Wunderliche Weltklugheit #53 – In 7 einfachen Schritten ein Online-Business aufbauen: Teil 3 – Schritt 5 – Erfolgreich Online Verkaufen

Moin.

Willkommen zur 3. Folge dieser Serie. Ich freu mich auch drauf, wenn ich bald wieder nur noch Unsinn reden werde im Podcast, aber in dieser Folge geht es nochmal darum, dein Online-Business in 7 Schritten aufzubauen und heute betrachten wir den fünften und wichtigsten Schritt von allen: Das Thema verkaufen.

 

Mein Lieblingsspruch zum Thema Verkaufen stammt von einem arabischen Ölscheich: Er sagte sinngemäß:

Ich bewundere Picasso, keiner hat sein Öl so teuer verkauft wie er …;)

In der ersten Folge dieser Reihe ging es um das Thema Mindset, in der zweiten habe ich ein bisschen über das Thema Ideen für dein Business finden gesprochen.

In der dritten Folge ging es dann um das Thema Umsetzung und wir haben die Schritte 2,3 und 4 besprochen meines 7-Schritte Konzeptes. In diesen ging es um die Webseite, die Inhalte und eine minimale Produktversion.

Diese minimale Version, wollen wir jetzt also verkaufen…

Du hast noch Zweifel an allem?

Ich hoffe, du hast die ersten Schritte so weit alle umgesetzt. Das Wissen hast du jetzt und vielleicht aber auch ein paar Ausreden, warum du es nicht tust, wie die üblichen Zweifel. Das sind auch die häufigsten Gründe, die Zweifel und die Angst vor Fehlern. Besonders, wenn es darum geht, Geld für etwas zu nehmen und zu verkaufen, werden die Zweifel extra groß.

Deshalb nochmal ein paar Gedanken dazu:

Zweifel sind ok. Die habe ich auch, bei jeder neuen Podcastfolge die ich mache, ob das überhaupt jemandem hilft, ob man alles versteht oder ob es “gut” ist.

Mittlerweile weiß ich aber auch:

Wenn ich all die Zeit, die ich mit Zweifeln in meinem Business verbracht habe, produktiv gewesen wäre … dann hätte ich meinen Durchbruch viele Jahre früher gehabt. 

Der entscheidende Punkt ist, wie du mit diesen Zweifeln umgehst. Die gute Nachricht ist, deine Zweifel sind auch deinen Kunden egal. Für die zählt nur die Lösung und dein Produkt, dass ihnen hilft.

Und für dich zählt nur, wie du mit diesen Selbstzweifeln umgehst. Probierst du es einfach aus und siehst was passiert. Oder aber gibst du auf, versuchst du es gar nicht erst und machst somit den größten Fehler, den du überhaupt machen kannst: Nicht umzusetzen.

Wenn deine Kunden irgendwann zu deiner Idee “Nein sagen” ist das ok… passiert halt und kannst du nur teilweise beeinflussen. Es gibt sicher auch genug, die diesen Podcast hier nach paar Minuten ausmachen oder einschlafen… 😉  und nach jedem Newsletter, den ich verschicke, tragen sich auch ein paar Leute aus. Mir ist das mittlerweile relativ egal. Soll jeder machen was er will.

Aber schade ist es, wenn du dir selbst das “Nein” aufgrund von Zweifeln immer wieder selbst gibst… denn damit gibst du deinen Kunden gar nicht erst die Chance, “Ja” zu deinem Angebot zu sagen und nimmst dir selbst vielleicht die einzige Chance, diese Selbstzweifel jemals zu besiegen.

Denn das kannst du nur, wenn du es ausprobierst.

Und noch eine Sache:

Wenn du noch keine Idee und noch kein Produkt hast, dann mach jetzt erstmal aus. Du verschwendest deine Zeit, wenn du nur lernst und nicht umsetzt.

Hab ich auch jahrelang gemacht, immer nur gelesen, gelernt, nicht umgesetzt und dann alles wieder vergessen … das nennt sich dann Schule 😉

Aber hier sind wir nicht in der Schule. Hier geht es um das echte Leben und das, was du dafür wirklich brauchst, wenn du dein Leben selbst gestalten willst.

Eine der wichtigsten Fähigkeiten überhaupt, ist das Thema verkaufen.

Denn egal ob bewusst oder unbewusst, du verkaufst ständig. Egal ob im Vorstellungsgespräch, bei Gehaltsverhandlungen, wenn du jemanden um einen Gefallen bittest, wenn deine Kinder das Gemüse aufessen sollen, beim Flirten, beim Präsentieren oder halt, wenn du eigene Produkte hast.

Ich fokussiere mich in dieser Folge aber nur auf den Verkauf von digitalen Produkten und wie du das ganze technisch und inhaltlich möglichst einfach umsetzen kannst.

Das ist Schritt 5 in meinem 7-Schritte Online-Business Konzept.

Wenn du alles nochmal ganz ausführlich nachlesen willst, findest du alle 7 Schritte zusammen mit konkreten Aufgaben, Checklisten, Anleitungen und vielem mehr in meinem Buch “Online-Business für Einsteiger” . Das kannst du auf Amazon oder unter onlinebusinessakademie.net/buch bestellen.

Schritt 5: Der Verkauf

Das Thema Verkaufen ist so ein bisschen das Hassthema vieler. Der Ruf von Verkäufern ist nicht der beste und oft höre ich Sätze wie „Ich bin kein Verkäufer“.

Gleich vorweg dazu einmal eine Tatsache:

Wenn du nichts verkaufst, hast du auch kein Business sondern ein Hobby.

Ich sehe mich auch bis heute nicht als „klassischen Verkäufer“. Ich würde mich als eher introvertiert beschreiben. Hier hinterm Mikro verstecken ist OK, aber neulich war ich zum ersten Mal im Filmstudio, große Kamera auf mich gerichtet, tausend Lichter und Leute… und das hat sich richtig komisch angefühlt 😀

Ich bin nicht der Typ, der mit offenen Armen und lauter Stimme auf andere Menschen zugeht und denen irgendetwas verkauft.

Aber genau diese vermeintliche Schwäche kann beim Verkaufen eine Stärke sein. Introvertierte Leute hören mehr zu und das ist ein wichtiger Erfolgsfaktor beim erfolgreichen Verkauf.

Es ist wichtig, dass du Fragen stellst, ernsthaft interessiert bist und nach Möglichkeiten suchst, wie du deinem Gegenüber helfen kannst. Und genau dieses ernsthafte Interesse habe ich und so meinen Stil gefunden, mit dem ich mich trotzdem wohl fühle.

Das kannst du auch tun. Finde eine Art und Weise zu verkaufen, mit der du dich wohl fühlst.

Wenn du dir als Ziel setzt, den Menschen mit deinem Angebot zu helfen und davon auch überzeugt bist, wirst du auch gut verkaufen können.

Ein wichtiger Tipp dazu noch:

Verkaufen lernst du nur, indem du verkaufst.

Du kannst hunderte Bücher lesen und tolle Podcasts wie diesen hier hören und es wird dich nicht sehr weit bringen. Nur im direkten Kontakt und Gespräch mit deinen potentiellen Kunden lernst du, wie du erfolgreich verkaufst.

Dieses direkte Gespräch vermeiden viele und ich auch gerne, weil es unangenehmer ist, als beispielsweise anonym Werbeanzeigen zu schalten.

Aber ich rate dir, fang mit dem persönlichen Gespräch an. Wenn du mit 10, 20 oder 50 Leuten über deine Idee und dein Produkt gesprochen hast, lernst du, worauf es beim Verkauf ankommt, was deine Kunden wollen, welche Sprache sie sprechen, wo ihre Probleme sind und welche Einwände oder Bedenken sie eventuell haben.

Dann kannst du aus diesen Informationen automatisierte Werbeanzeigen erstellen. Aber das besprechen wir dann in der nächsten Folge.

Ok aber von vorne, wie verkauft man denn jetzt? Gucken wir uns mal dazu die Theorie an.

Da gibt es sie sogenannte:

Die AIDA-FORMEL

Das ganze Thema “Verkaufen” ist nichts Neues. Bereits 1898 hat Elias St. Elmo Lewis die heute im Marketing bis heute oft zitierte AIDA-Formel entwickelt, wie du erfolgreich verkaufst. Sie besteht den vier Schritten Aufmerksamkeit, Interesse, Wunsch und Handlung, die wir uns am Beispiel ansehen.

Stell dir das ganze Thema online Verkaufen ein bisschen wie flirten vor.

Wenn du eine andere Person beim ersten Treffen gleich danach fragst, ob sie dich heiraten, oder mit dir schlafen will, hast du meist nur geringe Erfolgschancen… naja, zumindest, wenn du nicht gerade Zac Efron oder Adriana Lima bist.

Wenn du das aber strategisch mit der AIDA-Formel angehst, erhöhst du deine Chancen deutlich.

  • Aufmerksamkeit: Du beginnst mit ein paar freundlichen Blicken, einem Lächeln, einem Hallo, einer einfachen Begrüßung und vielleicht ein oder zwei Fragen für den Gesprächseinstieg.
  • Interesse: Du führst Smalltalk und vertiefst das Gespräch mit persönlichen Fragen. Du zeigst deinem Gegenüber deine Aufmerksamkeit. Du flirtest, hast ein paar Dates, ihr lacht zusammen, lernt euch kennen, spielt zusammen, du zeigst Vertrauen und lädst sie vielleicht zum Essen oder Filmabend ein. Wichtig ist, nicht nur Interesse zu erzeugen, sondern auch ehrliches Interesse zu haben. Erzähl nicht nur von dir und wie toll du bist, sondern stell Fragen und hör aufmerksam zu. Gib deinem Gegenüber auch die Chance, toll zu sein und sich von seiner besten Seite zu zeigen.
  • Wunsch: Du erzeugst den Wunsch danach, mehr Zeit mit dir zu verbringen, dich besser kennen zu lernen und auch nach körperlicher Intimität …. Sex und so 😉 .
  • Handlung: Das was jetzt folgt, ist ein ganz natürlicher Prozess und sollte sich nicht nach Verkaufen anfühlen, wenn du die vorherigen Schritte richtig machst. All deine vorherigen Schritte führen einfach zur nächsten Handlung, was auch immer das ist.

Im Online-Business machst du das Gleiche. Ein bisschen spielen, kennenlernen, Vertrauen aufbauen und dann erst irgendwann verkaufen.

Dieses Spielen, Kennenlernen und Vertrauen aufbauen machst du mit einem sogenannten Sales-Funnel.

Das ist der englische Begriff für Verkaufstrichter. Der Name kommt daher, weil der Besucherstrom, der deine Webseite erreicht (die Aufmerksamkeit), natürlich nur, wenn du das Buch gelesen hast, nach und nach gefiltert wird. Aus der großen Menge an Besuchern wird eine kleinere Menge von Interessierten. Einige davon haben dann den Wunsch nach mehr, und führen die Handlung durch, also kaufen.

Ein Sales-Funnel umfasst den gesamten Prozess vom ersten Kundenkontakt, über die Verkaufsstrategie bis hin zum Bezahlvorgang.

Dazu gibt es in der Praxis die verschiedensten Varianten. Du kannst mit Hilfe von Webseiten, Blogartikeln, E-Mails Verkaufen, mit Webinaren, Büchern und wenn du willst auch mit Flyern oder dem guten alten Telefon.

Einen Onlinekurs würde ich beispielsweise eher über ein Webinar verkaufen, ein Coaching oder hochpreisige Dienstleistungen nur über Telefon.

Diese verschiedenen Varianten und Elemente eines erfolgreichen Online-Verkaufsprozesses und welche für du für die unterschiedlichen Preisklassen und Produkte einsetzen solltest, stelle ich im Buch Online-Business für Einsteiger das du auf Amazon findest alle ausführlich vor.

Diese Varianten sind aber dann erst wichtig, wenn du etwas teurere Produkte verkaufen willst die mehr als 50 Euro kosten und vor allem, wenn du automatisieren und skalieren willst.

Für den Anfang ist das jetzt erstmal nicht so wichtig.

Für unser einfaches Beispielprodukt mit dem Camping in Holland Ratgeber nehmen wir einen Preis von unter 20 Euro und da reicht es, wenn wir eine einfache Verkaufsseite erstellen mit einem “Jetzt kaufen”-Button.

Das gute ist, egal ob du später noch E-Mails ergänzt, ein Webinar vorher hältst oder am Telefon die Verkaufsseite erzählst, du brauchst sie fast immer und kannst mit diesem ersten Schritt, den wir in dieser Folge gehen, dein Business später beliebig ausbauen.

Du loggst dich also in deiner Webseite aus Schritt 2 der letzten Folge ein und erstellst diese Verkaufsseite. Ich erzähle dir mal, was ich da meist so an Inhalten raufpacke.

Ganz wichtig:

Dein Business, deine Seite, deine Regeln. Du musst dich an gar nichts davon halten und langfristig einfach ausprobieren, was für dich und dein Business am besten funktioniert.

Die Verkaufsseite

Die Verkaufsseite hat die Aufgaben Vertrauen aufzubauen, das Problem zu beschreiben, deine Lösung zu präsentieren, ein konkretes Angebot zu machen und den Besucher zum Handeln aufzufordern. Also wir gehen praktisch die Schritte der AIDA Formel durch.

Die genauen Inhalte sind von deinem Produkt und Thema abhängig, aber ich gebe dir einige wichtige Hinweise und nenne dir die wichtigsten Elemente einer Verkaufsseite und gebe dir ein paar Beispiele anhand der Beispielidee aus der ersten Folge: Camping in Holland.

Wichtig bei einer guten Verkaufsseite ist es, dass der Betrachter innerhalb von drei Sekunden weiß, worum es geht und ob es für ihn interessant ist.

Die Überschrift

Jede Seite beginnt mit einer Überschrift. Eine gute Überschrift regt das Interesse der Leser an und gibt einen Hinweis auf das Thema und den Mehrwert.

Du kannst als Überschrift einfach den Namen deines Produktes verwenden.

Als Unterüberschrift oder auch als einzigen Titel kannst du auch eine Variante der folgenden Formel verwenden:

Wie du als ZIELGRUPPE mit VORTEILEN dein ZIEL erreichst, sogar wenn ÄNGSTE.

Beispiele:

Wie du als Einsteiger ohne große Kosten deinen ersten erfolgreichen Campingurlaub in Holland verbringst, sogar wenn du bisher noch gar keinen Wohnwagen

Noch eine gute Möglichkeit ist es, einfach mit einer Frage zu starten:
Lust auf Freiheit und Abenteuer?
Bock auf Holland aber ein Hotel ist dir zu spießig?

Von mir aus auch, willst du bekifft im Wald rumsitzen und Natur genießen?

Das Bild

Ich würde meist mit einem Bild starten. Also etwas was sich die Besucher der Seite auch vorstellen können.

Stell dir vor, du fährst in den Urlaub aber auf dich wartet nicht ein langweiliges überteuertes Hotelzimmer, sondern du nimmst dein eigenes zu Hause einfach mit. Kein Stress mehr beim Packen und Streit, ob man denn wirklich 10 paar Schuhe im Urlaub braucht… kein Problem Schatz, im Wohnwagen ist genug Platz … nimm doch noch die schwarzen Stilettos mit, die passen besonders gut zu deinem Lieblingskleid, dass du auch gleich noch einpacken kannst… du hast nicht nur genug Platz, sondern kannst stehen wo du willst. Du hast keinen Bock auf deine Nachbarn, weil die jeden Morgen um 7 Trompete üben? … ist mir wirklich schonmal passiert… dann fährst du einfach weiter. Du willst Ruhe und Natur pur? Meerblick? Stell dich hin wo du willst…

Naja und so weiter halt, so ein Bild, dass die Fantasie bisschen anregt, finde ich immer ganz gut.

Das Problem

Der zweite Aspekt der Verkaufsseite ist das eigentliche Problem, an dieser Stelle willst du den Besucher abholen. Du willst zeigen, dass du sein Problem kennst, und willst, das er sich mit dir oder deinem Text identifizieren kann. Dafür sind Geschichten und sprachliche Bilder die emotionalisieren gut geeignet.

Betrachten wir das mal wieder am Beispiel unseres Campingurlaubs in Holland:

„Die Sonne kommt raus, es wird Sommer. Du sitzt in deiner kleinen Stadtwohnung, die Luft ist stickig, die Straßen laut. Du sehnst dich nach Ruhe, Natur, Entspannung und Freiheit. Doch Das Budget ist begrenzt und du weißt nicht, was du tun sollst…“

Wichtig ist, das Gefühl zu vermitteln, dass du ihn verstehst. Du versuchst immer, ein innerliches „Ja“ von deinem Besucher zu erhalten. Ein „Ja“ das kenne ich, mir geht es genauso. Je mehr Zustimmungen du erhältst, je wahrscheinlicher ist es, dass der Besucher auch zu deinem Produkt „Ja“ sagt.

Die Lösung

Nachdem du das Problem auf der Verkaufsseite genannt hast, ist es Zeit für deine Lösung. Bevor du die Lösung konkret vorstellst, willst du dieses “Will ich haben”-Gefühl nochmal verstärken.

Der Besucher sollte niemals das Gefühl haben, dass du im zwanghaft etwas verkaufen willst.

Die meisten unserer Entscheidungen laufen ohnehin unterbewusst ab. Unser Bewusstsein gibt uns später gute rationale Gründe, warum die Entscheidung klug war.

Du könntest auf der Verkaufsseite also zunächst die Fantasie der Besucher weiter anregen und auf die Gefühle und menschlichen Bedürfnisse abzielen, die dein Produkt vermittelt.

Wichtig: Nenne hier keine Produktfunktionen, die interessieren keinen.

“Ein 300 Seiten eBook mit 20 Bildern, 17 Tabellen, 47 Quellen und als Bonus gibt es ein Inhaltsverzeichnis”!

Würdest du das Buch kaufen wollen?

Das Beispiel ist sicher übertrieben, aber viele verkaufen mit irgendwelchen Funktionen und nicht mit Emotionen und Bedürfnissen.

Ich will kein eBook.

Wie sieht es bei dir aus?

Würdest du gerne respektiert werden? Anerkannt sein? Ein Gefühl von Zugehörigkeit haben? Geliebt werden? Etwas Sinnvolles tun? Wärst du gerne frei von finanziellen Sorgen?

Vermutlich hast du auch die meisten der Fragen bejaht und mir geht es genauso. Weil unsere Bedürfnisse, wie in der Folge zum Thema Idee erläutert, fast immer die gleichen sind.

Bevor du die Lösung präsentierst, denk kurz darüber nach, welches Gefühl du verkaufst und welches Bedürfnis wirklich dahinter steckt.

Also beim Campen das Abenteuer, die Freiheit, die Unabhängigkeit, Naturverbundenheit, raus aus dem Alltag und so weiter…

Autorität / Vertrauen

Wir haben ein Problem und eine Lösung. Das alleine reicht aber nicht, denn viele Verkäufer versprechen heutzutage alles mögliche. Deshalb ist es wichtig, dass du Autorität und Vertrauen aufbaust.

Das kannst du auf verschiedenen Wegen erreichen, beispielsweise:

  • Selbstvertrauen! Wenn du schon nicht an dich glaubst, warum sollte es jemand anderes tun? Vertraue also in dich und dein Produkt.
  • Liefere vorher kostenlosen Mehrwert z.B. durch gute Inhalte auf der Webseite.
  • Berichte von Erfahrungen anderer mit deinem Produkt. Testemonials und Kundenstimmen sind eine gute Möglichkeit Vertrauen aufzubauen.
  • Gib Garantien wie z.B. eine Geld-zurück-Garantie.
  • Zeig Interesse am Problem deines Kunden.
  • Bau eine Beziehung auf
  • Positioniere dich als Experte, indem du beispielsweise Bilder von dir auf dem Campingplatz in Holland zeigst.

Es gibt viele Möglichkeiten, wichtig ist nur, dass dein Kunde sieht, dass du “echt” bist und das es funktioniert was du anbietest.

Wenn du diese Grundlagen alle hast, kannst du dich weiter mit dem Thema Verkaufspsychologie befassen.

Da gibt es dann so Sachen wie das Gesetz der Reziprozität, also das Gefühl, dass wenn uns jemand etwas gibt, dass wir dann etwas zurückgeben wollen. Es gibt da unzählige Techniken und im Buch findest du ein paar, aber für den Anfang sind solche Details jetzt erstmal egal.

Das Angebot

Das nächste wichtige Element jeder Verkaufsseite ist dein Angebot.

Beispiel:

Sicher dir jetzt dein Ticket in die Freiheit und hole dir meine ultimative Anleitung für deinen Camping Traumurlaub in Holland für nur 7,99 Euro.

Du kannst auch mit Rabatten arbeiten. Rabatte können helfen, dass du besser verkaufst.
Besser als Rabatte funktioniert es, wenn du bei deinem Angebot einen großen Unterschied zwischen Preis und Wert schaffst.

Mein Buch Online-Business für Einsteiger kostet nur 10 Euro auf Amazon, aber stell dir mal vor, welchen Wert es für dich hat, wenn du ein erfolgreiches Online-Business startest und finanziell frei bist. Das ist unbezahlbar!

Oder ich gebe dir noch einen Bonus obendrauf, wie einen Monat kostenlosen Zugang zur Online-Business Akademie oder einen gratis Leserbereich.

Beim Camping Ratgeber ist es das gleiche. Was sind schon 7 Euro für ein eBook, gegen einen vergessenen Camping Kocher und tagelangem Hunger 😀 oder die Gewissheit, das man nichts vergessen hat!

Boni funktionieren extrem gut. Da gibt es wie gesagt noch viele andere Verkaufstricks, aber du solltest dich erst einmal nicht auf solche Tricks konzentrieren, sondern auf ein gutes Produkt und eine gute Beschreibung des Mehrwerts.

Sag dem Kunden klar, was er von dir für sein Geld erhält, mach einen fairen Preis und gib ihm am besten einen Bonus dazu.

Zufriedene Kunden sind das beste Marketing und völlig kostenlos.

Achte beim Angebot auf jeden Fall darauf, dass du nicht das Produkt verkaufst, sondern die Transformation wie in Schritt 1 beschrieben.

Du verkaufst kein eBook über Camping in Holland, sondern ein Ticket für einen Abenteuer. Die Transformation von Alltag und langweilig zu unabhängig und unterwegs.

Es ist außerdem wichtig, dass klar wird, für wen dein Produkt ist. Die Zielgruppe deines Angebots muss klar benannt sein.

Ja und sowas schreibst du dann alles einfach auf die Seite rauf.

Handlungsaufruf

Du hast bisher die Leads gesammelt und qualifiziert. Du hast Mehrwert geliefert, Vertrauen aufgebaut, Problem und Lösung vorgestellt und das Gefühl von Sicherheit vermittelt. Jetzt ist es an der Zeit für den großen Moment und die alles entscheidende Frage.

Willst du mein Produkt kaufen?

Das ist der letzte Punkt auf der Verkaufsseite. Ein Handlungsaufruf, indem du den Besucher deiner Seite dazu aufforderst, dein Produkt zu kaufen,
Dazu kannst du einen “Jetzt kaufen”-Button machen, oder aber du gestaltest das ganze etwas kreativer, wie “Jetzt an der Börse durchstarten!” Oder „Jetzt erfolgreich abnehmen!”.

Ich empfehle dir, nur einen einzigen Handlungsaufruf auf der Verkaufsseite zu haben. Der sollte zwar mehrfach vorkommen, aber immer zur gleichen Option führen.

Mach keine komplizierten Angebote oder Auswahlmöglichkeiten am Anfang. Entscheidungen sind immer schwierig für deine Besucher und umso weniger Auswahl ein Besucher der Seite hat, umso wahrscheinlicher wird er auch handeln.

F.A.Q – Häufige Fragen

Ein guter Tipp für deine Verkaufsseite ist es, wenn du bereits von Anfang an alle Fragen deiner Interessenten sammelst und diese direkt auf der Verkaufsseite in einem F.A.Q (Frequently Asked Questions) beantwortest. Das spart dir und deinen Kunden Zeit.
Beispiele:

  • Wie läuft der Bestellprozess ab?
  • Wie lange habe ich Zugriff auf das Produkt
  • Welche Bezahlmethoden gibt es?

Immer wenn du Anfragen über dein Thema, Angebot oder Produkt erhältst, kannst du die Fragen dort ergänzen.
Das spart dir langfristig viel Zeit und gibt deinem Kunden die Möglichkeit, sich selbständig vorher zu informieren.
Für WordPress kannst du dazu spezielle FAQ-Plugins verwenden, aber eine einfache Seite reicht ebenfalls. Wenn es sich nur um relativ wenige Fragen handelt, kannst du die Fragen auch direkt auf der Verkaufsseite ergänzen.

Wenn du die Verkaufsseite erstellt hast, haben wir alle wichtigen Elemente deines Sales-Funnels beisammen.

Das letzte was dir jetzt noch fehlt ist ein Zahlungsanbieter.

Der Zahlungsanbieter

Der Zahlungsanbieter ist für die Abwicklung des Kaufs verantwortlich. Das heißt von der Bezahlung bis zur Auslieferung oder Rückgabe des Produktes musst du dich um nichts weiter kümmern.

Alles, was du tun musst, ist einen kostenlosen Account erstellen, ein Produkt anlegen, einen Preis festlegen, ein paar rechtliche Anforderungen erfüllen und dein Produkt dort hochzuladen.

Dafür erhält der Zahlungsanbieter von jedem Verkauf ein paar Prozent an Provision (meist zwischen 3-10%). Du hast aber auch hier wieder gar keine Kosten.

Das ist also sehr einfach umzusetzen und du findest auf dem YouTube Kanal der Online-Business Akademie ein ausführliches Video dazu, wie du Schritt für Schritt dein erstes eigenes Produkt zum Verkauf anbieten kannst.

Da musst du nichts programmieren können oder so und das dauert weniger als 15 Minuten. Sieh dir mal einfach das Video dazu an, das du in diesem Artikel über den Zahlungsanbieter Digistore findest.

Der komplette Verkaufsprozess nochmal im Detail

Du erstellst eine Verkaufsseite nach den oben beschriebenen Prinzipien und platzierst dort einen Verkaufen-Button, der einfach zum Zahlungsanbieter führt.

Der Kunde bezahlt und erhält sein Produkt als Download. Den Bezahlvorgang und die Auslieferung erledigt alles der Zahlungsanbieter für dich.

Und das war es auch schon. Du hast im 5. Schritt einen voll automatisierten Verkaufsprozess und eine Verkaufsseite erstellt.

Jetzt musst du nur noch Besucher auf diese Verkaufsseite schicken und dann gehts auch endlich los mit dem Geld verdienen.

Besucher zu gewinnen ist Aufgabe des Marketings und das sehen wir uns in der nächsten Folge zum Thema Marketing an.

Schluss

Das war es auch schon wieder. Kurzer Werbeblock noch und dann kannst du direkt umsetzen.

Also wenn du jetzt Lust hast, auch online dein Geld zu verdienen und die 7 Schritte dazu nochmal ausführlich im Detail lesen willst, dann kannst du dir mein Buch auf Amazon zu dem Thema ansehen:

Online-Business für Einsteiger heißt das von mir, Thomas Dahlmann und da beschreibe ich nochmal ganz ausführlich alle 7 Schritte zum erfolgreichen Online-Business und als Bonus gibt es diverse Anleitungsvideos und Checklisten, damit du auch auf jeden Fall erfolg hast.

Außerdem gibt es für alle Mitglieder der Online-Business Akademie einen kostenlosen Videokurs, in dem du alles nochmal ganz ausführlich anhand von Bildschirmaufnahmen nachvollziehen kannst und praktisch live dabei bist, wie ich so ein Business aufbaue.

Wenn du also den ganz bequemen Weg suchst und dein Business gemeinsam mit mir und anderen Mitgliedern aufbauen willst, sieh einfach mal auf onlinebusinessakademie.net vorbei.

Bis bald.

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