Moin.

Diese Woche nehme ich die Folge bereits am Mittwoch auf, weil es nachher auf Reisen geht. Online-Business Fortschritte gibt es nur Kleinigkeiten, weil ich am Wochenende unterwegs war und viel organisieren musste.

Es ging zum Citizen Circle Treffen in Hamburg. Am Tag der Abfahrt, erfuhr ich dann das in Hamburg zu dem Zeitpunkt eine Demo ist. Hier gab es vor kurzem auch eine politische Demo und Totalsperrungen, Räumpanzer, Wasserwerfer und ähnliches sind im Kopf geblieben. Gerade bei Hamburg dann, wo die Bilder von den G20 Protesten noch im Kopf hingen, da wollte ich schon gar nicht mehr hin… vor allem weil die Demo nur zwei Straßen vom Veranstaltungsort entfernt ist. Bisschen Google recherchiert, Schlagzeilen gefunden zur Demo, Bahn ist wegen Vandalismus ausgefallen, am nächsten Tag noch Fußballspiel und worauf die Polizei sich so vorbereitet und das ganze natürlich mit entsprechenden Bildern von Polizisten in voller Schutzausrüstung untermalt.

Naja am Ende bin ich dann doch gefahren und es war kaum etwas von der Demo zu merken. Alles friedlich, tolle Stimmung, kein Auto angezündet 😉 Alles gut, und wir hatten einen tollen Abend.

Vor Ort erzählte mir dann auch noch jemand die Geschichte, dass er als er vor ein paar Jahren Südostasien reiste, alle Freunde in Deutschland ihn gewarnt haben, dass das doch total gefährlich da ist und Militäraufstand und und und… Als er dann da war, alles friedlich und die Leute total freundlich. Doch als er nach Deutschland zurückfliegen wollte und zeitgleich die g20-Proteste waren, fragten ihn all die Leute in Südostasien, wie er denn jetzt nur nach Deutschland gehen könne, ist doch total gefährlich und kriegsähnliche Zustände… die Manipulation der sensationsgeilen Medien am Werke…

Naja auch wenn ich kaum Medien konsumiere, werde ich versuchen das noch weiter einzustellen. Ich habe auf diese negative Manipulation kein Bock. Ängste, Trennungen und Hass werden geschürt und künstliche Filterblasen durch Algorithmen erzeugt, die die Wahrnehmung der Leute noch weiter einschränkt.

Geht mal auf die Seite einer Tageszeitung und nehmt ein Thema und startet mit einem Artikel. Jetzt war dieser erste Artikel beispielsweise ein Artikel über ein Verbrechen. Sofort werden euch 10 andere Artikel vorgeschlagen, die thematisch identisch sind, sofort hat man das Gefühl, überall ist Gewalt, Chaos, Krieg und Terror. Die Algorithmen manipulieren unsere Weltsicht, egal ob YouTube, Facebook, Google oder all die anderen. Sie zeigen uns dass, was ohnehin in unser Weltbild passt, weil es höhere Klickzahlen bringt und uns länger auf der Seite hält.

Nagut aber das nur am Rande, weil ich eh noch nichts zu erzählen habe in dieser Folge und darüber gerade erst etwas gelesen habe 😀

Kurzes Zwischenfazit nochmal, Hamburg ist ne geile Stadt und das Treffen war großartig. Viele Leute wieder gesehen, interessante Gespräche und ein kleines Bierchen … oder zwei 😀

Weil ich unvorbereitet bin und den Anfang der Woche mit organisatorischen Dingen befasst war, gibt es diesmal eine Folge, in der ich mich einigen Fragen widme die so per Mail und Facebook immer mal wieder reinkommen.

Die Themen sind dabei völlig egal! Alle Fragen sind erlaubt, nur auf Politik und Religion werde ich nicht eingehen. Deshalb wird diese Folge auch eine bunte Mischung aus, mal sehen, was da kommt 😉

Kann sein, dass ich auf einige der Punkte schonmal irgendwo eingegangen bin, aber ich gehe einfach mal der Reihe nach 7 Fragen durch und lasse mir spontan dazu eine Antwort einfallen.

Wichtiger Hinweis: Muss nicht immer stimmen ;).

Ich verzichte auf die Nennung der Namen bei den einzelnen Fragen, aber danke euch allen 😉 Außerdem lasse ich die Fragen von meinem neuen Co-Host Grace vorlesen, damit dieser Workaholic Business Podcast einen etwas sozialeren Anstrich erhält. (Das Vorleseerlebnis gibt es natürlich nur in der Podcast Ausgabe.)

Grace wurde nach einer der wichtigsten Personen in der Geschichte der Informatik benannt und beeinflusste maßgeblich das Thema Computersprachen. Die Rede ist von Grace Hopper, die maßgeblich dafür verantwortlich war wie „wir“ heute mit dem Computer sprechen können. Sie entwickelte beispielsweise den ersten Compiler und Konzepte von modernen Programmiersprachen. Beeindruckendes Lebenswerk und geniale Frau 🙂

Wenn ihr auch eine Frage habt, dann schickt diese am besten an support@thomasdahlmann.com mit dem Email-Betreff: PODCASTFRAGE: und beschränkt den Inhalt der Mail wirklich nur auf eine kurze Frage, damit ich diese möglichst automatisch vorlesen lassen kann.

Oder aber füllt die Umfrage auf thomasdahlmann.com/Hilfe aus, einige der größten Herausforderungen der Teilnehmer bespreche ich hier ebenfalls.

Frage 1: Woher nimmst du die Kraft und Energie für all die Projekte und wie machst du das, dass du sofort wieder ein neues Projekt anfängst, woher hast du all die Ideen?

Geht ja gut los, sind gleich zwei Fragen.

Also, erstens die meisten Dinge, die ich tue, geben mir Energie. Wenn ich zum Sport gehe, komme ich meistens im Kopf mit mehr Energie zurück als vorher. Körperlich sicherlich KO, aber trotzdem insgesamt mit mehr Energie. Genauso ist es bei vielen Projekten, die ich mache, sie geben mir mehr Energie, als sie mir nehmen.

Wenn das bei einem Projekt langfristig nicht so ist, dann versuche ich es, sie zu beenden. Gab da schon ein paar Beispiele, wo ich ein Projekt beendet habe, weil ich gemerkt habe, es tut mir nicht gut und raubt mir zu viel Kraft und Energie. Auch wenn es wirtschaftlich teilweise sehr dumm war 😀

Ich glaube auch, man muss um etwas langfristig durchzuhalten den Prozess lieben. Ich mag dazu das japanische Sprichwort,

„Es ist besser hoffnungsvoll zu Reisen, als anzukommen“.

Ich bin quasi nur der hoffnungsvoll Reisende 😉

Zu den neuen Projekten: Ich denke, ich brauche die Projekte mindestens genauso sehr wie sie mich 😉 auch am schönsten Traumstrand, würde ich mich nach 2-3 Tagen nichts tun, nur langweilen. Das hört sich jetzt wohl verrückt an, aber es wäre für mich schlimmer einen Monat mit Nichts Tun an diesem Strand rumzuliegen, als einen Monat an meinem Computer zu hocken und beispielsweise ein spannendes Problem zu lösen oder etwas zu programmieren 😉

Ja und zu den Ideen. Ein anderer Thomas hat mal gesagt:

Erfolg kommt zu dem, der etwas tut, während er auf den Erfolg wartet. (Thomas Edison)

Das trifft meiner Meinung nach auch auf Ideen zu:

Ideen kommen zu dem, der etwas tut, während er auf sie wartet. (Thomas Dahlmann)

Immer wenn ich ein Projekt mache, kommen mir tausend weitere Ideen dazu, wie ich dieses verbessern oder erweitern könnte. Auch wenn ich abseits des Computers einfach in der Welt unterwegs bin, sehe ich so viele Chancen etwas zu verbessern. Also ich denke einfach mit offenen Augen durch die Welt gehen, beobachten, zuhören und ein Gespür für Probleme haben. Dann kommen die Ideen von alleine.

Frage 2: Warum sprichst du immer so ruhig? Bist du manchmal high?

Ja das Feedback kommt tatsächlich öfter, das einige mich zum Einschlafen hören 😉 high bin ich nicht 😉 Aber ganz ehrlich, das Online-Business Zeug besteht aus am Computer sitzen, paar Mails oder Texte schreiben, paar Werbungen schalten. Ab und zu bisschen Programmieren und manchmal auch skypen oder telefonieren. Alles ganz entspannt und wenig aufregend… so ist das halt 😀

Manchmal sehe ich auf Facebook einige Werbungen zum Glück ganz ohne Ton und sehe die Leute schon wild rumgestikulieren, als ob sie am Ertrinken sind oder die Welt untergeht… wenn ich diese wilden Gesten sehe, hab ich persönlich schon gar kein Bock mehr auf ihre Inhalte. Mir zu stressig und zu aufgesetzt.

Ich mag das afrikanische Sprichwort:

Das, was du tust, schreit so laut, dass ich nicht hören kann, was du sagst.

Also lieber machen, zeigen, umsetzen und dann Bedarf es der ganzen wilden Gesten und des Geschreis hoffentlich gar nicht 😉 zumindest nicht für meine Ziele.

Frage 3: Wie funktioniert Hacken? Was ist ein Exploit und ein Bufferoverflow und wie funktioniert das? Schützt mich ein Antiviren-Programm?

Zum Glück heißt der Podcast ja ganz allgemein Wunderliche Weltklugheit, also machen wir mal alle Themen rein 😀

Das Thema ist natürlich viel zu komplex und ich hab da auch schon lange keine Ahnung mehr, aber in Kurzform. Hacken ist nichts weiter als kreatives Denken und handeln. Speziell auf das Computer Hacken bezogen, ist es ganz viel Empathie und Verständnis für Maschinen, deren Programmierer und Anwender 😉

Ein Exploit ist ein Programm, das eine Sicherheitslücke in einem anderen Programm ausnutzt. Wie das funktioniert, hängt immer davon ab wie Daten in das „zu hackende Programm“ reinkommen. Die meisten Sicherheitslücken in Webseiten oder Programmen hängen mit einer ungenügenden Prüfung von Eingabedaten zusammen.

Mal ein Beispiel einer der ältesten Fehlertypen in aktuellen Programmen, der auch bis heute noch relevant ist, sind sogenannte Buffer Overflows.

Ok das über einen Podcast an Nicht-Techniker zu erklären wird eine Herausforderung 😀 hier mal die 2 Minuten starkt vereinfache Version:

Wenn ein Programm gestartet wird, wird es in den Arbeitsspeicher eures Computers geladen, also alle Befehle, Funktionen, das Aussehen usw. Im Arbeitsspeicher steht also alles, was das Programm tut.

Jetzt nehmen wir an dieses Programm erwartet eine Eingabe wie einen Benutzernamen. Diese Eingabe wird dann auch im Arbeitsspeicher von eurem Computer gespeichert.

Dies ist ein aus sicherheitstechnischer Sicht fatales Konstrukt, welches bereits aus den 40er Jahren stammt, als Von Neumann Architektur bekannt ist und welches in den letzten Jahrzehnten für extrem viele Sicherheitslücken, Viren, Würmer und sonst was verantwortlich war.

Eure Eingabedaten liegen praktisch im gleichen Speicher, wie die Befehle des Programms. Die meisten Exploits nutzen jetzt spezielle Eingaben, um die Befehle des Programmes im Arbeitsspeicher mit ihren eigenen zu überschreiben.

Im Falle eines ganz einfachen Buffer Overflows, schreibe ich einfach solange Daten in das Benutzernamen Feld, bis der dafür reservierte Speicher voll ist und der eigentliche Programm-Code überschrieben wird. Diesen Programmcode überschreibe ich dann mit meinen eigenen Anweisungen, was das Programm tun soll.

Da gibt es mittlerweile viel mehr Techniken und vor allem auch Schutzmachanismen. Ok aber das führt hier alles zu weit.

Kurz noch zum Antiviren-Thema. Nein! Abzocke und runter damit.

Wer mit dem Computer ordentlich umgeht, dubiose Webseiten, komische Email-Anhänge oder selbst installierte Cracks und Ähnliches verzichtet, hat in der Regel kein Problem mehr.

Im Gegenteil, es gibt ein paar Leute die gezeigt haben, das Antiviren Programme Computer sogar unsicherer machen, weil sie die Angriffsfläche stark vergrößern.

Das ganze Konzept von Antivirenprogrammen ist es euch Geld für regelmäßige Aktualisierungen abzuknöpfen. Ein sogenanntes Blacklist-Konzept und auf dieser Schwarzen Liste steht alle Sorte von Programmen die angeblich Böse sind. Weil ständig neue Böse Programme dazu kommen, muss die Liste immer aktualisiert werden und ihr müsst ständig zahlen 😉 Das ganze kombinieren Antivirenprograme mit ein bisschen Marketing-Bla-Bla von heuristiken, Anomalieerkennungen usw, aber alles leicht zu umgehen.

Funktionierende Sicherheit, die kein Abo benötigen würde, setzt auf ein sogenanntes Whitelist-Konzept. Ihr definiert also alle Programme die gut sind und blockiert den Rest. Die meisten Benutzer haben ihre 10-20 Standard-Programme und mehr nicht. Die sind gut, alles andere nicht. Aber damit lässt sich halt kein Geld verdienen, bzw. nur einmalig.

Frage 4: Welchen Tipp würdest du angehenden Autoren geben, was ist das Wichtigste?

Irgendwie immer diese Doppel-Fragen 😀 Aber diese hier ist einfach zu beantworten, mein Tipp: Schreib. Was ist das Wichtigste? Zu Schreiben. Denn genau das tun Autoren.

Frage 5: Sind die Mitarbeiter fest angestellt oder wie machst du das?

Nein alles freiberufliche Zusammenarbeiten. Jemanden anstellen ist in Deutschland recht kompliziert und bevor ich das mache muss ich mir schon sehr sicher sein, dass es die richtige Person ist. Gerade für Firmen die am Anfang stehen können die ersten ein oder zwei falschen Personalentscheidungen das Aus bedeuten.

Solange nicht die Gefahr einer Scheinselbständigkeit besteht, also immer freiberuflich. Dadurch das alle ortsunabhängig arbeiten, weitestgehend selbst ihre Entscheidungen treffen können und ihre Zeiten frei einteilen können, liegt selbst, wenn ich der einzige Auftraggeber bin, keine Scheinselbständigkeit vor. Auch eigenständige Akquisetätigkeiten und das eigene unternehmerische Risiko liegt bei den Mitarbeitern. Es spricht also alles dafür, das eine eigene Selbständigkeit vorliegt.

Das ganze Thema ist in Deutschland aber nicht so einfach und hier herrscht wie immer große Rechtsunsicherheit.

Frage 6: Ich habe Angst, schlechte Bewertungen zu erhalten und nie wieder Fuß fassen zu können im Netz. Was soll ich tun?

Dies ist ein sehr wichtiger Punkt auf den ich in einer vorhergehenden Folge schonmal genauer eingegangen bin. Zusammengefasst nochmal:

Die Leute vergessen. Du bist in deinem Kopf der Mittelpunkt der Welt, um den sich alles dreht. Das ist bei anderen Leuten nicht anders. Deine doofe Werbeanzeige ist nur ein winzig kleiner Moment in deren Timeline auf Facebook und sofort vergessen.

Die schlechte Bewertung solltest du dir entweder zu Herzen nehmen, wenn sie berechtig und konstruktiv ist, oder aber vergessen, wenn dem nicht so ist. In der Regel hat die Person die dich angreift das viel größere Problem, mach es nicht dir zu eigen.

Gib dein Bestes und auch Fehler sind erlaubt. Das solltest du auch anderen Zugestehen und dann wirst du dich ändern und weiter entwickeln können und trotzdem immer wieder Fuß fassen könne. Das ist das Normalste von der Welt 🙂

Frage 7: Mir fehlt die Klarheit, das Geschäftsmodell. Ich habe Angst Zeit zu verlieren und wieder von vorne anzufangen. Ich suche einen klaren und einfachen Weg, in den ich meine ganze Energie stecken kann.

Das mit dem Geschäftsmodell ist recht individuell, deshalb lasse ich das hier mal weg. Aber auch hier wieder Angst, das ist was, was ich sehr oft höre. Die Angst. Dazu mal meine Gegenfrage, was passiert denn, wenn du „was auch immer es ist“ nicht tust? Dann verlierst du doch erst recht Zeit, wohingegen du, wenn du anfängst, wenigstens die Chance hast, das es klappt und du auf jeden Fall etwas lernst.

Es ist auch ein Irrglaube, dass man immer wieder von vorne anfängt. Manchmal wäre das schön, aber so funktioniert das Leben nicht. Wenn du heute mit einer Idee scheiterst, dann nimmst du alle Erfahrungen mit, das was du gelernt hast und das Wissen darüber, was nicht funktioniert.

Ich kann heute Ideen in 7 Tagen umsetzen, weil ich vorher mit etlichen Ideen auch gescheitert bin. Besonders beim 7-Tage-Business-Konzept, ist das zeitliche Risiko wirklich sehr gering.

Du fängst neu an ja, aber nicht von vorne. Ich persönlich mag diesen Neuanfang, neue Hoffnung, neue Motivation, etwas neues anzufangen ist etwas schönes.

Eine tolle Geschichte zum Thema Neuanfang über die ich mal im Blog geschrieben habe, geht ungefähr so:

Es geschah eines Nachts im Jahre 1914, als eine Explosion in West Orange, New Jersey die Stadt erschütterte. Mehrere Gebäude des Erfinders Thomas Alva Edison, unter anderem Erfinder der Glühbirne, standen in Flammen. Durch die entbrannten Chemikalien war eine schnelle Löschung nicht möglich.

Edison stand in sicherer Entfernung und betrachtete in aller Ruhe wie seine gesamte Arbeit, all seine Aufzeichnungen, Prototypen, einfach alles, was er sich in vielen Jahren aufgebaut hatte, verbrannte. Als sein Sohn aufgeregt herbei rannte und fragte, was sie denn tun können, sagte Edison nur:“Geh, hol deine Mutter und all unsere Freunde. So ein Feuer wie heute werden sie nie wieder sehen.“ Als diese in seinem Arm war und sie gemeinsam ins Feuer blickten, sprach er: „All unsere Fehler verbrennen dort grade, wir können nochmal komplett von vorne anfangen.“

Trotz seiner mittlerweile 67 Jahre, fing er am nächsten Tag sofort an, alles wieder aufzubauen.

Den ganzen Artikel und was ihr daraus lernen könnt, findest du hier.

Ok aber zurück zur Frage 😀 Der klare einfache Weg wird gesucht in den all die Energie gesteckt werden kann.

Und mit dieser magischen 7. Frage schließt sicht der Kreis zur ersten Frage. Der Weg, den ich wählen würde, wäre derjenige, der mir persönlich am meisten Energie gibt!

Ich fand so Nischenseiten, langweilige „Testberichte“ aus Bewertungen zu schreiben usw. ein fürchterlich langweiliges Geschäftsmodell. Hat Geld verdient ja, aber mich so gesehen Energie gekostet, weil ich jedes mal wenn ich einen neuen Artikel schreiben wollte, schon keine Lust mehr darauf hatte.

Anders ist es mit einigen dieser Podcast Folgen. Klar, das ist auch Aufwand, aber ich reflektiere meine Arbeit, nehme mir Zeit mich umzusehen, erhalte Feedback usw.. das gibt mir viel mehr Energie, als es mir nimmt.

Dann das Wort „einfach“ würde ich streichen, ich finde Dinge dann erst befriedigend, wenn ich an meine Grenzen gehen kann und sie mich „ausfüllen“. Die Suche nach Abkürzungen oder einfachen Wegen ist ein häufiger Fehler. Das funktioniert vielleicht in der Schule, wenn du mit einem Spickzettel den Lehrer bescheißen kannst oder im Büro, wenn du heimlich auf Klo ne Stunde pennst.

Aber wenn du selbständig bist, bescheißt du dich auch selbst 😉 Es gibt nur selten Abkürzungen und ich würde meine Zeit nicht mit Suchen danach verschwenden. Wenn du ein Buch schreiben willst, dann müssen die 200 Seiten gefüllt werden. Egal wie viele Schreibtipps, Rechercheanleitungen usw. du alle liest, letzten Endes kommt es nur darauf an, dass du umsetzt.

Auch ist der Weg nur selten einfach, sonst würden es ja alle tun. Wer mehr erreichen will, muss auch mehr leisten. Der muss bereit sein, die schwierigen Dinge zu tun.

Wunderlicher Tipp der Woche

Pocket und Read Aloud. Pocket ist eine App bzw. eine Browsererweiterung, mit der ihr einfach Artikel zum später Lesen speichern könnt und diese auf all euren Geräten automatisch synchronisiert werden und auch offline verfügbar sind.

Ziemlich praktisch, insbesondere längere Artikel speichere ich so eigentlich immer zuerst und nehme mir dann in Ruhe irgendwann Zeit.

Damit einher geht der zweite Tipp, ich versuche ja seit dem Podcast mehr mit Sprache zu arbeiten. Da habe ich die App Read Aloud gefunden. Diese kann eure Artikel aus Pocket, aber auch von anderen Seiten einfach vorlesen. Praktische Sache 🙂

Die Sprachsynthese ist mittlerweile auch sehr gut geworden, finde ich 🙂

Schluss

Waren heute ja einige Sprichwörter dabei, also gibt es noch eines zum Schluss für euch, wieder aus Afrika:

Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt.

Das gleiche trifft auf viele Dinge im Leben zu und auch auf euer Online-Business. So jetzt habe ich zum Schluss der Sendung wenigstens einmal das Wort Business drin 😉

Bis bald.