malaysia pool podcast

Wunderliche Weltklugheit #46 – Malaysia, Citizen Circle Winterkonferenz, Weltreise

Moin.

Ich hatte es ja bereits angekündigt, es geht auf große Reise. Ich werde euch ab und zu mal davon berichten. Heute geht es um das Thema Langkawi in Malaysia und was da so los war. Ein Rückflugticket gab es diesmal nicht, ich werde die Welt solange bereisen, bis ich keine Lust mehr habe oder irgendwo das Gefühl habe, angekommen zu sein 🙂

So ein Podcast eignet sich natürlich hervorragend als Reisedoku. Meine monotone Stimme wird euch die Welt und Erlebnisse in schönsten Farben malen. Also schließt einfach die Augen und reist mit mir in ferne Länder, genießt traumhafte Sonnenuntergänge, himmlische Strände, wilde Abenteuer, fremde Kulturen, kulinarische Genüsse, gefährliche Tiere und schlaft dabei ein … weil ganz so abenteuerlich wird es gar nicht 😉 Wer noch ein paar Bilder dazu sehen will, findet die in meinen Stories oder Beiträgen auf Instagram, wenn ich nicht mal wieder zu faul dafür bin. Sucht da einfach nach tda_autor oder meinem Namen.

Thoreau hat in Walden mal so schön geschrieben:

Wenn wir uns von unseren Träumen leiten lassen, wird der Erfolg all unsere Erwartungen übertreffen.

Das ist übrigens etwas was jeder machen kann. Anstatt nur Urlaub zu nehmen und mal für ein oder zwei Wochen aus dem Alltag auszubrechen, kann jeder einfach los ziehen und sich ein einfacheres Leben irgendwo auf der Welt suchen. Das kostet nicht viel Geld und wer paar der Inhalte auf meiner Seite umsetzt, kann sich so ein Leben von überall auf der Welt aus finanzieren.

Die größte Herausforderung für mich war es, all die scheinbaren Sicherheiten um uns herum einfach aufzugeben. Aber genau darin liegt auch der größte Gewinn. Wenn wir lernen uns in einer unsicheren Welt zurechtzufinden, lernen, mit Unsicherheiten umzugehen, uns an die Situation anzupassen und einfach ein wenig darin zu Vertrauen, dass schon alles gut wird.

Ich glaube wer mal einfach für eine längere Zeit unterwegs war, wird davon für den Rest seines Lebens profitieren und viel positiver, angstfreier und offener durch die Welt gehen.

Ist auf jeden Fall eine große Überwindung für mich gewesen, meine Komfortzone in Deutschland zu verlassen, aber ich habs getan: Anfang Januar ging es von der kalten stürmischen Nordseeküste in Dänemark weiter nach Langkawi in Malaysia. Dort sollte das Abenteuer beginnen 🙂

Joa ziemlich weit weg und viel zu warm für mich, aber ein paar verrückte Flip Flop Fetischisten und heimatlose Weltenbummler waren der Meinung, 35 Grad Außentemperatur müssen schon sein, um sich angemessen an der wohligen Kälte einer Klimaanlage in dunklen Räumen erfreuen zu können.

Ich stehe ja sonst eher auf kaltes Wetter, aber was tut man nicht alles um dabei zu sein … Außerdem ist Langkawi Duty Free Zone, Schnaps und Zigaretten sind also billig und es wird auch als das Mallorca Asiens betitelt, was natürlich ein absolutes Qualitätsprädikat ist, von dem ich mich überzeugen wollte.

Die Vorbereitungen

Als fast noch deutscher wollte ich natürlich angemessen auf so eine Reise vorbereitet sein.

Also erstmal rauf auf die Seite vom auswärtigen Amt und ein paar Terror und Warnhinweise lesen, um auch angemessen ängstlich loszureisen. Dort findet man direkt die große Überschrift Terrorismus, es wird von Entführungen, Piraterie und Raubüberfällen auf offener Straße gesprochen. Wem das noch nicht reicht, der findet auch Hinweise zu Erdbeben, heftigen Tropenstürmen, Vulkanen und Tsunamis.

Wer jetzt immer noch furchtlos ist, der findet natürlich auch diverse Probleme mit Lebensmitteln, KO-Tropfen, tödlichen Würfelquallen, tollwütigen Affen, streunenden Hunde und natürlich blutrünstige Killermücken die von Denque, Zika bis Malaria alles übertragen können und sich rund um die Uhr auf Menschenjagd machen.

Das war genau das, was ich gebraucht habe.

Innerlich schloss ich mit meinem Leben ab und ein kalter Schauer lief mir über den Rücken als ich mit zitternder Hand voller Furcht den Mauscursor über den Buchen Button bewegte. Dann klickte die Maus und es war entschieden. Ticket gekauft.

Gib einem Mann ein Flugticket und er fliegt für den Rest des Tages, schubs ihm aus dem Flugzeug, und er fliegt für den Rest seines Lebens.

Damit ich mich nicht ganz so lange ängstigen muss, buche ich meine Reisen immer relativ spontan, also ging es direkt ein paar Tage später auch schon los.

Aber erstmal hieß es Sachen packen.

Die Packliste

Weil das bestimmt für viele interessant ist, erzähle ich euch nochmal kurz, was ich so mitgenommen habe.

Ich reise grundsätzlich nur mit Handgepäck, egal wohin und egal wie lange. Einfach aus dem Grund, dass es meist nur außerhalb des Gepäck-Wartebereichs das erste Bier gibt. Wer also weniger Zeug mitnimmt, spart Zeit beim packen, kann weniger verlieren und vor allem kann schneller trinken und rauchen 😉 Grad nach so einem 10 Stunden Flug, hab ich einfach kein Bock noch ewig aufs Gepäck zu warten …

Das ist glaube ich ein ganz wichtiger Tipp für die meisten Reiseziele. Da leben bereits Menschen! Die Waschen sich, kleiden sich und essen tun sie auch. Du musst also praktisch nie Angst haben, dass etwas fehlt. Im schlimmsten Fall musste ich mal ein bauchfreies T-Shirt tragen, weil es nichts in meiner Größe gab 😉 Aber auch das sieht natürlich umwerfend sexy an mir aus …

Davon abgesehen sind die Sachen in diesen Ländern meist viel günstiger. Eine echte Ray Ban Sonnenbrille gibt es mit bisschen Glück schon ab ca. 10 Euro, die original Rolex für 40 und auch Armani, Boss und co sind hier zu guten Preisen stark vertreten, wenn man auf sowas steht 😉 Lokale Kleidung von Biermarken, wie ich sie oft trage, oder paar exotische Motive, sind sogar noch günstiger. Für weniger als 5 Euro kann man sich hier komplett einkleiden.

Ich habe dazu einen Cabin Max Handgepäck Rucksack, der der maximalen Handgepäckgröße entspricht und einen kleinen Rucksack für Tagesausflüge.
Zwei Stunden vor Abreise habe ich die dann auch panisch mit allem Zeug vollgestopft:
Aktuell habe ich folgendes mitgenommen:

  • Kreditkarten, hier nehme ich mindestens 3 verschiedene mit für Notfälle
  • Reisepass
  • Sachen für 4 Tage, für ein bis zwei Euro gibt es hier fast überall Waschsalons und außerdem gibt es wie gesagt lauter günstige Sachen auch zu kaufen, meist reicht eh die Badehose
  • Flip Flops nehme ich auch mit, aber auch nur, weil es manchmal nicht so einfach ist, was in meiner Größe zu finden 😀
  • Ich hab so einen coolen Reisegürtel mit Reissverschluss an der Innenseite für bisschen Bargeld und Schlüssel, der kommt immer mit
  • Waschzeug wie Zahnbürste und DEO, falls sich im Flug mal eine attraktive Frau neben mich setzen will, stinke ich dann wenigstens nicht 😉
  • kleine Reiseapotheke, bestehend aus paar Ibus, Sonnencreme und Mückenspray
  • Notfallessen, das sind so paar Nüsse, Müsliriegel und auf dem Flug hab ich immer Mega Hunger auf Schokolade 😀

Und das war auch schon das Wichtigste. Dann kam noch ein bisschen Technik dazu, damit ich unterwegs paar Selfies mit dem Notebook machen kann und euch mit meiner Disziplin beeindrucken kann, mit der ich am Business arbeite. In den letzten drei Wochen habe ich das Notebook auch nur 3 oder 4 Mal aufgeklappt 😀

  • Notebook
  • Tablet zum Lesen
  • Maus weil Copy and Paste auf nem Touchpad einfach kacke ist
  • Strom Adapter, da habe ich so einen Universaladapter der weltweit funktioniert, geiles Teil
  • USB Docking Station
  • Handy, Dual Sim ist hier sehr praktisch
  • Bose Noise Canceling Kopfhörer
  • Kleine In Ear Kopfhörer
  • Powerbank
  • Paar USB-Kabel
  • Podcast Mikrofon für unterwegs
    Und das wars dann auch schon wirklich. Ca 10Kg Gewicht und damit kann man ne ganze Weltreise machen und es ist schnell gepackt 🙂

Noch ein Tipp dazu: Ich speicher meine Packliste immer in einem Google Doc, so kann ich schnell alles packen, vergesse nichts und wenn ich weiterreise, kann ich sehen ob was fehlt.

Das sind übrigens auch schon fast alle Sachen, die ich überhaupt noch besitze. Früher glaubte ich es müsse noch ganz viel dazu kommen, mehr Geld, mehr Auto, mehr Haus um zufrieden, glücklich, sicher und frei zu sein. Das Gegenteil war der Fall. Weg mit all dem Mist.

In dem Film Up in the Air erzählt der Hauptdarsteller George Clooney als Motivationsredner immer die folgende Geschichte.

Stell dir vor, du packst einen Rucksack mit all deinen Sachen. Setz den Rucksack mal auf, spürst du die Gurte an deiner Schulter? Und jetzt pack deine Sachen ein. Erst das Kleinzeug, paar Snacks, die Fotos ein paar Bücher. Spürst du, wie es schwerer wird? Dann die größeren Sachen, vom Sofa, über den Fernseher, die Kleider und all die anderen tausend Sachen. Dann das Auto, die Wohnung oder das Haus und so weiter. Und dann, versuch dich mal zu bewegen… und genau das ist es, was die meisten Menschen tun. Sie belasten sich mit all diesen Sachen, bis sie sich nicht mehr bewegen können und nennen das Leben. Und jetzt stell dir vor, ich würde diesen Rucksack anzünden. Was würdest du rausnehmen? Die Fotos? Das Haus? Im Film rät er dazu, einfach alles brennen zu lassen.

Ich mag den Film, kann man sich ruhig mal ansehen 🙂 Verlinke ich euch auch nochmal.

Auf so Reisen sieht man dann auch mal, wie viel von dem ganzen Zeug das viele zu Hause haben einfach unnötig ist.

Ich verlinke euch die Packliste auch nochmal irgendwo auf der Webseite und in den Shownotes.

Ich nehme dann auch noch meist ein Passfoto mit, falls ich das brauche. Dann speicher ich Kopien der wichtigsten Dokumente wie Impfpass, Reisepass oder alles was ich so zum Arbeiten brauche einfach verschlüsselt in der Cloud. So kann ich selbst wenn mein Rucksack abbrennne sollte, jederzeit an alles rankommen.

Die Impfungen sind auch die einzige wichtige Sache, die ich wirklich vor jeder Reise machen würde. Ist einfach unnötiges Risiko und kann man schnell vorher machen. Nur während des Fluges gabs ein paar Hörbücher.

Joa und dann habe ich noch etliche Netflix-Folgen, Podcasts und Hörbücher runtergeladen, aber bin praktisch gar nicht dazu gekommen, mir irgendwas davon anzusehen.

Noch ein Tipp: Ich hatte diesmal kein Rückflugticket gebucht, da ich noch nicht wusste wann und wohin es weiter geht. Da die bei der Landung manchmal ein Weiterflug sehen wollen, gibt es da bei Seiten wie bestonwardticket.com solche Tickets zu kaufen. Kostet 12$ und erspart ggf. ein paar Probleme. Gekauft hab ichs, gebraucht nicht.

Die Reise

Dann gings endlich los … ganz früh am Morgen … viel zu früh ;). Erstmal los nach Kopenhagen mit der Fähre. Da saß so ein hübsches Instagram Sternchen mit auf dem Boot, die echt 2 Stunden lang Selfies gemacht hat bis der Akku leer war von sich und ihrem Cappucino. Anstrengendes Leben. In Kopenhagen lief ich 8km!!!!!! zu Fuß vom Bahnhof bis zum Flughafen, leicht bekleidet, fürchterliches Wetter, aber ich fands geil.

Ich hab mir die Zeit bewusst genommen, nochmal alles anzusehen, das hektische Leben, die Leute die zur Arbeit gehen, die vielen Autos, aber ein Teil des Weges ging auch an einem kleinen Fluss entlang, das war angenehm ruhig und ich genoss nochmal die kalte frische klare Luft, die mir in so warmen Ländern fehlt.

Der erste Flug war 10 Stunden nach Krabi in Thailand. Der solide Plan meiner weiten Fußwanderung war auch, dass ich unterwegs n Döner essen kann und vor allem, dass ich nach dem langen Fußweg im Flug sicher gut schlafen kann…

Ich hatte auch extra Premium alles gebucht und wollte dann eilig einsteigen als aber erstmal alle Rollstuhlfahrer vorgelassen wurden …
Warum werden Leute im Rollstuhl eigentlich in der Warteschlange am Flughafen vorgelassen? Eigentlich sind sie doch perfekt vorbereitet für das Anstehen …

Nagut aber mega gut finde ich die Noise Canceling Kopfhörer für solche Menschemengen, dann kann man ganz beruhigt in der Menge stehen und hat irgendwie doch das Gefühl von Ruhe. Ich mag das, wie Musik sich auf meine Stimmung auswirkt. Mit der richtigen Musik, laufe ich motiviert 8km durch die Stadt, mache beim Sport nochma paar Wiederholungen mehr oder stehe ganz ruhig in mitten von Menschenmengen. Ich kann im hektischen Berlin Mitte mit ein paar klassischen Liedern abschalten. Sehr faszinierend.

Als ich dann endlich am Platz war, war alles gut. Schön erste Reihe, wie die Streber in der Schule 😀 Ich hab immer kein Bock auf fliegen … 10 Stunden mit anderen Leuten an einem Ort eingesperrt, aber da muss man leider durch. Bisschen Aufregung war auch noch da, nicht wirklich Flugangst … ist ja eh Quatsch, eigentlich hätte ich dann eher Nicht mehr Flug Angst… solange wir noch fliegen ist ja alles gut 😉

Liebe Grüße auf jeden Fall an Markus an dieser Stelle, der eine Woche vorher all seine Sachen unfreiwillig gespendet hat und deshalb mit mir geflogen ist, in Kopenhagen am Flughafen gings bei uns mit dem ersten Bier los und damit war schon klar, was wir die nächsten Wochen tun werden 😀

Das mit dem Schlafen auf dem Flug hat leider nicht so geklappt… und da ich die Nacht auch nicht so wirklich schlafen konnte, saß ich da also schlaflos rum und hörte ein paar Hörbücher. Zwischendurch trank ich mit Markus Whisky Cola und paar Weinchen, um unser schlechtes Gewissen über den ganzen CO2 Ausstoß zu betäuben, den wir mal wieder verursachen.

Den Rest der Zeit wühlte ich mich im Sitz rum und versuchte zu schlafen, bis wir dann endlich ankamen. Essen war naja, Wein war ok. In Krabi angekommen, umgestiegen, weiter nach Kuala Lumpur.

Kuala Lumpur klingt auf jeden Fall schon so richtig exotisch. Dann direkt weiter mit AirAsia nach Langkawi. Da wir kein Aufgabegepäck hatte, waren die Umstiege auch alle einfach. Überhaupt so, das ganze Reisen und Umsteigen war alles total problemlos, auch die ganzen Visageschichten und so. Ist manchmal bisschen nervig mit der ganzen Security, richtig Kacke finde ich, dass man mittlerweile überall seine Fingerabdrücke abgeben muss und wie ein krimineller behandelt wird, aber mit bisschen Übung geht das alles schnell.

Auch die Grenze von 7kg Für das Handgepäck hat niemanden interessiert, also alles entspannt.

Mein Tipp für große Leute: Immer XXL Plätze reservieren oder erste Reihe bzw wenn verfügbar. Geht alles bequem per App, in so ziemlich allen Punkten sind uns die asiatischen Länder da weit voraus.

Überall kann man bequem mit Karte zahlen, während in Deutschland die 17 Cent Wechselgeld passend rausgesucht werden, Sim Karten mit genug Datenvolumen gibt es direkt am Flughafen innerhalb von 5 Minuten und weniger als 10 Euro ist man da online und der Empfang ist natürlich auch besser. Langkawi hat beispielsweise schon 5G Netz. Transport geht mit Apps wie Grab mega einfach und wenn mal irgendwelche Fragen sind, sind die Leute extrem hilfsbereit und freundlich. Mit dem aktuellen Corona Fall sieht man auch wie schnell hier Dinge gehen, innerhalb eines Monats steht ein Krankenhaus mit über 1.000 Betten, wir bauen 15 Jahre an nem Flughafen, und sind über die Fledermäuse besorgt, wenn Tesla eine neue Fabrik bauen will.

Aber noch ein Tipp zum Reisen: Ich habe das Rucksack in Rucksack Konzept. Im großen Rucksack sind praktisch alle unwichtigen Sachen und im kleinen ist das, was ich wirklich brauche und die Technik. Also selbst wenn ich den großen aufgeben müsste, hätte ich noch alles was ich brauche. Und so kann ich bei der Security auch schnell die ganze Technik wie Notebook oder Powerbank einzeln vorzeigen und kann den großen oben im Flugzeug verstauen und einfach den kleinen Rucksack am Platz lassen.

Nagut aber weiter zur Reise. Sind irgendwann so 0 Uhr nach fast 30 Stunden Reise gut in Langkawi angekommen und dann begann das eigentliche Programm der nächsten Wochen: Am Flughafen noch ein Whisky gekauft, irgend so eine Special Edition, einer der besten Burbon der Welt angeblich, aber im Vergleich zu einem richtigen Scotch oder so taugt Burbon einfach nur für Cola.

Ganz anders war eine feine Flasche Mescal, die wir uns dazu gegönnt haben. Langkawi ist alles Duty Free und feine Flaschen kosten da deutlich weniger als in Deutschland. Teilweise gabs auch echt edle Tropfen wie den 18 jährigen McAllen fine Oak und co für ca 50-60% des deutschen Preises und auch unser Mescal Fläschchen hätte in Deutschland über 100 Euro gekostet und kostet da nur um die 50. Kann man sich mal gönnen 😀

Die Unterkunft

Um hin und wieder den Rausch auszuschlafen, brauchte ich natürlich auch ein feines Schlafgemach 😀 Ich hatte mir eine kleine Unterkunft am Strand gebucht. Ich mag Hotelzimmer nicht so für längere Zeiträume und deshalb gabs einen kleinen Bungalow, direkt an einem kleinen privaten Strand.

So konnte ich meine unsozialen Morgenphasen, wo ich kein Bock auf reden hab, meine Ruhe haben. Preislich lag der bei ca 60 Euro pro Nacht und die Kokusnusspalmen waren alle beschnitten und ohne Kokusnüsse, also ich konnte mich gefühlt sicher und frei bewegen 😀 Schlangen und fiese Spinnen oder so gabs zum Glück auch nicht, nur ein paar Geckos, aber die sind cool 🙂

Es gab auch Unterkünfte in Hostels oder so für 5-10 Euro und am oberen Ende, aber alles außerhalb lag sowas wie das Ritz für 400+ pro Nacht.

Nur zum Schlafen lohnt sich das aber nicht und mir war die zentrale Lage extrem wichtig. Da wir eh 90% des Tages unterwegs waren, würde ich nächstes mal sogar auf den privaten Strand und so verzichten, das lohnt einfach nicht und das gesparte Geld kann man in feine Whiskys investieren 🙂

Airbnb gibt es jedenfalls auch und wer es besonders abenteuerlustig mag, bucht vorher gar keine Unterkunft sondern macht das direkt vor Ort. Das ist meist etwas günstiger und es gibt meist auch Unterkünfte, die nicht online sind.

Als wir die Reise verlängert haben beispielsweise sind wir einfach einen Tag vorher zu einem Hotel gegangen und das hat auch problemlos funktioniert. Da haben wir uns paar normale Hotelzimmer für nochmal ne Woche geholt. Die waren so ca. 20m², ein Doppeltbett, kleiner Balkon ziemlich spannend. Interessanterweise reichen solche Hotelzimmer anscheinend für ganze indische und chinesische Großfamilien die teilweise mit über 10 Leuten dort entspannt Urlaub machten! In einem Raum! Schön das das die Nachbarn von Fabian waren und ich mein Zimmer am Ende des Flures in Ruhe hatte 😉

Aber darin zu vertrauen das all solche Dinge einfach funktionieren, viel mir anfangs bisscher schwer, aber mittlerweile bin ich da auch entspannter. Dieses Vertrauen ist genau das was ich vorhin meinte. Einfach mal loszulassen 🙂

Grundsätzlich muss ich aber zu Langkawi sagen, dass es alles kein Luxus da ist. Selbst meine “Deluxe” Unterkunft war eher bescheiden und hatte nur zwei Fenster mehr und was ich so von anderen gesehen habe, war nicht viel besser. Aber reicht aus 🙂
Joa da war ich dann also in Langkawi.

Langkawi

Gleich am ersten Abend ging schon der Alltag los, anstatt zu schlafen, zogen wir noch bis 5 Uhr morgens los und erst als Mescal und co alle waren, ging es irgendwann ins Bett 😀

Ungefähr drei Wochen war ich jetzt da und rückblickend verging die Zeit einfach extrem schnell. 35 Grad Hitze, kein einziges mal Regen, aber eine trockene Wärme, die noch erträglicher ist, also auf den Insel Thailands z.B. wo so 95% Luftfeuchtigkeit sind. Aber wenn du da morgens aus dem klimatisierten Raum rausgehst, ist das erstmal wie ein Schlag ins Gesicht und auch jetzt nach über einem Monat habe ich mich einfach noch nicht an die Hitze gewöhnt.

Preislich war alles bisschen günstiger als in Deutschland. Für ca. 1-2 Euro gibt es lokales Essen und in den Hipster Restaurants kostet der Chia Pudding 3-4 Euro und der Green Matcha Tea und die Chai Latte ebenfalls so 2-3 Euro. Alles im Rahmen, aber definitiv nicht die günstigste Ecke in Asien hier. Ein Glücksfund war ein deutsches Restaurant, wo es auch ganz klassisch selbstgemachtes Brot und Bratkartoffeln mit Speck, Zwiebeln und Ei gab 😀 Es gab ansonsten aber Indisches Essen, ganz viel Kebab, Thaifood, einen Foodmarket neben meiner Unterkunft wo es von Burgern bis zu frittiertem Eis auch alles gab. Joa musste auf jeden Fall keiner Hungern 🙂

Was mir an der ganzen Insel und den Nachbarinseln aufgefallen ist, ist das jede Kultur fehlt. Man hat das Gefühl man läuft in einer großen Touristen Attraktion rum. Wenn man dann mal bei einem Tagesausflug auf einer einsamen Insel ankommt, wird man da von den VengaBoys und anderer Trashmusik begrüßt. Das hat Vor- und Nachteile. Wenn man als digitaler Nomade da bisschen Ruhe sucht und arbeiten will, ist das ok. Wer groß Tempel besichtigen will oder die Malayische Kultur kennenlernen will, sollte lieber woanders hin.

Ansonsten gabs alles was man braucht. Infrastruktur gut, Grabs verfügbar und alles dicht beieinander und vieles auch gut fußläufig erreichbar.

Die Abende sahen alle relativ gleich aus. Wir saßen Abends direkt am Strand oder irgendwelchen Strandbars und haben bisschen oder bisschen mehr was getrunken. Zeitweise waren ja über 100 Leute aus Deutschland und vom CC da, also gabs genug Abwechslung und interessante Gesprächspartner. Größere Clubs oder so gab es dort nicht. Trotzdem saßen wir oft bis 5 Uhr morgens und teilweise noch viel länger in den Strandbars und hatten viele coole Gespräche. Das Prädikat Mallorca Asiens hat Langkawi aber jedenfalls nicht verdient 😉

Vielen Dank an alle die dabei waren und diese Abende so wunderbar gemacht haben 🙂 Besonders die Gespräche bis in die späte Nacht fand ich toll.

Tagsüber haben einige Leute gearbeitet, aber irgendwie bin ich da nur die letzten 3 Tage dazu gekommen. Der Alltag sah bei mir eher so aus, dass ich morgens bisschen am Strand saß und mir Zeit für mich genommen hab. Bisschen lesen und bisschen einfach nur rumtsitzen und ab und zu todesmutig auch mal ins Wasser trotz der tödlichen Quallen. Dann ging es meist ins Cafee irgendwo was essen. Dann mein Mittagsschlaf und Abends dann wieder losgezogen an Strand. Jetzt so rückwirkend ist das gar nicht so einfach das zusammenzukriegen wo die drei Wochen so schnell hin sind.

Klar ist nur, dass die großen Amibtionen dort Sport zu machen oder am Buch zu arbeiten in der Hitze Langkawis dahin schmolzen und durch Bier ersetzt wurden 😉 Die Instagram Motivations Zitate sagen immer, nichts ist unmöglich. Aber ich mache hier nichts, es ist also doch möglich 😉

Kleines Fazit zu der Insel: wenig Kultur, sehr warm, Party mäßig ist das alles eher ruhig, es gibt nur ein paar Strandbars, an denen man entspannt sitzen und trinken kann, die Landschaft mit den Inseln und so fand ich sehr schön. Kann man sich mal ansehen, muss man aber auch nicht. Mit den richtigen Leuten ist es aber überall cool 🙂 Wer mal einen Monat auf einer ruhigen Insel rumhängen will, kann das ab ca. 500 Euro pro Monat Gesamtkosten tun.

Noch ein Langkawi Tipp zum Schluss: auf Langkawi hat grade der 1.LKG Co Working Space eröffnet, gute Sache, ich liebe diese Hängesessel da. Ansonsten alles da was man zum arbeiten braucht, coole Leute, Klimaanlage, Separate Räume für Calls und direkt darunter eine Bar mit Tischkicker, Billard, Tischtennis und Dart und gegenüber ein 24/7 Minimarkt. Falls ihr einen ruhigen Platz zum arbeiten im Warmen sucht, seht gerne mal vorbei.

Die Citizen Circle Konferenz

Der eigentliche Grund meiner Langkawi Reise war ja die Winterkonferenz des https://www.citizencircle.de. Über 100 Online Unternehmer, digitale Nomaden, Freigeister und ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn treffen sich dort, halten ein paar Vorträge, geben Workshops zu diversen Online Themen und es gab geiles Buffet.

Der erste Tag der Konferenz waren so Vorträge in einem größeren Hotelsaal. Sehr cool fand ich den Vortrag von Janet, die bisschen ihre Geschichte von der Geschäftsidee bis zum Auftritt bei der Höhle der Löwen erzählt hat. Aber ich habe mir auch nicht alle Vorträge angehört, fällt mir immer schwer, lange ruhig zu sitzen und zuzuhören 😀 Themen waren aber so Launchen von Produkten, Venture Kapital, Skalierung, Visionen finden und so Zeug.

Noch ein Tipp der mir dazu einfällt: Wenn ich in Langkawi jemand sagt, nimm ne Jacke mit, dann kannst du ihn dafür einfach auslachen und ignorieren 😉 Ich hab den Tipp da mehrfach gehört … egal ob oben auf den Bergen, in der klimagekühlte Hotellobby oder sonstwo. Überall ist es einfach mega warm und wer da mit Jacke ankommt wird sich garantiert ärgern.

Aber ansonsten bin ich ja nicht so der Typ für Vorträge. Aber für alle waren ein paar interessante Sachen dabei. Buffet war mega gut, undankbar natürlich nach so einem Essen dann weitermachen zu müssen 😀 Ich hab danach erstmal entspannt Pause gemacht.

Abends gabs dann auf dem Dach der Location noch ein bisschen Musik, Sonnenuntergang, viele interessante Gespräche und paar Drinks.

Am nächsten Tag hatten wir eine private Insel komplett für uns und dort gab es paar Workshops. Die Location war perfekt, ich werd mal noch paar Bilder auf Instagram dazu packen. Die Themen war bunt gemischt, vom Podcasten, übers Bloggen oder Onlinekurse, Launch-Strategien, Branding bis hin zum Steuern sparen und optimieren für die jenigen, die schon bisschen weiter sind. Halt alles was man so fürs ortsunabhängige Leben und Arbeiten benötigt 🙂

Auf der Insel ist auch die nächste Podcastfolge entstanden, die ihr bald hören könnt, da hatte ich bei einer guten Flasche Diplomatico Rum ein sehr interessantes Interview mit Christoph Heuermann von staatenlos. Der reist seit paar Jahren durchgehend um die Welt, hat schon weit über hundert Länder besucht und in über zwei Stunden haben wir uns über alle möglichen Themen unterhalten und nebenbei eine Flasche Diplomatico Rum getrunken 😉 Das Gespräch gibt es in der nächsten Folge.

Am dritten Tag der Konferenz gab es dann noch verschiedene Veranstaltungen von Wandern, Boot fahren, Klettern über eine Rollertour und die besonders ambitionierten trafen sich beim Business Boozter, den ich spontan organisiert hab 😀

Es gab eine Runde Frozen Magarithas zum warm werden … man beachte wie cool das alleine schon ist, sich mit frozen getränken aufzuwärmen 😉 und im Anschluss 100 Freibier und ein bisschen individuelles Business Coaching für alle Teilnehmer die Interesse hatten. Ich hoffe ich konnte da einigen Leuten weiter helfen und wenigstens ein bisschen inspirieren.

Wer auch sein Business mal bisschen boozten will, hat auf den Kanaren Anfang April, ggf. Ende April in Köln und dann spätestens wieder im Sommer in Slowenien die Chance dazu. Es wird wieder Freibier und Business geben 🙂

War auf jeden Fall eine sehr schöne Veranstaltung, auch wenn ich das jetzt alles schwer in Worte fassen kann.

Ich hoffe das alle die dabei waren die Chance ein wenig nutzen, in Kontakt bleiben, diese positiven Gefühle mit ins kalte Deutschland nehmen und ein bisschen mehr freies Denken verbreiten und welche Möglichkeiten es so gibt 🙂

Die Großen Abenteuer

AUch wenn der Fokus auf trinken am Strand lag, ließen wir es uns natürlich nicht nehmen, auch unsere abenteuerlustige Seiten voll auszuleben 😀

Mit Jetskis fuhren wir einen Tag lang von Insel zu Insel, das war mega. Leider waren die da gedrosselt und fuhren nur so bis ca. 50Kmh, aber dadurch das wir auf dem offenen Meer und so richtig Touren gefahren sind, war das trotzdem extrem geil da über die Wellen zu springen 😀 Auf jeden Fall eine klare Empfehlung.

Ein anderes Highlight war eine Bootstour durch die Mangroven. Doch was als fröhliche Bootstour begann, endete beinahe in einem Disaster für mich.

Als wir zum Baden auf einer Insel stoppten, setzte ich mich nichtsahnend friedlich unter einen Baum und genoss ein wenig die Ruhe. Ich hatte so clever wie ich war mein Handy, für den Fall das ich ins Wasser falle, in eine kleine Plastetüte gemacht. Als ich es grade einpacken wollte, griff mich ein wilder Affe von hinten an und raubte meine Tüte mit dem Handy 😀

Dank meiner blitzschnellen Reaktion konnte ich nach einer kurzen wilden Verfolgungsjagd am Strand den doofen Affen noch erwischen als er grade auf den Baum hochlaufen wollte und ihm mein Handy wieder entreißen 😀 Solltet ihr bei meinen WhatsApp Nachrichten manchmal denken, was für ein Affe … irrt ihr euch 😉

In einer zweiten Runde später standen wir am Strand, ich holte wieder eine Tüte raus (ok da muss ich zugeben war ich selbst bisschen dumm :D) und dann kam er direkt auf mich zugelaufen und wollte mich anspringen, so dass ich ihn in der Luft mit einem Tritt abwehren musste.

Eigentlich sind das ja voll süße Tiere, aber der war ein Mega größenwahnsinniges Arschloch. Das Video unseres Kampfes findet ihr auch auf Instagram … wie üblich heutzutage hielt man statt mir zu helfen oder mich zu warnen nur mit dem Handy drauf und ergötzte sich an den dramatischen Ereignissen … 🙁

Aber die Runden gingen zum Glück ja trotzdem an mich 😉 Rest der Bootstour verlief dann aber friedlich…

Wir sahen Adler, die direkt vor unseren Augen Fische aus dem Wasser jagden, ich hab zum ersten mal im Leben einen echten Waran in freier Wildbahn gesehen, das sind irgendwie auch faszinierende Tiere, wir waren in einer Fledermaushöhle und eine Annakonda gabs zum Glück nicht zu sehen, auch wenn eine der Teilnehmerinnen sich das sehnlich gewünscht hatte 😉

Auf unserem Boot ist mir unsere Tour-Führerin aufgefallen. Wahrscheinlich hat sie die Tour schon etliche Male gemacht, aber trotzdem hatte sie diese Begeisterung für ihr Thema und erzählte mit leuchtenden über Mangroven, Adler und ihre Heimat. Ich mag das wenn Menschen so eine Begeisterung für etwas haben 🙂 Ich wünschte mehr Menschen würden ihrer Leidenschaft folgen und so ein Leuchten in den Augen haben, egal um welches Thema es geht.

Dann gabs noch einen Tag, wo wir mit einem Boot auf eine der kleinen Inseln gefahren sind und da den ganzen Tag verbracht haben. Entspannte Musik, gutes Essen, tolle Leute und viel Bier. Das war einfach ein schöner Tag 🙂 Einfach mal bisschen erholen von der ganzen Action und auf einer anderen Insel zur Abwechslung trinken… auf dem Rückweg saßen 8 von uns auf so einer Banane die hinter dem Boot hinterhegezogen wurden. So eine Banane auf dem offenen Meer war ne ziemlich coole Idee, vom Boot aus inspirierten wir unseren Fahrer doch mal eine Kurve zu testen … und plötzlich war die Banane leer 😀 War witzig, zumindest für uns im Boot 😀

Wenn man mal auf Langkawi ist, sollte man sich auch die Langkawi Sky Bridge ansehen. Eigentlich voll sinnlos wurde da in 700m Höhe zwischen zwei Bergspitzen eine Brücke gebaut auf der man langgehen kann. Mit so durchsuchtigen Glasböden, wo man dann in die Tiefe gucken kann.

War auch ein toller Ausblick, aber die Fahrt nach oben war schon bisschen komisch 😀 Wir hatten einen Patienten mit Höhenangst an Board, und 6 übergewichtige deutsche… allesamt in so einer kleinen Seilbahngondel die für kleine Asiaten gebaut wurde.

Ich finde so Seilbahnen ja mega Kacke und als es unten los ging, hatte ich auch so ein komisches Gefühl. Hab mir noch gedacht, kacke warum tust du dir sowas an … naja wir fuhren unten jedenfalls mit großen Ambitionen los, dass fünf von uns wie verrückt hüpfen und wackeln werden, und nur einer Angst hat, aber als es dann die steile Felswand nach oben ging, wurde es doch seeeeeehr ruhig bei allen und man hat schon gemerkt, dass es alles sich bisschen komisch anfühlt 😀

Wäre auch schon frustrierend gewesen abzustürzen, ohne wenigstens einmal den Ausblick oben gesehen zu haben;) Der Ausblick oben war auch wunderschön und wir hatten das Glück zum Sonnenuntergang da zu sein, ich hab auf Instagram auch ein paar Bilder dazu gepostet, um zu zeigen, was wir für verrückte abenteuerlustige Typen sind.

Joa, oben gabs aber kein Bier, also sind wir wieder runter.

Auf dem Weg nach unten entdeckte ich dann an der Innenseite der Gondel ein Schild: Zugelassenes Gesamgewicht 480 Kg. Jetzt waren wir aber 6 ausgewachsene Deutsche und 150kg zu schwer 😀 Das hat uns dann auch die letzte Lust am Schaukeln und Scherze machen genommen 😀 Schweigend und schwitzend fuhren wir in den steilen Abgrund… ein Umsteigen war leider nicht mehr möglich. Aber ging alles gut und wir haben auch dieses Abenteuer heile überstanden 😉

Nagut ein letztes Abenteuer noch, die Sunset Cruise, weil das so mein perfekter Tag war.

Im Coaching mache ich mit meinen Clienten meist genau diese Übung. Bei der stellt man sich seinen perfekten Tag vor und dieser Tag war für mich absolut perfekt. So kann man sich gut über seine Ziele und Visionen klar werden und was dafür notwendig ist oder weg muss.

Bei mir war der perfekte Tag Morgens aufstehen so ca. um 10, leicht verkatert noch, bisschen im Pool schwimmen, dann so ca eine Stunde arbeiten, da habe ich endlich mal wieder was für das neue Online-Business für Einsteiger Buch gemacht, dass hoffentlich bald erscheint. Wobei ich meist aber auch nur fürs Instagram Foto kurz arbeite, damit ihr zu Hause auch motiviert seit 😉

Danach gabs eine feine Mahlzeit. Hier gabs so ein deutsches Restaurant, das Red Tomato, wo es ganz klassisch Bratkartoffeln, selbstgemachtes Brot, Bacon und Eiern gab. Einfach was solides geiles, zusammen mit nem Blaubeer Shake.

Dann gings los auf die Sunset Cruise. Zum Geburtstag von Fabian hatten wir einen Katamaran gemietet und all inklusive Essen und trinken.

Das war genial. Bisschen auf dem Boot liegen, viel essen, maßlos trinken und ein Natur Whirlpool 😀 Dazu wurde einfach hinten am Boot ein großes Netz über dem Wasser aufgespannt in dem man rumhängen konnte. So segelten wir glücklich und zufrieden in den Sonnenuntergang und zum ersten mal störte mich auch die Trash Musik gar nicht 😉 Ich hab 34 Satay Spiese geschafft 😀 Und als die dann alle waren bin ich sogar auf Gemüse umgestiegen 😉

Danach ging es noch zur Pool Villa und es begann ein fleißiges in den Pool geschubse, bei dem Handys nass wurden, gin Tonics in Gesichter landeten … welch Verschwendung um die Wette getaucht wurde … witziger Abend 😀

Joa und das solls erstmal gewesen sein. Genug Abenteuergeschichten, sonst können einige, die mich nur zum Einschlafen hören, vor Lauter Aufregung gar nicht einschlafen 😉

Unsere Langkawi Reise endete dann irgendwann.

Wir ziehen jetzt weiter auf eine kleine Villa in Bali um bisschen runterzukommen. Davon berichte ich euch dann vielleicht in einer der nächsten Folgen, wenn ich nicht am Corona Virus gestorben bin.

Die Leute schieben hier echt Panik. Chinesen werden gemieden, alle tragen Mundschutz … Mich hats auch einmal fast erwischt. Da wäre ich beinahe am Corona Virus gestorben. Da stand so eine Chinesische Familie hustend im Hotelfahrstuhl mit mir, und ich hab natürlich energisch die Luft angehalten … die Stockwerke gezählt und bin dann panisch nach Luft ringend wieder aus dem Fahrstuhl raus, als ich merkte, dass die mir auch noch folgen, das war knapp 😉

Ansonsten sehe ich darin eher die übliche Medianpanikmache und der kluge Osho sagt wer Angst vor dem Tod hat, hat Angst vor dem Leben.

Joa auch wenns schon ne Weile jetzt hier geht, gibt es doch noch ein kleines Business Update.

Was im Online Business so passiert

Joa, nicht so viel. In den letzten Tagen auf Langkawi ging es bisschen los und jetzt hier auf Bali wird auch wieder bisschen gearbeitet.

Neues Buch: Online-Business für Einsteiger

Ich schreibe am neuen Buch “Online Business für Einsteiger” das wird richtig gut 🙂 Bin aktuell bei ca. 75.000 Wörtern und kommt noch ein bisschen was. Wer sich für das Buch interessiert, kann auf thomasdahlmann.com/buch gehen.
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Außerdem erhalten die ersten 50 Käufer des Buches nach Veröffentlichung noch ein Feedback zu ihrer Geschäftsidee und wir besprechen persönlich die Möglichkeiten für dein Online-Business.

Neue Artikel

Ansonsten gab es paar neue Artikel im Trading-Bereich und ich hab hier auch wieder bisschen selbst getradet. Corona bot einige spannende Chancen, da einige Pharma Aktien profitierten, eine Wirtschaftssimulation hat auch gezeigt, dass einige Fluggesellschaften Pleite gehen würden, sollte es zu schlimm werden, also habe ich da auch paar Shorts platziert. Brexit war natürlich auch interessant, aber ansonsten lasse ich das jetzt auch erstmal wieder.

Neue Marketing-Roadmap Workshop für alle die ihr eigenes Business starten wollen

Das dritte wichtige Update noch:

Es wird auch wieder ein paar Live Workshops geben, für alle, die im Februar ihr Business starten wollen. Wir werden mit den Teilnehmern Geschäftsideen und die Entwicklung und den Verkauf von digitalen Produkten besprechen. Insgesamt werden es zwei komplette Workshop Tage, in denen ihr alles rund um das Thema Aufbau eines Online-Business lernt. Ihr könnt Fragen stellen und erhaltet auch später bei der Umsetzung Unterstützung von uns. Wer also 2020 nutzen will, um auch ein Online-Business zu starten kann sich die Workshops mal ansehen.

Details zu den Themen und Inhalten findet ihr auf marketing-roadmap.de

Wunderlicher Tipp der Woche

Mein wunderlicher Tipp diese Woche ist, geht mal raus aus der Komfortzone.

Macht mal was Verrücktes. Zündet den Ballast an, den ihr mit euch rumschleppt und startet neu. Ein neues Leben kann man nicht starten, aber jeden Tag einen neuen Tag 🙂

Schluss

Joa das wars. Lange Folge heute, aber ist auch viel passiert. Ich werde fleißig weiter reisen und jetzt in den kommenden Tagen hoffentlich auch zu etwas mehr Business kommen, obwohl die Hitze hier echt mega Träge macht.

Bis bald.

2 Kommentare zu „Wunderliche Weltklugheit #46 – Malaysia, Citizen Circle Winterkonferenz, Weltreise“

  1. Sehr cool. Was ist dein Rucksack im Rucksack für einer? Also dein “Daypack” für alles wenn Du am Tag unterwegs bist?

    1. Thomas Dahlmann

      Hab den Osprey Ultralight Stuff Pack, kann man bequem in jede Hosentasche stecken und ist trotzdem sehr stabil und komplettes Zeug passt gut rein. ( https://amzn.to/2T4zbfJ )

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