Wunderliche Weltklugheit #51 – Online-Business Ideen

Moin.

Die letzten zwei Monate hab ich hitzefrei gemacht und war bisschen auf Reisen wieder, aber heute bin ich frisch gebräunt mit etwas ganz besonderem für euch zurück.

In dieser und der nächsten Folge der Wunderlichen Weltklugheit erkläre ich euch meine 7-Schritte-Methode, mit der ich jedes Online-Business ohne große Kosten, Risiken oder Aufwand starte.


Von der Idee, über die Erstellung deines digitalen Produktes bis zum ersten Verkauf besprechen wir Schritt für Schritt, was zu tun ist.

Der Fokus liegt auf digitalen Produkten wie Büchern, Online-Kursen oder Coachings.

Das werden auch mal zwei reine Business Folgen. All das übliche Gerede und Philosophieren fällt weg und auch die ganze Überzeugungsarbeit, warum so ein Online-Business geil ist, spare ich mir 😀

Nur ein kurzer Hinweis noch vorweg:

Erfolg beginnt im Kopf bei der richtigen geistigen Einstellung. Wenn du noch Zweifel hast oder bisschen Motivation brauchst, hör dir auf jeden Fall vorher die letzte Ausgabe der Wunderlichen Weltklugheit Folge 50 vorher an. In der gebe ich dir meine wichtigsten Tipps zum Thema Mindset für Erfolg im Online-Business.

Und noch ein kurzer Hinweis:

Es geht nicht um schnellen Reichtum über Nacht, dass du ohne Arbeit Millionär wirst oder ähnliches . Es geht auch nicht darum, ein klassisches Unternehmen oder Startup aufzubauen. Es geht auch nicht darum, dass ich dir die ganze Arbeit abnehme. Ich zeig dir nur den Weg und du setzt dich ran und probierst das ganze einfach mal aus.

Wenn du diese 7 Schritte, die ich dir in dieser Folge vorstelle, umsetzt, hast du ein “Lifestyle-Business” mit dem du zu Beginn 1.000-2.000 Euro nebenbei über das Internet verdienen kannst und das es dir ermöglicht, freier und unabhängiger zu leben.

Wenn du später mehr verdienen willst, wirst du auch mehr Zeit investieren müssen, aber da du dein eigener Chef bist, kannst du das später für dich frei entscheiden, wie viel Geld du zum Leben benötigst.

Wenn du die 7 Schritte nochmal ganz ausführlich nachlesen willst, findest du die komplette Methode in meinem Buch “Online-Business für Einsteiger”.

Das Buch kannst und solltest du sofort direkt auf Amazon bestellen oder auf:

onlinebusinessakademie.net/buch .

Enthält ganz viel Business für ganz wenig Geld und als kleinen Bonus gibt es für alle Leser auch weiterführende Informationen wie Anleitungsvideos, Checklisten und vieles mehr.

Ich hab dazu einen speziellen Leserbereich auf der Seite der Online-Business Akademie angelegt, wo ihr euch das ganze Zeug ansehen und runterladen könnt.

So könnt ihr die 7 Schritte ganz einfach umsetzen und auch erfolgreich mit eurem eigenen Online-Business durchstarten.

Was ist ein Online-Business?

Bevor ich gleich auf die 7 Schritte genau eingehe, sehen wir uns noch kurz an, was wir überhaupt erreichen wollen.

Ein Online-Business bedeutet, dass du über das Internet Geld verdienst.

Ganz einfach.

Das machst du, indem du ein digitales Produkt erstellst oder aber die Produkte anderer verkaufst.

Digitale Produkte sind z.B.:

  • ein eBook / Buch / Hörbuch
  • ein Video
  • ein Onlinekurs
  • eine E-Mail
  • eine WhatsApp Sprachnachricht
  • ein Bild / Video
  • ein Online-Workshop
  • eine Musikdatei
  • ein Programm
  • ein Skype-Gespräch / Anruf (Coaching)
  • ein Webinar
  • einen Zugang zu einem Mitgliederbereich
  • und viele mehr

Du kannst auf ähnliche Weise auch physische Produkte wie Kleidung oder so verkaufen, aber das ist meist aufwendiger, weil du diverse logistische Probleme lösen musst und mehr Startkapital brauchst. Für ein digitales Produkt brauchst du gar nichts außer einem Computer mit Internetzugang und ein bisschen deiner Zeit.

Mein Spezialgebiet sind digitale Informationsprodukte. Davon hab ich mittlerweile über 100.000 in verschiedensten Bereichen verkauft und kann davon auch ganz gut leben.

Digitale Infoprodukte (Informationsprodukte) fassen dein Wissen über ein Thema deiner Wahl zusammen und helfen anderen dabei, ein Problem zu lösen.

Zu dem Thema gab es schon mal eine eigene Podcastfolge hier: Digitale Infoprodukte – das ist die Ausgabe 44 der Wunderlichen Weltklugheit.

Die Formate sind die gleichen wie oben, aber wir konzentrieren uns jetzt nur auf Produkte, die Probleme lösen.

Also z. B. ein eBook mit einer Anleitung, wie du erfolgreich Ordnung im Haushalt hältst.

Die Unordnung ist ein konkretes Problem. Um das zu erkennen, muss ich mich nur in meiner Wohnung umsehen 😉

Die Lösung könnte jetzt sein, die Sachen zu sortieren, aufzuräumen, Sachen auszusortieren und wegzugeben, Kleidung richtig zusammenzulegen, einfach mal den Müll runterbringen oder die Pfandflaschen abgeben etc.

Das klingt erst einmal total belanglos und du fragst dich sicher, wer so ein eBook oder so eine Anleitung kaufen soll. Diese Zweifel höre ich ständig bei Einsteigern, die nach Ideen für ein digitales Produkt suchen.

Es gab jedoch eine Frau, die diese Zweifel nicht hatte. Marie Kondo. Sie hat ein Buch über das Thema Aufräumen und Ordnung im Haushalt geschrieben und darin ihre eigene Methode vorgestellt.

Das Buch schaffte es über 6 Monate lang auf die New York Times Bestseller Liste. Später kam ein Kurs, etliche freiberufliche Berater, die ihre Methode jetzt für tausende Euros verkaufen und sogar eine Netflix-Serie. Ihr aktuelles Vermögen wird auf einen zweistelligen Millionenbetrag geschätzt.

Das ist eine von unzähligen Möglichkeiten eines digitalen Infoproduktes, das ein Problem löst, welches Millionen von Menschen betrifft. Du siehst, es muss noch nicht einmal kompliziert sein. Aber wenn du Millionen Menschen hilfst, verdienst du ganz nebenbei auch Millionen 😉

Weitere Beispiele für digitale Infoprodukte sind:

  • Mein Online-Business für Einsteiger Buch
  • Flirtratgeber für schüchterne Männer
  • Onlinekurs zur Hundeerziehung
  • Kochbuch für eine spezielle Diät wie Paleo
  • Bastelanleitungen, z.B. für Hochzeitsschmuck
  • ein Thailand Crashkurs mit den wichtigsten Wörtern und Verhaltensweisen
  • Eine Anleitung für die perfekte Lockenfrisur

Naja und so weiter, gibt wirklich unzählige Themen.


Digitale Infoprodukte sind auf jeden Fall ein sehr geniales Geschäftsmodell, weil:

  • Du anderen Menschen hilfst
  • sehr hohe Gewinnmargen hast
  • die Einstiegshürden sehr gering sind, du brauchst ja nichts außer einem Computer und Internet
  • du kannst passives skalierbares Einkommen aufbauen und tauscht deine Zeit nicht mehr gegen Geld
  • und du kannst dich mit spannenden für dich sinnvollen Themen beschäftigen

Ok, aber genug Einleitung, los geht’s mit einer kleinen Übersicht über die 7 Schritte 🙂

Die 7 Schritte zum eigenen Online-Business

Erstmal ein grober Fahrplan, was die 7 Schritte sind, bevor sie uns im Detail gleich ansehen:

  • Schritt 1: Finde eine Idee. Im ersten Schritt sehen wir uns an, was gute Ideen sind und wie du die findest und ich zeig dir, wie du Ideen schnell überprüfen kannst.
  • Schritt 2: Die Webseite – Im zweiten Schritt erstellen wir eine Webseite. Auf der kannst du deine Idee später mit der Welt teilen.
  • Schritt 3: Die Inhalte- Eine leere Webseite wäre ja auch irgendwie langweilig oder? Recherchiere und Erstelle die ersten Inhalte für deine Webseite.
  • Schritt 4: Erstelle eine erste minimale Version deines digitalen Produktes. Da verrate ich dir ein paar Tricks, wie das schnell und einfach geht und wie du sogar ganz ohne eigenes Produkt Geld verdienen kannst.
  • Schritt 5: Richte einen automatischen Verkaufsprozess ein. Wir wollen ja Geld verdienen und dazu muss man dein Produkt auch kaufen können.
  • Schritt 6: Vermarkte dein Angebot. Im 6. Schritt betrachten wir, wie du dein Angebot so vielen Interessenten wie möglich zeigst.
  • Schritt 7: Starte dein Business. In dem Schritt betrachten wir alles, was sonst noch so fehlt und wie es weitergehen könnte.

So ein Online-Business zu starten, klingt nach einer großen Aufgabe, aber diese 7 kleinen Schritte klingen doch gleich viel machbarer oder?

Mir hilft das immer, wenn ich eine große Aufgabe vor mir habe, dass ich sie in viele kleine Teilschritte unterteile. Diese 7 Schritte habe ich dann im Buch in noch kleinere Aufgaben runtergebrochen, aber wir betrachten jetzt erstmal diese 7 Schritte etwas genauer und was zu tun ist.

Dazu beginne ich mit Schritt 1, der Idee.

Schritt 1: Die Idee für dein Online-Business

Für viele Einsteiger ist die Idee bereits die größte Hürde.

Meist ist jedoch gar nicht die Idee das Problem, sondern Zweifel, Perfektionismus, Angst vor Fehlern, der Glaube, man braucht viel Startkapital, das Gefühl dass es schon alles gibt, etc.

Das sind alles Grenzen die nur in deinem Kopf existieren. Woher soll man das auch besser wissen, wenn man in Schule und Ausbildung sowas alles nie lernt. Hör dir dazu einfach die Folge 50 der Wunderlichen Weltklugheit zum Thema Mindset für Erfolg im Online-Business einmal an.

Wenn dein Kopf dann klar ist, kannst du dir zum Thema Ideen Geschäftsideen finden, folgende einfache Formel merken.

Die PLB-Formel

Problem + Lösung = Business.

Also du findest ein Problem, suchst eine Lösung dazu und verkaufst die Lösung.

Nichts anderes machen sämtliche anderen Geschäftsmodelle auch, egal ob online oder offline.

Hey, und wenn es eines gibt, was wir deutschen doch besonders gut können, dann meckern und Probleme finden 😀

Du kannst dazu einfach bei dir anfangen und überlegen, welche Probleme du eventuell aktuell hast oder bereits gelöst hast, oder du gehst ein bisschen allgemeiner vor.

Die Maslowsche Bedürfnishierarchie

Ein Problem, dass wohl alle Menschen immer mal wieder haben, ist das zu erreichen was sie wollen.

Das faszinierende daran ist, dass, obwohl wir natürlich alle unheimlich individuell sind, wir im Prinzip alle das Gleiche wollen. Das hat der amerikanische Psychologe Maslow bereits 1943 erkannt und schematisch in der sogenannten Maslowschen Bedürfnispyramide festgehalten.

Diese verdeutlicht die Bedürfnisse der Menschen anhand einer Pyramide aus fünf Stufen. Wenn die Bedürfnisse einer Stufe erfüllt sind, beschäftigen wir uns mit der nächst höheren Stufe.

Das Fundament der Pyramide bilden die Grund- oder Existenzbedürfnisse, wie Atmen, Essen, Trinken, Fortpflanzung und Schlafen, die jeder von uns hat.

Auf der nächsten Stufe der Pyramide folgen die Sicherheitsbedürfnisse, wie eine eigene Wohnung, die körperliche und seelische Sicherheit oder eine materielle Grundsicherung.

Die dritte Stufe bilden die sozialen Bedürfnisse, wie Freunde, Beziehungen, Sex, Familie, Zugehörigkeitsgefühl und der Austausch mit anderen.

In der vierten Stufe dann, kommen die Individualbedürfnisse wie Wertschätzung, Anerkennung, Erfolg, Freiheit oder Unabhängigkeit.

In der fünften und letzten Stufe, wenn alle vorherigen Bedürfnisse befriedigt sind, folgt die Selbstverwirklichung. Menschen auf dieser Stufe wollen ihre Talente entfalten, ihr Leben sinnvoll gestalten und ihre Persönlichkeit weiterentwickeln.

Diese fünf Kategorien von Bedürfnissen sind für fast alle Menschen gleich. Wenn du anderen hilfst, diese Bedürfnisse zu befriedigen, wirst du mit deinem digitalen Angebot Erfolg haben.

Die 4 großen Themenbereiche für deine Geschäftsidee

Aus der Bedürfnishierarchie ergeben sich vier große Themenbereiche, mit denen du deine Idee starten kannst.

  • Geld: Geld verdienen / Geld investieren / Geld sparen
  • Gesundheit: Sport / Ernährung / Fitness / Diät
  • Beziehungen: Sex / Dating / Flirten / Kommunikation
  • Glück: Persönlichkeitsentwicklung / Lebensfreude / Hobbys

Das tolle Buch “Online-Business für Einsteiger” ist beispielsweise deshalb für dich interessant, weil es dir zeigt, wie du mehr Geld verdienen kannst. Also ein gutes Beispiel für die erste Kategorie. Geld ist wichtig und wenn du heute auf die Straße gehst und 100 Leute fragst, ob sie mehr Geld verdienen möchten, werden vermutlich die meisten mit Ja antworten.

Das Thema Gesundheit ist auch immer interessant. Hier musst du aber rechtlich etwas aufpassen. Wer zum Beispiel verspricht, mit irgendwelchen Mondsteinen und seltenem Quellwasser Krebs zu heilen, wird vermutlich rechtliche Probleme bekommen.

Wenn du aber selbst einmal 50 kg abgenommen hast oder erfolgreich einen Bandscheibenvorfall überwunden hast mit gezieltem Rückentraining und über deine Erfahrungen berichtest, dann funktioniert das.

Im Bereich Gesundheit gibt es viele Probleme, die uns aber meist erst bewusst werden, wenn wir selbst oder unser Umfeld davon betroffen sind. Beispiele dafür sind Lebensmittelunverträglichkeiten, vegane oder glutenfreie Trends, Herausforderungen als körperlich eingeschränkter Mensch im Rollstuhl, Haarausfall, den ersten Marathon laufen, besser Fußball spielen, etc.

Die Themen Beziehungen und Sex werden ebenfalls immer aktuell bleiben. Von Themen wie andere Menschen ansprechen, Outing als Homosexueller, über glücklicher werden in einer Beziehung bis hin zur Überwindung des Ex-Partners oder der Überwindung von Ansprechängsten, gibt es hier auch wieder etliche Möglichkeiten.

Sicher kennst du schon das ein oder andere aus deinem eigenen Leben, wie Millionen anderer Menschen auch.

Der vierte große Bereich ist das Glück. Darunter fallen Themen wie die Persönlichkeitsentwicklung, innere Ruhe finden, die große Erleuchtung, Spiritualität oder Hobbys. Das sind auch wieder Sachen, die wir irgendwie alle wollen.

Wer will schon nicht glücklich sein? Hast du vielleicht mal eine Trauerphase oder schwere Zeit überwunden? Hast du vielleicht eine Angst besiegt? Vielleicht helfen deine Erfahrungen auch anderen Menschen, das zu schaffen.

Bist du vielleicht den Jakobsweg gewandert, hast dich selbst gefunden und neue Erfahrungen gesammelt? Teile deine Erkenntnisse mit anderen!

Hast du ein Hobby wie Angeln, tanzt du gerne, fliegst du Drohnen-Rennen, oder bist du in deinem Freundeskreis der absolute Grillmeister?

Das sind alles Themen, die andere Menschen auch interessieren.

Gerade weil diese Themen so beliebt sind, ist die Konkurrenz in diesen Bereichen jedoch besonders groß. Das ist einer der Gründe, warum dann oft das Gefühl entsteht, es gibt schon alles.

Aber jetzt kommt ein ganz entscheidender Punkt für deinen Erfolg:

Wähle deine persönliche Nische!

Die Wahl der Nische

Eine Nische ist ein kleiner Teilmarkt des gesamten Themas, welche eine klar definierte Zielgruppe anspricht und dein Angebot von anderen abgrenzt.

Gesundheit ist das große Oberthema. „Erfolgreich 50 kg abnehmen“ könnte das Unterthema sein. „Erfolgreich 50 kg abnehmen für Frauen über 50“ könnte deine spezielle Nische sein.

Eine Nische bedeutet also, dass du den großen Markt weiter unterteilst und eine ganz spezielle Zielgruppe, die abnehmen will, ansprichst.

Je genauer du deine Zielgruppe ansprichst, je besser sie sich mit dir und deinem Produkt identifizieren kann und je mehr du auf genau deren Lebensumstände eingehst, desto erfolgreicher kannst du dein Produkt später vermarkten.

Die genaue Zielgruppe hilft dir dein Produkt an die Bedürfnisse deiner Kunden anzupassen und außerdem grenzt du dich so von deiner Konkurrenz und bereits bestehenden Angeboten ab.

Mache niemals den Fehler, ein Produkt für “Alle” erstellen zu wollen.

Wer alle als Kunden haben will, hat am Ende niemanden als Kunden.

Du wirst mit deinem Diätratgeber beispielsweise niemals Frauen nach der Schwangerschaft und Männer mit Bierbauch ansprechen können. Beide wollen abnehmen und doch könnte die Ausgangssituation nicht unterschiedlicher sein.

Wähle deshalb am Anfang immer eine konkrete Nische mit einer klar definierten Zielgruppe.

Deine Nische sollte im Idealfall bisher noch nicht von anderen Angeboten besetzt sein.

Diese Auswahl der Nische ist nicht einfach, aber sie ist extrem wichtig für den Erfolg deiner Idee.

Zwei Hinweise dazu noch:

Du kannst die Nische später beliebig ausbauen. Gerade Einsteiger machen sich bei der Wahl der Nische oft sorgen, dass sie nicht genug verdienen, aber fang erstmal klein an und bau das Thema später aus. Außerdem sollte deine Zielgruppe auch bereit und in der Lage sein, Geld für das Thema auszugeben.

Jetzt weißt du, wie du ein grobes Thema findest und dass du dir eine Nische suchen solltest.

Jetzt stelle ich dir drei Möglichkeiten vor, wie du Ideen finden kannst.

Wie du Gute Ideen für dein Online-Business findest

Nimm dir dazu am besten ein digitales Notizbuch wie Notion, OneNote, Evernote oder auch ein Google Doc und schreibe immer alle Ideen auf. Ich habe mein Notizbuch auf dem Handy und halte unterwegs immer alle Ideen fest.

Meine besten Ideen kommen mir nicht, wenn ich zu Hause sitze, sondern, wenn ich unterwegs bin. Manchmal in der Kneipe, manchmal beim Sport und manchmal beim Spaziergang am Strand.

Ok Notizbuch dabei? Dann jetzt drei konkrete Methoden, um gute Geschäftsideen zu finden.

Leidenschaft, eigene Interessen und Stärken

Wenn du eine Leidenschaft für ein Thema hast und Experte auf diesem Gebiet bist, ist dies ein guter Ansatzpunkt. Mit fast jedem Experten-Wissen gibt es die Möglichkeit, Geld zu verdienen.

Dazu noch ein Wort zum Thema Experte:

Häufig kommt dann der Einwand, dass man ja kein Experte sei, aber: Nehmen wir mich als Beispiel. Ich kann nicht kochen und würde das gerne lernen. Dazu braucht es keinen Sternekoch, das wäre eine absolute Verschwendung. Ich kann genau drei Gerichte und jeder, der mehr als diese drei Gerichte kann, ist bereits weiter als ich und kann mir etwas beibringen.

Dabei ist es mir auch egal, ob du Koch bist, Lebensmitteltechnik studiert hast oder Ernährungswissenschaftler bist. Wenn du ein leckeres Essen kochst, mir zeigst, wie das geht und es mir auch schmeckt, bin ich überzeugt. Deine Ergebnisse zählen und nicht irgendwelche theoretischen Qualifikationen, Zeugnisse oder Abschlüsse.

Ich bin mir sicher, dass du bereits anderen Menschen oder dir selbst geholfen hast, auch wenn du es dir bisher nicht so bewusst war.

Jeder von uns hat einzigartige Fähigkeiten und Erfahrungen, die wertvoll sind und von denen andere etwas lernen können.

Du musst auch nicht der Beste auf deinem Gebiet sein, du musst nicht alles wissen und du musst auch nicht jahrelange Erfahrung haben. In einigen Fällen musst du noch nicht einmal selbst das erreicht haben, wobei du deinen Kunden hilfst.

Joachim Löw war einer der erfolgreichsten Nationaltrainer aller Zeiten und hat selbst nie für die Nationalmannschaft gespielt. Wichtig ist, dass du deinen Kunden helfen kannst, ihr Ziel zu erreichen.

Eine inspirierende Geschichte dazu ist die aus dem Film „Catch Me If You Can“ mit Leonardo Di Caprio, die auf der wahren Geschichte von Frank Abagnale Jr. basiert.

Dieser kam von einer Privatschule auf eine staatliche Schule und trug noch seine alte Schuluniform. Da das auf einer öffentlichen Schule ungewöhnlich war, wurde er von den anderen Schülern bereits am ersten Tag schlecht behandelt.

Da an seinem ersten Tag der Vertretungslehrer, den die Schüler noch nicht kannten, ausgefallen war, beförderte er sich kurzerhand selbst zum Lehrer.

Über mehrere Monate unterrichtete er die Klasse mit gleichaltrigen Mitschüler.
Als er später gefragt wurde, woher er dann das Wissen hatte, antwortete er nur:
“Ich war meinen Mitschülern immer eine Seite im Lehrbuch voraus.”

Also wenn ich von Experte rede, meine ich damit, dass du deinen potentiellen Kunden eine Seite voraus bist.

Die meisten meiner Produkte sind genau so entstanden. Mich interessieren viele Themen und ich mag es, über diese zu schreiben. Ich schreibe häufig nur für mich, auch während ich neue Dinge lerne um das neue Wissen für mich zu festigen und dann tausche mich aber auch gerne mit anderen aus.

Mein erstes „richtiges“ Buch entstand, als ich selbst viel an der Börse aktiv war und anfangs wenig Erfolg hatte. Es geht um die Themen Daytrading und Börse. Das ist bis heute für mich eine meiner großen Leidenschaften. Ich analysierte all meine Fehler und ich schrieb Regeln für mich auf, an die ich mich während des Börsenhandels halten wollte. Ich dokumentierte mein Wissen und meine Erfahrungen einfach nur für mich.

Dann lag es erst einmal jahrelang auf meiner Festplatte. Als ich es ab und zu Freunden zum Lesen gab, die zu dem Börsenthema Fragen hatten und es ein überraschend positives Feedback dazu gab, veröffentlichte ich es.

Mir kam der Gedanke, dass das Buch anderen Menschen helfen könnte vorher gar nicht in den Sinn. Ich hatte das Thema nicht studiert, keine formale Ausbildung und auch keine Zertifikate oder Ähnliches vorzuweisen.

Jetzt ist es ein Bestseller und hat bereits zehntausenden Menschen geholfen. Und noch immer erhalte ich viele positive Rückmeldungen dazu, was mich sehr glücklich macht.

Inzwischen glaube ich, es war sogar ein Vorteil, dass ich diese formale Ausbildung nicht hatte. Erst einmal, weil 99% meiner Leser diese auch nicht haben. Dann stand ich vor genau den gleichen Problemen, wie meine zukünftigen Leser, als ich das Buch schrieb, und zu guter Letzt ist es so erfolgreich, weil ich ohne diese ganze komplizierte Fachsprache die Dinge so einfach erklärt habe, wie ich sie selbst verstehen konnte.

Und genau dieses Vorgehen funktioniert in so vielen Bereichen.

Probleme die du selbst bereits gelöst hast

Setze dich hin und schreibe eine Liste aller Probleme, die du in der Vergangenheit bereits erfolgreich gelöst hast.

Hast du Freunden gute Tipps gegeben, in schwierigen Zeiten beigestanden oder eine besondere Lebenssituation gemeistert? Gibt es Themen, mit denen Freunde immer wieder auf dich zukommen? Hast du vielleicht durch deine Arbeit bereits besondere Erfahrungen, die andere nicht haben?

Egal, in welchem Bereich du gerade tätig bist, betrachte dein eigenes Umfeld und deine Probleme genau. Überlege, was du verbessern oder vereinfachen kannst. Wenn du aktuell vor Herausforderungen stehst oder etwas neues lernst, dann halte die Lösung gleich schriftlich fest.

So baust du dein Business ganz nebenbei auf.

Experten Fragen

Manchmal musst du auch selbst gar kein Experte sein. Du kannst auch das Wissen aus der 7-Schritte Methode und dem Buch nehmen und gemeinsam mit anderen Experten ein digitales Produkt erstellen.

Die meisten erfolgreichen Menschen und Experten werden gerne bereit sein, dir zu helfen. Diese Leute haben eine Leidenschaft für ihr Thema und da ist es nur ganz natürlich, dass sie auch gerne darüber sprechen. So geht mir das ja auch, weßhalb ich diese Sendung zum Beispiel mache.

Vor einer Weile sind ein paar meiner Freunde den Berlin-Marathon mitgelaufen. Für mich ist das eine total verrückte und abwegige Vorstellung, aber sie haben sich monatelang darauf vorbereitet, recherchiert und sind voll in diesem Thema aufgegangen und haben sich gegenseitig immer weiter angespornt.

Ich habe von dem Thema keine Ahnung und wäre wohl nach 100 Metern bereits völlig fertig. Ausdauerlauf war einfach nie mein Ding und mal ganz ehrlich, wie viele dieser Jogger sehen denn wirklich glücklich aus, wenn sie an dir vorbeilaufen?

Aber anstatt loszulaufen, könnte ich diese 7 Schritte aus dem Buch nehmen und trotzdem ein digitales Produkt erstellen. Dazu frage ich 10 Teilnehmer, die einen Marathon mitgelaufen sind, wie sie sich vorbereitet haben. Was haben sie gegessen, welche Schuhe haben sie getragen, welche Tipps haben sie zur Vorbereitung auf so eine Leistung und was war das für ein Gefühl, als sie dann endlich im Ziel waren?

Dies sind alles Fragen, die etliche mit dem gleichen Ziel auch haben. Ich sammele das Wissen, bereite es entsprechend auf und habe am Ende ein fertiges Produkt, das Mehrwert liefert.

Das Beste daran: Ich muss selbst keinen einzigen Meter selbst laufen.

Das waren nur drei der unzähligen Möglichkeiten Ideen zu finde, du kannst dich auch an Trends orientieren, im Netz recherchieren, bestehende Ideen übernehmen und anpassen, dir die Probleme anderer anhören und vieles mehr.

Wichtig für diese 7 Schritte ist erstmal nur, dass du deine erste Idee gefunden hast und alle Schritte einmal durchgehen kannst. Sobald du das Wissen einmal hast, wird es dir leicht fallen viele Ideen zu testen und umzusetzen.

Wenn du das machst, ist es nur eine Frage der Zeit, bis du Erfolg hast.

Wenn du auf diese Weise eine Reihe von Ideen gefunden hast, kommt der letzte Schritt:

Die willst prüfen, ob die Idee Erfolg haben kann oder nicht und das am besten, ohne vorher viel Zeit und Geld zu investieren.

Wie das geht, verrate ich dir jetzt.

Online-Business Ideen überprüfen

Deine Idee ist dann gut, wenn sie einen Mehrwert liefert und anderen Menschen hilft. Ich habe meist meine eigenen Probleme gelöst und somit mindestens einem Menschen geholfen 😉

Es gibt aber auch eine einfache Möglichkeit, den Bedarf und das Potential von Ideen vorher abzuschätzen.

Ich empfehle dir, mit Ideen zu beginnen bei denen deine Zielgruppe bereits aktiv nach einer Lösung sucht. Es ist immer schwieriger, Menschen von neuen Verhaltensweisen zu überzeugen.

Zum Glück suchen die meisten Menschen heutzutage bei Suchmaschinen wie Google nach der Lösung ihrer Probleme. Zum Glück deshalb, weil die Anzahl der Suchanfragen für ein bestimmten Suchbegriff können wir leicht einsehen.

Dazu gibt es spezielle Webseiten wie ubersuggest.com ( verlinke ich euch zusammen mit noch einigen solcher Tools auf der Webseite) auf denen ihr einen Suchbegriff eingeben könnt und dann seht, wie viele Menschn jeden Monat in der gewählten Sprache und dem gewählten Land nach diesem Begriff suchen.

Das ist ziemlich genial.

Geh einfach mal auf die Seite und gib einen beliebigen Suchbegriff ein, wenn du das Tool noch nicht kennst.

Beispielsweise: Campen.

Ich bin aktuell gerade am recherchieren und überlegen, ob ich mir einen Wohnwagen als mobiles Büro holen soll und so kam ich auf das Thema Camping.

Du siehst dann, dass im Schnitt mehrere hunderttausend Menschen nach Begriffen wie “Camping” oder “Campingplätze” suchen. Das Interesse ist also vorhanden.

Du siehst auf der Webseite aber auch den Trendverlauf über die letzten 12 Monate und an dem wird schnell klar, dass Campen ein eher saisonales Thema ist, das im Sommer besser funktioniert als im Winter. Ich stell mir das ganze im Winter auch recht kalt vor.

Du siehst auch gleich verschiedene möglichen Nischen wie Camping in Italien, Camping mit Hund, Dauercamping, Campingplätze Europa und Familiencamping.

Du siehst ebenfalls wie stark die Konkurrenz zu dem Thema ist, wie teuer es ungefähr wäre, Werbung später für das Thema zu kaufen und wie viel Besucher du auf der jeweiligen Position bei Google ungefähr auf deiner Webseite erreichst.

Im Online-Business für Einsteiger Buch erkläre ich die Vorgehensweise nochmal ausführlicher, aber wichtig ist erstmal nur, dass du grob das Potential deiner Idee auf diese Weise abschätzt.

Je nach Preis deines Produktes und je nachdem wie viel Geld du verdienen willst, solltest du dir eine Nische suchen für die es genug Suchanfragen gibt. Als einfachen Richtwert: nimm ein Thema, nach dem mindestens 1.000 Leute im Monat suchen.

Wenn du ein Thema gefunden hast, war es das auch schon mit Schritt 1.

Am Ende dieses ersten Schrittes, solltest du auf jeden Fall eine Idee haben, mit der du erstmal startest.

Für diese 7 Schritte in dieser Folge nehmen wir als Beispiel jetzt mal die Idee und den Suchbegriff Camping und die Nische ist Camping in Holland. Für Camping sind es Hunderttausende Suchanfragen aber für die Nische in Holland interessieren sich knapp 20.000 Menschen im Monat und es gibt nicht so viel Konkurrenz.

Das ist eine gute Anzahl mit der wir mindestens ein paar hundert Euro im Monat verdienen können.

Die Idee ist es, ein digitales Produkt zu erstellen für alle, die in Holland campen wollen und dieses dann voll automatisiert über das Internet zu verkaufen.

Schluss

Wie genau wir das Produkt erstellen, vermarkten und verkaufen, erzähle ich dir in der nächsten Folge.

Erstmal bist du jetzt dran. Überleg einmal, welche Idee für dich passen könnte. Lad dir dazu auch einfach noch die Liste mit Ideen runter:


Wie wir die Idee dann in die Praxis umsetzen, erkläre ich dir in der nächsten Folge.

Wenn du nicht warten willst oder alles nochmal viel ausführlicher nachlesen willst, wie du eine Idee findest, dich am Markt positioniert und daraus ein Angebot machst, wie groß Nischen sein sollten, und auch wertvolle Tipps aus der Praxis zu verschiedenen Problemen wie der Preisfindung haben willst findest du das alles ganz ausführlich in meinem Buch online Business für Einsteiger auf Amazon oder unter onlinebusinessakademie.net/buch

Viel Erfolg beim Finden deiner Idee und wir hören uns dann in der Folge zwei dieser Ausgabe, wenn wir die Idee gemeinsam umsetzen!

Bis bald.

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