Moin.

Heute mal die schnelle Folge für euch. Ich habe mir vorgenommen, weniger als 2 Stunden inklusive schneiden und so zu investieren 😀 Gleichzeitig dokumentiere ich alle Schritte und ab nächste Woche werde ich die outsourcen. Wenn ich also während der Folge aufhöre zu reden, wisst ihr das die Deadline um ist 😉

Los gehts.

Selbstzweifel und Selbstüberschätzung

In der letzten Folge hatte ich ja erwähnt, dass meine Zuhörer clever sind, was dazu führte, das einige in ihrer Bescheidenheit mir schrieben, dass sie sich leider gar nicht so fühlten, weil sie an irgendeinem Punkt im Leben und Business gerade nicht weiter kommen.

Dazu mal kurz etwas zum sogenannten Dunning-Kruger Effekt.

Die beiden Wissenschaftler Dunning und Kruger fanden in Studien heraus, dass Unwissenheit oftmals zu mehr Selbstvertrauen führt als Wissen.

Sie fanden heraus, dass inkompetente Menschen dazu neigen, sich selbst zu überschätzen, die Fähigkeiten anderer nicht erkennen und das Ausmaß ihrer eigenen Inkompetenz oftmals nicht erkennen. Die Ursache dieser Fehleinschätzung ist eine falsche, aber trotzdem für die Leute praktische, Selbsteinschätzung.

Auf der anderen Seite fällt den intelligenten Menschen oftmals leicht, was Sie tun. Sie gehen deshalb davon aus, dass diese Tätigkeiten anderen auch leicht fallen und tendieren dazu, diese Fähigkeiten unterzubewerten und ihre eigene Kompetenz zu niedrig zu bewerten. Hier liegt also eine fehlerhafte Wahrnehmung der Außenwelt vor, welche zu einer Fehleinschätzung der eigenen Kompetenz führt.

Das ist in der Praxis oftmals ein großes Problem! Schon Bertrand Russel hat mal gesagt:

Das Ärgerlichste in dieser Welt ist, dass die Dummen todsicher und die Intelligenten voller Zweifel sind.

Spannend ist natürlich die Frage, was man da jetzt machen kann.

Am besten Wohl einfach mit dem Zweifeln aufhören 😉

Vielleicht gelingt dir das, wenn du das, was du bereits erreicht hast, mal in die richtige Perspektive setzt. Selbst wenn du bisher nur einen kleinen WordPress Blog gestartet hast und nur einen einzigen Artikel online hast, hast du doch schon mehr getan als vermutlich 95% der anderen Leute im gleichen sozialen Umfeld. Du hast Mut bewiesen, etwas neues auszuprobieren. Du hast selbständig neue Dinge gelernt, während so viele Leute nach Schule/Ausbildung einfach stehen bleiben und nur jammernd akzeptieren.

Also egal wo du du gerade stehst, klopf dir selbst mal auf die Schulter, dafür das du jetzt hier zuhörst und tust was du gerade tust und glaub mir, du bist clever 🙂

Umgang mit Feedback

Ich hatte in der letzten Folge ja schon angekündigt, dass mein Daytradingkurs die erste schlechte Rezension erhalten hat. Ich habe den betreffenden Teilnehmer angeschrieben und gefragt warum dass so sei, aber keine Antwort erhalten. Von daher ist mir so ein Feedback beispielsweise völlig egal mittlerweile.

Das erste aber was ich grundsätzlich bei Feedback mache, ist Danke sagen. Da hat sich jemand die Zeit genommen sich mehr oder weniger ausführlich mit meinen Inhalte zu befassen und den Kontakt zu mir zu suchen. Das ist glaub ich wichtig, egal ob es positiv, negativ, berechtigt oder nicht ist.

Danach kann ich ja immer noch sachlich gucken, ob ich die Kritik annehme oder nicht.

Ich mag dazu die Geschichte von Paul Coelho, über den alt gewordenen Samurai Meister, der eines Tages von einem jungen Samurai herausgefordert wird, weil dieser sich so mehr Ruhm und Ehre erhofft.

Der Junge Samurai beleidigt den alten Meister, bespuckt ihn, schreit ihn an und tut was er nur kann, um diesen zu provozieren.

Doch der alte Meister bleibt nur ganz ruhig stehen.

Die Beleidigungen des jungen Samurais werden immer wütender, er schreit noch lauter und ist voller Zorn.

Doch der alte Meister bleibt nur ganz ruhig stehen.

Nach einigen Stunden gibt der junge Samurai auf und geht erschöpft und gedemütigt.

Die jungen Schüler des alten Meisters kamen daraufhin auf ihn zu und fragten, warum er denn so feige war und nicht sein Schwert benutzt hat. Wie konnte er nur all diese Beleidigungen über sich ergehen lassen?

Der alte Meister fragte daraufhin seine Schüler:

Wenn jemand mit einem Geschenk zu euch kommt und ihr es nicht annehmt? Wem gehört das Geschenk dann?

Die Schüler überlegten und antworteten dann einstimmig, na dem, der es verschenken wollte!

Daraufhin sagte der Meister nur:

Seht ihr, genauso ist es mit Zorn, Wut oder Beleidigungen. Wenn Sie nicht beachtet werden, werden sie weiterhin zu denen gehören, die sie in sich tragen.

Ok, doch wieder bisschen Philosophie und Märchenstunde am Anfang 😀 Kommen wir zum Business Thema.

Welche Technik/Plattform/Plug-in soll ich nur nehmen?

Eine der häufigsten Fragen, die ich erhalte, ist, welche Plattform/Technik soll ich nehmen? Ich will XYZ verkaufen oder machen und kann mich nicht zwischen Shopify, WordPress, Elopage, Digistore, Sendowl, Wooommerce, usw. entscheiden.

Wenn ich dann z.B. WordPress und Divi vorschlage, dann kommt als Antwort, aber was ist mit diesem oder jenem und es werden noch 10 weitere Vorschläge ins Spiel gebracht.

Dies ist genauso eine Form des Perfektionismus, der euch nur um Weg steht. Eine Form der Prokrastination, bei der ihr das was eigentlich zu tun ist einfach nur aufschiebt und euch hinter völlig unwichtigen Entscheidungen versteckt.

Warum?

Weil 1. es ist völlig egal!

Du kannst dein Infoprodukt mit allen dieser Plattformen verkaufen. Wenn dein Produkt und dein Marketing gut sind, das ist übrigens dass, worauf du dich eigentlich konzentrieren solltest, dann ist die Plattform/Technik total egal.

Interessiert keinen. Bisschen mehr Flexibilität oder dieses oder jenes Feature mehr oder weniger macht für einen Einsteiger, meist überhaupt keinen Unterschied. In der Zeit, in der manche sich für einen Anbieter entscheiden, haben andere schon ein ganzes Produkt fertig. Das Gleiche gilt für alle Fragen und Entscheidungen in dieser Richtung. Einfach das nehmen, was funktioniert und dann ggf. später wechseln.

Genau diese Möglichkeit später zu wechseln, gerade als Einsteiger und bei kleinen Projekten ist der zweite wichtige Aspekt. Es ist überhaupt kein Problem später, wenn ihr merkt, dass ihr an die Grenzen einer Technologie stoßt oder es andere Gründe gibt, zu wechseln.

Aber erstmal anfangen! Produkt bauen, verkaufen und Geld verdienen.

Passend zum Thema, ich habe auch mal wieder gewechselt…

Der 7-Tage-Business Kurs ist jetzt auf Digistore24 und im Marktplatz verfügbar

Dies ist jetzt das dritte Mal, dass ich die Verkaufsplattform gewechselt habe, aber erstmal das letzte Mal 😉 Digistore24 hat immer noch recht viele kleine ärgerliche Fehler, ich kriege regelmäßig noch 404 Seiten angezeigt, wenn ich auf deren Seiten ganz normal navigiere und paar Details funktionieren auch nicht ganz so wie erwartet, aber das Wichtigste, der Verkaufsprozess funktioniert und es gibt ein paar gute Features nebenbei, an denen sie arbeiten.

Ich werde ausführlich mal einige Details und neue Funktionen vorstellen, sobald ich sie einsetze. Eine der Herausforderungen, die ich hatte, war z.B. die Affiliates, die Leute zu meinem Webinar schicken tracken zu können, damit die späteren Kursverkäufe trotzdem diesen Affiliate zugerechnet werden. Digistore bietet hier sogenannte Content Links, die auf Inhalte der Webseite zeigen und bereits das Affiliate-Cookie setzen.

Außerdem klingt das gesamte Lead-Tracking und die Funktionen ein Vertriebsteam aufzubauen sehr spannend. Das teste ich dann wie gesagt später ausführlich.

Ich hatte auch mit dem Support im Rahmen der Produktgenemigung kontakt und muss sagen, der war herausragend schnell und hilfreich 🙂

Der eigentliche Grund für den Wechsel, war aber eigentlich ein ganz anderer. Ich hatte letzte Woche eine Termin beim Steuerberater und wir sind steuerlich die Probleme meiner vorherigen Variante mit Sendowl durchgegangen.

Grundsätzlich ist das möglich, auch Sendowl steuerlich korrekt zu machen. Aber z.B. nehmen die Zahlungsdienstleister wie PayPal oder Stripe nochmal Gebühren, immer nur 1 % oder 2 % aber diese müssen trotzdem umsatzsteuerlich korrekt behandelt werden.

Dazu kommt die gesamte Problematik mit digitalen Produkten, die theoretisch ja überall auf der Welt gekauft werden können und dass die Umsaatzsteuer im jeweiligen Land des Käufers abgeführt werden muss, gibt da paar Regelungen wie das Mini One Stop Verfahren der EU, dann sind aber auch Käufer außerhalb der EU dabei und es war einfach nur alles kompliziert.

Der große Vorteil den Digistore hier jetzt bietet, ist das Reseller Modell. Wenn jemand euer Produkt jetzt kauft, kauft Digistore das von euch ab und verkauft es an den Kunden weiter. Das hat den riesigen Vorteil, dass euch das ganze Steuerthema egal sein kann, weil ihr dadurch nur noch mit Digistore einen Vertrag habt und die sitzen in Deutschland und schicken euch einmal im Monat oder auf Wunsch auch öfter eine Gutschrift und saubere Abrechnung. Das vereinfacht diese ganze Steuergeschichte enorm.

Nach etwas überlegen habe ich beschlossen, dass dieser Vorteil, mir die höheren Gebühren gegenüber meiner vorherigen Lösung wert ist. Einfach eine Sorge weniger und Steuern und Rechtsthemen sind ein großes Problem in Deutschland.

Plan B, wenn das alles nicht so klappt wie geplant, ist es, dauerhaft auszuwandern, hier habe ich angefangen, entsprechende Vorbereitungen zu treffen.

Ich habe auch schonmal eine Liste der Länder ohne Auslieferungsabkommen mit Deutschland recherchiert 😀

Einige der Länder wie Irak oder Iran sind sicher wunderschön, aber wohl unsicherer als die deutsche Gefängniszelle, andere Länder wie Liechtenstein oder Monaco sind da schon interessanter aber kaum größer als die Gefängniszelle, aber es blieben auch noch Kuba oder die Schweiz, die bei Steuervergehen ebenfalls nicht ausliefern 😀

Nagut, aber ich hoffe mal, das es so weit nicht kommt, da ich mich bewusst für Deutschland damals entschieden habe und bei allem Meckern es ja durchaus auch einige Vorzüge gibt 😉

Was im Online-Business so passiert

Struktur im Business

Ich habe bisher immer zyklisch gearbeitet. Das bedeutet ich nehme mir ein Projekt vor wie z.B. den Daytradingkurs und fokussiere mich dann wirklich nur auf das und lasse alles andere Liegen und E-Mails zu anderen Themen unbeantwortet usw. Oftmals dauern solche Sachen dann aber länger als geplant und das führt zu Kommunikationsproblemen und insbesondere jetzt mit Mitarbeitern, habe ich gemerkt, dass ich selbst der Engpass bin.

Leute warten auf ein OK, oder dass ich einen Gastartikel von ihnen der fertig ist, veröffentliche, oder auf andere Sachen. Oftmals warten einige Emails dann auch so lange, dass ich mich gar nicht mehr traue, zu antworten 😀

Für mich steht jedenfalls fest: Meine bisherige Arbeitsweise steht da meiner geplanten Skalierung im Wege und deshalb habe ich das jetzt umgestellt.

Ich habe mir jetzt jeden Tag einen festen Zeitslot gesetzt, an dem ich externe Dinge bearbeite oder Anfragen von anderen/Mitarbeitern abarbeite. Auch wenn diese gerade nicht zu meinem Fokusprojekt gehören.

Ich habe einen Slack Chat für mein Team und die Kursteilnehmer erstellt, an dem die Business Kommunikation zusammenläuft und ergänzend dazu werde ich Asana als Aufgabenverwaltungstool verstärkt einsetzen und darüber mehr managen.

Außerdem werde ich soweit wie möglich, den externe Mitarbeitern ermöglichen mehr Dinge selbst zu tun. Sei es ihren Artikel selbst zu formatieren und zu veröffentlichen oder andere Aufgaben wie das Formatieren neuer Bücher usw, was ich dann einmal zeige aber dann auch nicht mehr selbst mache und nur Fragen dazu beantworte.

Ich will außerdem ein „gemeinsam“ Gefühl erschaffen, auch wenn mein Name da meist im Vordergrund steht bei meinen Inhalten. Dazu lese ich zurzeit etwas Literatur und teile euch dann bei Gelegenheit meine Erkenntnisse mit.

SEO Optimierungen

Nur ein kurzer Stichpunkt dazu, ich habe gemerkt, wie sehr Aktualität eine Rolle im Ranking spielt. Ich habe auf einigen alten Seiten Inhalte ergänzt und das hat sich sofort spürbar auf das Ranking bei Google ausgewirkt. Es muss nicht zu oft sein, aber ich denke so ca. einmal im Monat sollten neue Inhalte kommen, sonst sterben viele Seiten.

Ich habe auch meine Investmentratgeber.com Seite weiter optimiert. Ein paar Artikel erweitert und Bilder eingebaut. Richtig gestartet ist die Seite ca. im April und jetzt war der erste Tag, wo ich passiv über 100 Besucher am Tag hatte, was bei der Konkurrenz in dem Bereich schon ein guter Wert für mich ist.

Im 7-Tage-Business-Kurs mache ich zu der Seite nochmal eine ausführliche Fallstudie und es wird eine Sonderfolge geben, wo ich das Thema einen Blog starten nochmal ausführlich behandel.

Neue Webseite gestartet: tradingplan.org

Diese Woche ging es mit dem Tradingprojekt etwas weiter. Ich habe zwei neue Artikel geschrieben speziell zum Thema Trading Tagebuch, einem der wichtigsten Kontroll-Instrumente für erfolgreiches Daytrading und außerdem habe ich die Nischenseite tradingplan.org zum Thema Tradingplan gestartet.

Hier habe ich erstmal nur einen sehr ausführlichen Artikel mit über 3.000 Wörtern zu dem Thema verfasst, anhand dessen jeder so einen Tradingplan erstellen kann. Hier liefere ich erstmal nur Mehrwert und vielleicht findet über die Seite noch der ein oder andere mein Buch oder Kurs, aber ansonsten ist das Ziel nur, Mehrwert zu liefern, Reichweite auszubauen und erstmal abwarten, bis ich erste Rankings zu dem Begriff erzielen kann.

Dann kommt da später das eigentliche Business, wo ich eine hoffentlich ziemlich coole Idee für hab 🙂

Kurzes Merch by Amazon Update

Ich lade weiter fleißig T-Shirts hoch, aber ohne Marketing immer noch keine Verkäufe 😉 Ich habe mich jetzt für eine sehr spezielle Nische entschieden und werde sobald ich Zeit dafür habe, mal das Marketing beginnen. Aber so komplett passiv passiert da erstmal gar nichts.

Ok ihr kennt den Satz schon, wie immer ist noch viel mehr passiert 😀 Aber ich denke das wichtigste habe ich erzählt und nächste Woche gibt es ja auch noch eine Folge 😉

Der Wunderliche Tipp der Woche

Mein Wunderlicher Tipp der Woche ist diesmal Andorra, das einzige Land auf unserem Kontinent ohne Finanzamt und jegliche Steuern. Wirklich gar keine! Das Land finanziert sich nur über Zölle auf Produkte, die in das Land eingeführt werden.

Ich hatte diese Woche auch zwei Gäste aus Luxemburg und habe das ebenfalls auf meine Reiseliste gesetzt. Gar nicht so weit weg, deutsch als Amtssprache und die beiden berichteten mir viel positives 🙂 Außerdem in dem Hinblick sind noch Malta und Zypern auf meiner Liste. Schöne Länder, die sich glaube ich für Online-Unternehmer ganz gut eignen.

Soll natürlich kein Aufruf zur Steuerflucht sein, aber der Prinz von Liechtenstein hat zum Thema Steueroasen mal sehr schön gesagt:

„Oasen gibt es nur in einer Wüste“

und Deutschland mit seinen unsinnigen Gesetzen ist wohl die größte und schlimmste Wüste von allen. Irgendwo las ich dazu mal die Zahl, dass 80% der Steuerliteratur der Welt auf deutsch ist!

Schluss

Etwas zu Beginnen erfordert Mut aber etwas zu Beenden, erfordert noch mehr Mut.

Bis bald.