanbieter einige Probleme, weshalb der Kurs nicht mehr verkauft werden konnte. Auch nach über einem Monat konnten die Probleme nicht gelöst werden, weshalb ich auf eine neue Plattform speziell für Online-Kurse umgezogen bin.

Die Einrichtung und das Ergebnis sind absolut genial. Meine neue „Online-Schule“ gibt es jetzt hier:

https://kurse.thomasdahlmann.com

Update: Die Kurse findest du jetzt hier

Das ganze Setup in dieser einfachen Form hat nur ca. einen Tag gedauert inklusive einpflegen der ganzen Inhalte für den ersten Kurs.

Hier macht sich auch das Personal Branding vielleicht bezahlt. Ich biete die Kurse einfach unter meinem Namen an und unterstütze die Kursteilnehmer auch persönlich. Ich denke, so ist es auch kein Problem später weitere Kurse anzubieten mit anderen Themenschwerpunkten.

Problematisch war die Preisangabe, die nur in Dollar möglich ist, sonst wird keine Paypal Zahlung unterstützt. Außerdem ist ärgerlich, dass nur glatte Beträge als Preis für einen Kurs eingegeben werden können.

Da es in Deutschland die Preisangabenverordung gibt ( https://www.it-recht-kanzlei.de/Thema/preisangabenverordnung.html?page=2 ), die vorschreibt, dass Endkundenpreise immer inklusive Mehrwertsteuer angegeben werden müssen, kommt also immer ein hässlicher Preis dabei raus.

Ich habe den Preis daher erstmal auf 100$ festgesetzt + 19% Mehrwertsteuer, ergibt sich ein Gesamtpreis von 119$ für den Kurs. Ist höher als ich zunächst wollte, aber ich denke das die Inhalte und der Support es Wert sind. Außerdem kommt so immer ein glatter Betrag raus auch für die verschiedenen Steuersätze. Für alle die noch unsicher sind, gibt es 30 Tage  Geld zurück Garantie.

Gut ist, das teachable als Verkäufer auftritt und die Mehrwertsteuer einsammelt, ich erhalte also lediglich Zahlungen von teachable. Dadurch wird die steuerliche Abrechnung für mich viel einfacher.
Die aktuelle Kursseite sieht jetzt so aus:

https://kurse.thomasdahlmann.com/p/7-tage-business-kurs

Update: Passives Einkommen mit Infoprodukten

Gut finde ich, dass Besucher direkt einen Überblick bekommen, was sie alles im Kurs erwartet. Man kann auch einige Lektionen für eine kostenlose Vorschau aktivieren, was ich auch noch tun werde. Toll ist auch das alles responsive einwandfrei funktioniert. Die Schüler können den Kurs unterwegs machen auf dem Handy und wo sie gerade Zeit haben. Bisher gab es viel gutes Feedback für die gesamte Plattform und die bisherigen Inhalte.

Wie geht es jetzt weiter mit dem Kurs?

Ich habe mich diesmal gegen einen großen „Launch“ entschieden. Ich hatte verschiedene Sachen überlegt wie Webinare, Adwords, Facebook Kampagnen usw. Aber ich werde auf aktives Marketing erstmal verzichten und mich erstmal auf die aktuellen Teilnehmer und die Inhalte konzentrieren und auch langfristig die Teilnehmerzahl und den Verkaufszeitraum begrenzen.

Aktuell überlege ich ca. 50 Teilnehmer alle 4 Monate. Dann habe ich genug Zeit auf alle einzugehen, die Teilnehmer kennenzulernen und kann mich auch wirklich mit den einzelnen Geschäftsideen befassen.

Ich habe eine Facebook Gruppe erstellt für die Teilnehmer und eine Community Software installiert mit Forum/Chat usw. Ein großer Launch bedeutet vielleicht einige hundert Verkäufe und am Ende eine anonyme Masse als Community. Wenn das Ganze langsam „organisch“ wächst durch Empfehlungen und weil ich selbst zeige, was möglich ist, entsteht eine Gemeinschaft, die hoffentlich viel mehr erreichen kann. 50 motivierte Teilnehmer die sich gegenseitig unterstützen können extrem viel ausmachen, viel mehr als 5.000 Teilnehmer, von denen jeder nur für sich arbeitet. Aktuell sind zwei der Teilnehmerideen gestartet. Diese werde ich dann hoffentlich auch bald als erfolgreiche Fallstudie im Kurs ergänzen können 🙂

Jetzt ist es meine Aufgabe das Feedback der Teilnehmer umzusetzen, ich ergänze Videos, Downloads und Fallstudien. Das wird eine langfristige Aufgabe, da der Kurs nie „fertig wird“.

Was die Struktur der Schule und die Sales-Funnel angeht, orientiere ich mich an Pat Flynns smartpssiveincome.com Seite. (https://www.smartpassiveincome.com/). Pat hat über 200.000$ alleine mit dem Start seines Online-Kurses verdient und ist ebenfalls auf teachable. Patt hat ebenfalls von Anfang an auf Personal Branding und Transparenz mit seinem eigenen Online-Business gesetzt. Das werde ich so ebenfalls versuchen.

Passives Einkommen erhöhen durch Nischenseiten

In der letzten Woche habe ich ja matomo als Alternative zu Google Analytics auf einigen meiner Webseiten eingerichtet. Dabei bin ich meine Liste der Webseiten durchgegangen und habe zwei alte Nischenseiten wiederbelebt. Aktuell liegen die Einnahmen ca. bei 50-100 Euro pro Monat. Seit über zwei Jahren, habe ich dort aber nichts mehr aktiv getan. Es ist also wirklich „passives Einkommen“.

Die eine Seite bewirbt ein spezielles Finanzprodukt mit relativ hohen Provisionen und die andere ein Fitnessprodukt, mit ebenfalls relativ hohen Provisionen. Die Seiten haben beide nur sehr wenig Traffic, unter 100 Besuchern pro Monat und relativ schlechte Google Rankings. Aber beide haben das Potential, mit nur wenig Aufwand die Einnahmen in kurzer Zeit mindestens zu verdoppeln.

Aktualisierung der Seiten und mehr Traffic für die Nischenseite gewinnen

Beide Seiten hatten als Titel noch <Produkt> 2016 und waren inhaltlich seit 2 Jahren tot. Ich habe also beide Seiten erstmal auf SSL umgestellt mit letsencrypt. Habe alle Datumsangaben aktualisiert und jeweils die Startseiten um 300 Wörter ca. erweitert. Dann habe ich jeweils 2 neue Kurzartikel jeweils ergänzt. So sieht Google erstmal, dass die Seiten wieder relevanter sind.

Dann habe ich beide auf das Divi-Template umgestellt und die Optik etwas aktualisiert. Auch die rechtlichen Rahmenbedingen habe ich angepasst mit neuer Datenschutzerklärung und Cookie Hinweisen. Toller Tipp hierfür ist von EasyRechtssicher der kurze Kurs zu den Themen Datenschutz und Impressum .

Dann habe ich mit dem kostenlosen http://www.backlink-tool.org/backlink-checker/ und dem Mozbar Browser Plug-in die Konkurrenz analysiert.

Die Konkurrenz der Finanzseite Seiten hat mit nur 24 Backlinks und relativ wenig Inhalten den ersten Rank bei Google und verdient schätzungsweise 3.000-4.000/Monat mindestens. Messen kann ich das anhand des Traffics ( https://www.similarweb.com/ ) und den ungefähren Conversion-Rates auf meiner Seite.

Da die Konkurrenz SEO-Mäßig schlecht aufgestellt ist, werde ich das „einfach“ besser machen. Ich werde hier in den kommenden Tagen/Wochen das Backlink Profil der Seite kopieren und zusätzlich bessere Inhalte erstellen. Diese Aufgabe werde ich ggf. teilweise wieder outsourcen. Ich denke, dass ich hier die Einnahmen schnell ebenfalls auf 4-stellig im Monat steigern kann.

Bei der Fitness Seite ist die Konkurrenz SEO-Mäßig viel stärker. Ich könnte jetzt einerseits mit Adwords oder Facebook anzeigen arbeiten und so den Traffic kaufen und die Conversion Rates optimieren. Aus der Vergangenheit weiß ich, dass das insbesondere im Sommer, wo alle die Strandfigur wollen durchaus machbar ist.

Ich habe mich aber für einen anderen Weg entschieden und bei Content.de ein 6.000 Wörter Miniratgeber Buch in Auftrag gegeben. 3 Sterne Qualität, kosten ca 120 Euro. Dieses werde ich dann selbst noch etwas aufbereiten und einfach als Buch auf Amazon veröffentlichen für 99 Cent. Dieses Mini-Buch wird dann praktisch mein Salesfunnel und verkauft hoffentlich das viel teurere Fitnessprodukt. So umgehe ich die starke SEO-Konkurrenz komplett.

In der Email-Version dieser Kolumne und im Kurs gibt es dann regelmäßig Updates zu den beiden Seiten und konkrete Zahlen, wie sich die Einnahmen entwickeln.

Geld verdienen mit Blogartikeln

Weil es diesmal noch nicht ganz 2.000 Wörter in der Kolummne sind, noch ein kleiner Exkurs in das Thema Geld verdienen mit Blogs. Viele fragen ja ob das 2018 noch möglich oder sinnvoll ist einen Blog zu starten.

Wenn du über die gleichen Inhalte wie alle schreibst oder nichts zu sagen hast, wird es schwer.
Aber wenn du halbwegs gute Inhalte erstellst die hilfreich sind, ist Bloggen wohl ein ziemlich zeitloses Geschäftsmodell.
Weil es thematisch heute passt, betrachten wir mal den Blogartikel von oben, zum Thema Hörbuch aufnehmen:

https://thomasdahlmann.com/ein-eigenes-hoerbuch-aufnehmen-hardware-programme-und-was-du-sonst-noch-wissen-musst/

Am 20. März veröffentlicht und mein Hauptkeyword ist „eigenes Hörbuch aufnehmen“. Völlig ohne Marketing oder Backlinks, hat der Beitrag es auf die erste Seite in der Google Suche geschafft.

Er verdient monatlich ein passives Einkommen über die Amazon-Affiliate Links zu der Hardware. Er löst mein Problem, weil ich vor jedem neuen Hörbuch das ich selbst aufnehme immer eine Anleitung zur Verfügung habe und Geld damit verdiene und er löst das Problem des Lesers, der sich tagelange Recherchen, wie ich sie durchgeführt habe, ersparen kann.

Recht einfach also eine Win-Win-Situation.
Für den 7-Tage-Kurs zeige ich das Ganze nochmal ausführlicher an zwei Fallstudien zu Blogartikeln, wo ein einziger Artikel 5-stellig verdient hat auch ohne ganzen Blog oder regelmäßigen Aufwand.

Tipp der Woche:

Weil der restliche Inhalt der heutigen Kolumne fast nur Online-Business und Geld verdienen war, gibt es einen Tipp der Woche, der nichts mit all dem zu tun hat: Mein Tipp der Woche ist diesmal eine Sendung, die ich gehört habe. Es geht um ein Interview mit Jürgen Domian, welches ihr auf dem YouTube Kanal von Gedankentanken findet ( https://www.youtube.com/watch?v=wXTtp59_bEY ) oder aber auch auf Spotify als Podcast für unterwegs.

Es geht um Zen Buddismus, das Leben, den Umgang mit Menschen und natürlich die tolle Sendung von Domian, die ich selbst auch über viele Jahre verfolgt habe.

Auch die Bücher von Domian sind eine Empfehlung, ich habe mir für den kommenden Portugal Trip „Dämonen“ und „Richtig Leben“  geholt und freue mich sehr darauf, diese zu lesen 🙂

Schluss

2.000 Wörter voll. Hatte anfangs diesmal keine Lust zu schreiben, aber ging dann doch ganz gut. Dieses öffentliche Commitment hilft mir, auch dran zu bleiben und motiviert mich weiter zu machen und ich hoffe, dass es euch ebenfalls motiviert zu sehen, was alles möglich ist.

Wer Feedback oder Ideen hat, kann sich gerne per Mail bei mir melden unter td at thomasdahlmann.com und erhält vielleicht auch eine Antwort 😉

Auf die Fragen, die mich per Mail erreicht haben, werde ich in der nächsten Ausgabe eingehen. Danke schonmal für das Feedback und an diejenigen von euch die diese Kolumne ihren Freunden empfohlen haben. Das motiviert zusätzlich zu sehen, dass es mehr Leser werden und ich hoffe das viele von euch auch entsprechend gute Informationen für ihr eigenes Online-Business mitnehmen können.

Wenn du diese Kolumne unterstützen möchtest, würde es mich sehr freuen, wenn du dir eine Minute Zeit nimmst und die Kolumne einem Freund oder Bekannten empfiehlst, der sich ebenfalls für das Thema interessiert.

Bis bald.

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