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Webseite erstellen - Präsentiere deine Idee

Damit du deine gute Idee auch präsentieren kannst und du auch sofort ein Erfolgserlebnis hast, erstellen wir jetzt eine Webseite.

Ich zeige dir alle notwendigen Schritte, um schnell und kostengünstig ohne große technische Herausforderungen deine erste eigene Webseite zu starten. 

Hinweis: Eine Webseite ist nicht immer notwendig, manchmal reicht es auch, wenn du dein Angebot oder Produkt auf einem bestehenden Marktplatz wie Amazon für Bücher oder Udemy für Online-Kurse veröffentlichst.

Manchmal reicht es auch einen Instagram-Kanal oder eine Facebook-Seite/Gruppe zu starten und dort das Produkt zu vermarkten.

Aber für ein langfristiges nachhaltiges Business ist eine Webseite fast immer von Vorteil.

Technisch ist das auch alles nicht wild.

Heutzutage ist es möglich, innerhalb eines Tages, auch ohne Vorkenntnisse, eine eigene Webseite aufzusetzen. Dazu musst du nicht programmieren können und auch kein Technik-Genie sein. Alles was du brauchst ist ein Webhosting-Paket und WordPress.

Wenn du Hilfe bei der Erstellung der Webseite benötigst, oder jemanden, der alle gezeigten Schritte für dich umsetzt, dann klicke hier. 

Weiterführende Artikel zum Thema Webseite

Domain & Webhosting

Damit deine Webseite im Netz gefunden wird, brauchst du eine Domain und ein Webhosting, also einen Anbieter, bei dem du deine Webseite online stellen kannst und der dafür sorgt, das diese auch immer erreichbar ist.

Meine Domain ist z.B. thomasdahlmann.com und mein Webhostinganbieter ist AllInkl.

Das gibt es zwar auch kostenlos, aber ich empfehle immer an dieser Stelle nicht zu sparen. Für ca. 5-10 Euro im Monat erhältst du ein gutes komplett-Paket. 

Ein paar Tipps noch für einen guten Domain-Namen:

  • möglichst kurz
  • gute zu merken
  • wenn möglich, sagt der Domainname bereits was den Besucher auf der Seite erwartet
  • keine Umlaute
  • möglichst nur bekannte Endungen wie .de/.com/.net/.org/.info

Im Prinzip kannst du da aber nicht viel falsch machen.

Auf der Seite von AllInkl kannst du kostenlos nach freien Domainnamen suchen. 

WordPress - In 3 Minuten eine eigene Webseite erstellen

Einer der einfachsten und am weitesten verbreiteten Wege heutzutage eine Webseite zu starten ist es, WordPress zu verwenden.

Über 30% aller Webseiten im Internet laufen mit WordPress.

WordPress ist ein sogenanntes Content Management System, also zu deutsch eine Software mit der du die Inhalte deiner Webseite verwalten kannst.

Wenn du Word bedienen kannst, kannst du auch die Inhalte deiner Webseite damit leicht verwalten.

Das Aussehen von WordPress kannst du leicht auch als Einsteiger mit nur wenigen Klicks anpassen. Die Funktionen kannst du mit unzähligen, oftmals auch kostenlosen, Plugins beliebig erweitern. Von der einfachen Visitenkarte bis zum kompletten Online-Shop kann WordPress alle Bedürfnisse abdecken.

Content-Marketing: Erstelle die Inhalte für deine Webseite

Die Webseite hat das Ziel, dein Angebot so gut wie möglich zu präsentieren. 

Damit die Leute dich einerseits überhaupt finden und andererseits sich von dir und deinem Angebot überzeugen können solltest du entsprechende Inhalte für deine Webseite erstellen. Ich zeige dir jetzt wie du Inhalte findest, die gut sind und deine Kunden auch interessieren.

In der Online-Marketing-Sprache nennt man das auch Content-Marketing. Also eine Form der Vermarktung, bei der du hochwerte Inhalte erstellst. 

Hinweis: Die Inhalte sind in dieser Form nicht immer notwendig. Das hängt von deinem Verkaufsprozess ab. Ich denke aber, das guter Inhalt nie schaden kann, also sehen wir uns das Thema mal an.

Idee und Webseite haben wir jetzt. Jetzt erstellen wir Inhalte für deine Webseite.

Die Inhalte haben die Aufgabe, dass deine Webseite in der Suchmaschine gefunden wird, den Benutzer über dein Thema zu informieren, dich als Experten der Ahnung hat hervorzuheben und Vertrauen / eine Beziehung zum Leser aufzubauen.

Der letzte Punkt wird sehr oft übersehen, aber ist extrem wichtig. Wenn wir das Thema Verkaufen betrachten, sehen wir uns das nochmal genauer an.

Grundsätzlich gilt, umso teurer dein Produkt wird, umso mehr und hochwertigere Inhalte wirst du erstellen müssen. (Oder umso besser musst du am Telefon oder auf anderen Kanälen verkaufen)

Für den Verkauf eines günstigen eBooks reicht manchmal ein einziger Artikel mit 2.000 Wörtern und einer einzigen Seite, aber wenn es ein ganzer Onlinekurs sein soll, wirst du auch meist mehr Inhalte und auch andere Inhaltsformate wie E-Mails, Videos, Anrufe oder Webinare benötigen, um dich als Experten zu positionieren und Autorität auf deinem Gebiet aufzubauen.

Außerdem sollen dir die Inhalte helfen, langfristig über die Suchmaschine gut gefunden zu werden. So baust du einen passiven Strom von Besuchern und potentiellen Kunden auf, ohne das du langfristig weiter deine Zeit oder Geld investieren musst. Für mich ist das langfristig eine der besten Möglichkeiten, Kunden zu erreichen.

Ich habe die Inhalte der Seite für den Anfang in drei Bereiche gegliedert die ich in der Regel erstelle: 

  • Startseite
  • Beiträge
  • Verkaufsseite

Je nach Inhalt ergänze ich dann noch eine “Über Mich”-Seite in der ich meine Geschichte erzähle, wenn ich zu dem Thema etwas zu sagen habe.

Du kannst aber am Anfang auch alle drei Bereiche kombinieren und alles auf der Startseite veröffentlichen. Aber damit du langfristig mit deinem Projekt wachsen kannst, ist es meist sinnvoller, das zu trennen.

In diesem Schritt jetzt erkläre ich dir, wie du gute Inhalte findest und welche du für den Start benötigst.

Ich erkläre dir eine einfache Seitenstruktur deiner Inhalte, die du für den Anfang deines Projektes verwenden kannst und später mit weiter Inhalte ausbauen kannst.

Vorher zeige ich dir kurz, wie du Inhalte findest, die deine Besucher auch lesen wollen.

Interessante Inhalte recherchieren

Als erstes kommt die Recherche. Dieser Schritt ist extrem wichtig, sowohl für die Webseite, als auch für dein späteres Produkt. 

Die Grundidee ist einfach: 

Finde Schlüsselwörter, nach denen die Leute in den Suchmaschinen suchen und schreibe Inhalte darüber. 

Man kann das ganze jetzt komplizierter machen mit Clustern, Silos, und ganz viel Suchmaschinenoptimierung, aber das sehen wir uns alles später im Online-Marketing an. 

Ein gutes kostenloses Programm das du verwenden kannst, um Schlüsselwörter zu finden, ist ubersuggest.com.

Hinweis: Wenn du das Thema etwas professioneller angehen willst, empfehle ich dir das Tool das ich benutze KWfinder. Damit kannst du noch viel einfacher alle wichtigen Themen für die Seite finden und die Daten sind meist besser. ( Zu KWFinder )

Dort beginnst du jetzt eine Liste mit interessanten Schlüsselwörtern für deine Inhalte herauszusuchen.

Du kannst aber auch jedes andere Tool dafür verwenden. Die bekanntesten sind Systrix, Xovi, KWFinder und keywordtool.io.

All diese Keywordtools geben dir die drei für dich wichtige Werte.

Hinweis: Diese Werte sind meist nur Schätzwerte und nie zu 100% genau!

  • Suchvolumen ( Search Volume): Dies sind die Anzahl an monatlichen Leuten, die nach diesem Schlüsselwort suchen.
  • CPC ( Cost per Click – Kosten für einen Klick): Dies sind die Schätzpreise pro Besucher, wenn du später bezahlte Werbung schaltest.
  • Difficulty (Schwierigkeitsgrad): Wie schwer ist es, für das Schlüsselwort in der Suchmaschine gut platziert zu werden, das hängt davon ab, wie stark die Konkurrenz ist.

Anhand dieser Werte ist jetzt dein Ziel, Begriffe zu finden, die möglichst viele Leute interessieren, also ein hohes Suchvolumen haben, und die Abhängig von deiner Werbestrategie entweder sehr niedrige Kosten pro Klick haben oder aber einen niedrigen Schwierigkeitsgrad haben und so auch ohne Werbung in der Suchmaschine gefunden werden.

Alle interessanten Begriff die du findest schreibst du dir dann in eine Tabelle z.B. nutze ich dafür das kostenlose Google Spreadsheet.

Im nächsten Schritt gruppiere ich dann ähnliche Schlüsselwörter (Stichwort Keyword-Cluster).

Ich gebe dir dazu mal ein spontanes Beispiel, damit du das Prinzip besser verstehst. 

Nehmen wir an, du hast einen Flirtratgeber entwickelt als Infoprodukt. Dann könnten folgende Schlüsselwörter für dich interessant sein.

Schlüsselwörter:

  • Flirten
  • Beziehung finden
  • Frauen kennenlernen
  • Schüchternheit überwinden
  • Frauen ansprechen
  • Tinder
  • Lovoo
  • Online-Dating

Aus diesen einzelnen Schlüsselwörtern leitest du dann verschiedene Gruppen von ähnlichen Begriffen ab. Heutzutage ist es in den meisten Bereichen wichtig, sowohl für die Suchmaschine, als auch den Menschen, ein Thema möglichst vollständig abzudecken.

Deshalb schreibst du nicht immer nur für jedes Schlüsselwort einen Beitrag, sondern gruppierst gleich mehrere die zu einem großen Oberthema gehören. Diese kannst du dann später noch in detaillierteren Beiträgen einzelnd ausarbeiten.

Gruppen:

  • Online-Dating, Tinder, Lovoo
  • Frauen kennenlernen, Schüchternheit überwinden, Frauen ansprechen

Aus diesen Gruppen erstellst du dann einen Redaktionsplan. Also eine Tabelle in der du festhältst worüber du alles schreiben könntest.

Artikel/Redaktionsplan: 

Artikel: Onlinedating – Die besten Plattformen für die Partnersuche.

In diesem Artikel kannst du dann Tinder, Lovoo oder andere Flirtapps vorstellen und vergleichen.

Artikel: Frauen kennenlernen – 10 Tipps wie du endlich deine Traumfrau findest.

In diesem Artikel versuchst du dann die anderen Schlüsselwörter aus der Gruppe als Unterthemen einzubauen.

Wichtig ist also, das du nicht nur zu jedem einzelnen Schlüsselwort einen Artikel schreibst, sondern immer versuchst mit deinen Artikeln einzelne Themenbereiche so ausführlich und gut wie möglich abzudecken.

Zwei Tools die dir dabei noch helfen können sind:

Dort kannst du kostenlos sehen, wonach die Nutzer suchen und was für Fragen sie zu einem bestimmten Schlüsselwort haben.

Also: Wie lerne ich erfolgreich Frauen kennen? Wo kann ich am besten Frauen ansprechen? Warum wollen die nicht mit mir reden?

Naja Prinzip sollte klar sein.

So erstellst du dir also einen Plan für mindestens einen Artikel zu deinem Thema und kannst auch gleich recherchieren, welche Themen für deine Besucher  später alles interessant sind und vor allem auch, welche Inhalte du später in deinem Produkt verwenden willst bzw. welche Fragen und Probleme du dort klären kannst.

Wichtig ist: Wir wollen den Menschen helfen. Dazu müssen wir wissen, was sie wollen und wo ihre Probleme und Fragen sind. Deshalb mach diese Aufgabe besonders gründlich.

Es geht hier nicht um irgendwelche Suchmaschinentricks oder Abkürzungen sondern darum, den Bedarf deiner Interessenten zu decken. Den Leuten genau das zu geben, wonach sie suchen.

Letztendlich wollen Suchmaschinen wie Google das auch, die Fragen der Benutzer beantworten und sie werden immer besser darin. Also wenn du dieses einfache Grundprinzip “Was deine Benutzer interessiert” beherzigst, reicht das vollkommen aus an Suchmaschinenoptimierung.

Als nächstes bauen wir mal ein paar Seiten.

Tipps zur Erstellung der Inhalte

  • Zum Schreiben verwende ich meist einfach Google Docs oder eine Notizbuchapp wie Evernote/Notion.so/Onenote. Dann kann ich von überall aus arbeiten und auch unterwegs schnell Ideen festhalten.
  • Ich beginne meist mit einem Artikel mit mindestens 1.000 Wörtern. Den veröffentliche ich so schnell wie es geht, damit er bereits in der Suchmaschine gefunden werden kann. Ich aktualisiere und verbessere die Inhalte dann nach und nach regelmäßig, meist ergänze ich beispielsweise alle 1-2 Monate ein paar hundert Wörter oder aktualisiere die Inhalte. So wird der Artikel immer besser und das wirkt sich auch positiv auf deine Sichtbarkeit in den Suchmaschinen aus.
  • Ich verwende niemals reine Stockphotos für meine Artikel. Ich öffne sie wenigstens einmal kurz in einem Grafikprogramm (kostenlos Gimp) und verwende ein oder zwei Filter und benenne die Bilder thematisch korrekt. Noch besser ist es natürlich, eigene Bilder zu erstellen, selbst wenn du die nur mit deinen bescheidenen Malkünsten selbst erstellst. Individuelle einzigartige Inhalte sind wichtig.
  • Gute Überschriften sind wichtig! Schreib eine spannende Überschrift und eine gute Einleitung. Meist nehmen wir uns nur wenige Sekunden Zeit, um zu entscheiden, ob wir einen ganzen Artikel lesen wollen. Also versuch hier einfach interessant zu sein.
  • Formatiere den Text gut leserlich. Verwende Zitate, Bilder, Fett-Markierungen und Absätze/Leerzeilen, damit der Text gut lesbar ist.
  • Versuch mit jedem Artikel ein  “Aha”-Erlebnis oder ein Erfolgserlebnis beim Leser zu erreichen, eine wichtige Erkenntnis oder einen wertvollen Gedanken zu vermitteln.

Die Startseite

Die Startseite ist die “Hauptseite” und hat das Ziel, dass du den Besuchern deiner Seite einen Überblick über die Inhalte deiner Seite gibst.

Die meisten Besucher werden später direkt auf die Verkaufsseite geschickt mit bezahlter Werbung oder aber kommen über ausführliche Inhalte in den Blogbeiträgen  und die Suchmaschine zu dir.

Für den Anfang ist die Startseite also nicht so wichtig, aber sie gehört zu einem Webauftritt meist dazu.

Nachfolgend gebe ich dir ein paar Tipps für mögliche Inhalte, die du auf deiner Startseite platzieren kannst.

Thema und Nutzen für die Besucher klarstellen

Auf der Startseite solltest du beispielsweise eine gut lesbare Überschrift und eine entsprechende Grafik platzieren. 

Gute Überschriften für verschiedene Themen sind beispielsweise:

  • “Zum Wunschgewicht ohne Verzicht”  (Diät)
  • “Deine Smarthome-Lösung – Cleveres zu Hause für clevere Leute” (Smart Home)
  • “Nie wieder schüchtern! – Wie du endlich deine Traumfrau ansprichst” (Flirtratgeber)
  • “Keine schlaflosen Nächte mehr – 10 Tipps für besseren Schlaf” (Schlafprobleme behandeln)

Also du hebst ganz kurz den Mehrwert für deine Besucher hervor und das Thema. 

Darunter kannst du dann noch eine Beschreibung von maximal 500 Wörtern erstellen, die dein Thema weiter beschreibt. Hier ist kürzer meist besser, es geht nur darum, dein Thema klarzustellen und den Mehrwert hervorzuheben.

Dich kurz vorstellen

Auf der Startseite ist auch ein guter Platz, um ein paar Worte zu dir zu sagen und warum du dich mit dem Thema befasst bzw. warum du geeignet bist, das Problem deiner Besucher zu lösen. 

Wenn du das Diät Thema genommen hast, kannst du beispielsweise kurz deine eigene Geschichte andeuten, dass du selbst übergewichtig warst und wie sich dein Leben durch deine Lösung verändert hat. 

Hier beschränkst du dich auch wieder auf 300-500 Wörter. Die Startseite soll nur einen Überblick geben und verlinkst dann auf deine Über Mich Seite, auf die ich gleich noch eingehe. Ein guter Tipp noch, binde an dieser Stelle ruhig ein Foto von dir ein. Das macht deine Seite persönlicher. 

Das war auch schon das wichtigste für den Anfang.

Sonstige Inhalte

Weitere Inhalte die du dann später noch ergänzen kannst, wenn es passt sind: 

  • Ein Eintragsformular in deinen Newsletter. 
  • Eine Übersicht über die letzten Artikel auf deinem Blog.
  • Eine Themenübersicht. 
  • wichtige Inhalte direkt verlinken, z.B. deine besten Artikel oder einen Podcast

Der erste Beitrag

Die Inhalte hast du ja bereits recherchiert und ein mögliches Thema. Jetzt schreibst du deinen ersten Text zu dem Thema. 

Wichtig ist, das der Text zu deinem späteren Produkt passt. 

Nehmen wir an du hast einen Ratgeber “HDR-Fotografie für Einsteiger” dann könntest du zwar über irgendwelche Profikameras, Software und ISO-Belichtungswerte schreiben, das würden sicher auch Leute lesen wollen, aber ist kein Thema für Einsteiger. 

Also, auch wenn das Thema identisch ist, sprichst du damit nicht deine Zielgruppe an!

Deshalb ist es wichtig, dass du ein Thema suchst, das inhaltlich auf einer Stufe vor deinem Produkt steht. 

Beispielsweise Tolle Fotos mit dem Smartphone machen, das hat bereits jeder und wem das dann noch nicht reicht, der kann den nächsten Schritt gehen und sich mit einer besseren Kamera und noch besseren Fotos befassen. 

Oder eine Anleitung für die perfekten Instagram-Bilder auf dem Weg zur Influencer Karriere oder du schreibst über eine Liste von tollen Orten für Fototouren und Naturaufnahmen. 

Damit weckst du einerseits das Bedürfnis nach noch besseren Bildern und andererseits sind das viel eher Leute, die später auch einen Einsteigerkurs für die HDR-Fotografie kaufen könnten. 

Ansonsten ist zum ersten Beitrag gar nicht so viel zu sagen. Strukturiere ihn sinnvoll und versuche, die oben gefunden Gruppen von Schlüsselwörtern sinnvoll unterzubringen. Im Idealfall auch direkt in den Überschriften. Du kannst auch einen Artikel nur nach den W-Fragen aus den obigen Tools gliedern. 

Das muss nicht immer exakt sein. Google ist klug genug. Also wenn jemand nach “wie verdiene ich online geld” sucht, erkennt Google, das ein Text der zum Thema “wie verdiene ich im Internet Geld” optimiert ist, das gleiche Thema betrifft und in Zukunft wird diese Erkennung der Bedeutung und Zusammenhänge von Texten immer besser. 

Über mich Seite

Für die meisten Produkte gilt, Menschen kaufen lieber von Menschen. Zumindest wenn du nicht gerade ein Mittel gegen Fußpilz brauchst, das du lieber diskret heimlich online bestellst, dann ist das wohl in den meisten Fällen so. 

Noch lieber kaufen wir von Menschen, die wir kennen, denen wir glauben und vertrauen, die wir nett finden, mit denen wir uns identifizieren können und die eine gute Geschichte erzählen können. 

Genau das willst du mit deiner “Über Mich”-Seite erreichen. Du willst sympathisch rüberkommen, deine Autorität auf dem Gebiet nochmal hervorheben und deine persönliche Geschichte erzählen, warum gerade du das Problem lösen kannst. 

Ein paar Bilder machen sich meist noch gut und ansonsten ist das Ganze kein Hexenwerk. Verlinke ruhig auch andere Social-Media oder Bewertungsprofile hier von dir, wenn du solche nutzt. 

 

Hinweis: Die “Über Mich”-Seite ist nicht unbedingt notwendig, ich habe aber die Erfahrung gemacht, das sie fast immer dafür gesorgt hat, das ich besser verkaufe. Das kannst du aber für dich und dein Thema herausfinden was funktioniert und womit du dich wohl fühlst. 

Logo und Bilder für deine Webseite

Zum Abschluss der Inhalte gebe ich dir noch ein paar Ressourcen und Worte zum Thema Bilder mit. 

Achte unbedingt immer auf das Urheberrecht, um teure Abmahnungen zu vermeiden. 

Es gibt im Grunde drei wichtige Arten von Bildern, die du verwenden kannst. 

  • Public Domain Bilder: Public Domain bedeutet, dass diese kostenlos sind und du damit alles machen kannst was du willst. Gute Webseiten für Public Domain Bilder sind pixabay.com, unsplash.com oder pexels.com. 
  • Creative Commons Bilder: Hier kommt es auf die genaue Variante der CC-Lizenz an, aber in der Regel kannst du diese mit entsprechender Quellenangabe auch nutzen. Du solltest dich aber vorher kurz in das Thema Creative-Commons einlesen.
  • Gekaufte Stockfotos: Hier erwirbst du eine Lizenz ein Bild im Rahmen eines Nutzungsvertrages zu verwenden z.B. für deine Webseite oder für das Cover deines Buches. Dies ist nicht die günstigste Variante, aber rechtlich bist du abgesichert, solange du dich an die Nutzungsbedingungen hältst. 

Ich würde dir empfehlen zu deinen Beiträgen oder an allen Stellen wo es sinnvoll ist, passende Bilder zu verwenden.

Ein guter Tipp jedoch, verwende passe die Bilder vorher immer an. Bringe dein  Logo unter oder Schreib deine Überschrift rauf. Das kannst du mit kostenlosen Grafikprogrammen wie Gimp oder Canva.com schnell erledigen und hilft dir, einzigartige Inhalte zu erstellen, die grafisch zu dir gehören und ansprechend sind. 

Abschließend noch das Thema Logo, das immer wieder viele Leute beschäftigt. 

Du kannst auf einigen Webseiten wie Fiverr.com (ab 5$ für ein Logo), Freelancer.com (ab ca. 50$) oder 99designs (ab ca. 200$) so ein Logo erstellen lassen oder aber du verwendest erstmal ein einfaches Textlogo.

Ich rate dir so einfach und günstig wie möglich anzufangen also mit dem Textlogo oder mit Fiverr

Es gibt hier auch für WordPress die Font-Awesome Icons die du verwenden kannst und dort wirst du sicher auch fündig. 

Das reicht auch erstmal schon zum Thema Grafiken und Bildern. Alle Tools und Webseiten die ich in dem Bereich verwende, findest du auch nochmal ausführlich auf der Seite zum Buch und in meiner Online-Business-Tools Liste, auf meiner Webseite. 

 

Suchmaschineneintrag - Werde bei Google und Co. gefunden

Das ist ein wichtiger Schritt der gerne übersehen wird, deshalb gleich als erstes: Nutze die kostenlose Google Search-Console.

https://search.google.com/search-console/about

Hinweis: Du findest alle Links auch nochmal auf meiner Webseite unter Tools.

Die Search-Console ermöglicht es dir zu sehen, wonach die Leute bei Google suchen, bevor sie zu dir auf die Seite kommen.

Du siehst wie oft du in der Google Suche für bestimmte Begriffe erscheinst, wie oft die Leute auf deine Seite klicken etc.

Diese Daten sind langfristig für die Optimierung sehr wichtig, jetzt am Anfang reicht es, wenn du nur den Account erstellst und die Sitemap einreichst.

Wenn du WordPress installiert hast, installierst du auch gleich ein SEO-Plugin wie Yoast SEO. Dieses erzeugt eine sogenannte Sitemap.

Dies ist eine suchmaschinenfreundliche Darstellung der Struktur und der Inhalte deiner Seite.

Meine findest du beispielsweise hier:

https://thomasdahlmann.com/sitemap.xml

(Meist reicht es einfach, wenn du /sitemap.xml nach der Adresse der Seite ergänzt. )

Google sieht so schnell, was auf der Seite neu ist und wann Inhalte zuletzt angepasst wurden.

In der Search-Console legst du dazu eine neue Domain Property an, reichst dort deine Sitemap ein und dann weiß Google, dass es dich gibt und du kannst nach einiger Zeit sehen, wie die Leute in der Suchmaschine zu dir kommen.

Besucheranalyse - Miss die Anzahl der Seitenbesucher

Um den Erfolg und die Performance deiner Webseite zu messen, solltest du Google Analytics einrichten. 

Hier kannst du ein kostenloses Google Analytics Konto eröffnen

Google Analytics ist ein kleiner Javascript-Code, der auf deiner Webseite eingebunden wird und immer, wenn ein Besucher deine Seite aufruft, überträgt dieser Code die Nutzerdaten an Google.

Der Account ist kostenlos, die Einbindung geht schnell und einfach, indem du den Javascript-Code, den Google dir gibt, per Plugin auf deiner Webseite einbindest.

Google Analytics kann dir anzeigen, wie viele Besucher du am Tag auf deiner Webseite hast, wie viele und welche Seiten diese aufrufen, woher sie kommen und wie lange sie sich im Schnitt auf deiner Webseite aufhalten und vieles mehr.

Diese später für die Vermarktung wichtigen Kennzahlen kannst du jederzeit in deinem Google Analytics Konto einsehen.

Tracking und Datenschutz ist ein wichtiges Thema:

Wenn du Google Analytics verwendest, solltest du in deiner Datenschutzerklärung darauf hinweisen.

Hinweis: Wenn du datenschutzrechtliche Bedenken hast und lieber selber Herr über deine Benutzerdaten bist, kannst du dir Matomo als kostenlose Alternative zu Google Analytics ansehen. Diese ermöglichen ebenfalls eine sehr detaillierte Auswertung von Webseiten-Besuchern, aber laufen auf deinem eigenen Server und die Daten gehen nicht an Google. Ich nutze Matomo mittlerweile nur noch und habe das einfach bei meinem normalen Webhoster über den Webinstaller eingerichtet.

Eine Alternative komplett ohne Tracking-Cookies oder Datenschutzrechtliche Probleme ist das WordPress Plugin Statify.

Das ist praktisch nur ein anonymer Seitenaufrufszähler, aber für die wichtigsten Messungen die wir für den Einstieg brauchen, ist das ausreichend. Für Einsteiger also eine sehr gute Empfehlung, weil du so alle datenschutzrechtlichen Bedenken komplett vermeidest.

Wichtig für den Einstieg ist nur, dass du ungefähr weißt, wie viele Besucher du hast und welche Artikel oder Inhalte sie sich auf deiner Seite ansehen.

Hinweise zum Betrieb deiner Webseite

Dieser Abschnitt alleine könnte eigene Bücher umfassen, aber ich will nur kurz auf ein paar Dinge hinweisen, die ich für wichtig halte und die oft übersehen werden.

Impressum und Datenschutz

Zum einen halte dich an die Rechtsvorschriften dahingehend, indem du zumindest ein Impressum anlegst und den Datenschutz einhältst. Da deine Webseite Produkte verkauft, ist sie gewerblich und damit ist beides notwendig.

Du findest entsprechende Generatoren im Netz. Seit der DSGVO (Datenschutzgrundverordnung von 2018) sind die meisten leider nicht mehr kostenlos.

Ich empfehle dir das Starterpaket von easyRechtssicher zu installieren. Dann hast du ein einfaches Komplettpaket für deine Webseite das du per Plugin installieren kannst und bist auf der sicheren Seite. 

Bleib legal

Klar sollte auch sein, dass du keine extremistischen, illegalen, beleidigenden oder in irgendeinerweise vom Gesetz als jugendgefährdende Inhalte verbreitest.

Selbst wenn dies nur als Scherz oder Satire gedacht ist, verstehen die Behörden oder andere selbsternannte Internetkontrolleure da wenig Spaß.

Urheberrecht

Achte auf das Urheberrecht! 

Kopiere niemals fremden Inhalte, insbesondere auch keine Bilder. 

Im Zweifelsfall nutze keine Bilder oder mal deine eigenen mit Paint.

Informiere dich über Lizenzen, die im Internet gebräuchlich sind, beispielsweise Creative Commons und was du mit entsprechenden Inhalten machen darfst.

Es gibt hier tolle Webseiten wie pixabay.com, die dir Bilder kostenlos zur Nutzung zur Verfügung stellen, die du auch benutzen darfst.

Alternativ kannst du auch auf diversen Stock-Foto-Seiten Bilder lizenzieren. Dies kostet meist nur wenige Euro und kann dir teure Abmahnungen ersparen.

Sicherheit

Neben dem Copyright ist die Sicherheit von Webseiten ein häufig übersehener Punkt. Gerade WordPress oder andere auf der Programmiersprache PHP basierende Webseiten haben da gelegentlich Probleme.

Indem du Sicherheitsplugins wie WordFence installierst, deine Webseite regelmäßig aktualisierst, gute Passwörter wählst und keine unnötigen Plugins/Funktionen installierst, bist du hier schon mal einen großen Schritt weiter.

SSL-Verschlüsselung

Heutzutage gehört es zum guten Ton, wenn deine Webseite SSL-verschlüsselt ist, insbesondere, wenn du persönliche Daten in irgendeiner Form verarbeitest. Bei einigen Anbietern wie letsencrypt gibt es solche Zertifikate kostenlos. Bei AllInkl beispielsweise kannst du die Verschlüsselung deiner Webseite bequem mit wenigen Klicks aktivieren. 

Hinweis: Vermutlich spielt die SSL-Verschlüsselung auch eine Rolle bei der Sichtbarkeit in der Suchmaschine. Du solltest also heutzutage immer alle Seiten entsprechend absichern.

Datensicherungen

Mach regelmäßig Datensicherungen. Das kannst du beispielsweise mit dem kostenlosen WordPress-Plugin Updraft machen. Dann kannst du deine gesamte Webseite auf deinen Computer herunterladen oder aber, wenn du mal ausversehen etwas “kaputt” machst, die Webseite in ihrer vorherigen Version wiederherstellen.

Fazit und Ausblick

Webseite ist erstellt und die ersten Inhalte hoffentlich online 🙂 Jetzt heißt es dran bleiben und entweder weitere Inhalte erstellen oder aber direkt mit dem Online-Marketing beginnen. 

 

Benötigst du Hilfe bei der Erstellung deiner Webseite?

All diese Schritte alleine durchzuführen kann manchmal schon eine große Herausforderung sein. Ich biete dir daher an, die Schritte gemeinsam mit dir zu gehen. 

Dazu gibt es zwei Varianten:

Ich erstelle die Webseite für dich

Dazu sagst du mir bescheid und ich richte alle Schritte komplett für dich ein, erstelle das komplette Grundgerüst der Webseite inklusive Suchmaschineneinrichtung und du lehnst dich zurück. Das ist sinnvoll, wenn du wenig Zeit hast und auch in Zukunft die Webseite nicht selbst verwalten möchtest. 

Wir erstellen die Webseite gemeinsam

Dazu vereinbaren wir einen Skype Termin und arbeiten mit der Bildschirmfreigabe. Du führst alle Schritte selbst durch, aber ich sehe dir dabei zu, prüfe das alles stimmt und du kannst alle Fragen stellen. Der Termin dauert ca. 2-3 Stunden. Wenn du langfristig deine Webseite selbst betreuen willst, ist das der bessere Weg, weil du so alles Wichtige in kurzer Zeit lernst. 

 

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