Wir ziehen um: Bis zum 31.7.2020 werden alle Themen zum Online-Business-Aufbau auf onlinebusinessakademie.net umgezogen.

T-Shirts verkaufen im Internet - Geld verdienen mit Merch by Amazon - Thomas Dahlmann
merch by amazon t shirts

T-Shirts verkaufen im Internet – Geld verdienen mit Merch by Amazon

Gastartikel von Nina Klose von merchreport.de

Wer für den Start in die Selbstständigkeit ein eigenes Online-Business aufbauen will und hierfür nach geeigneten Möglichkeiten sucht, hat heute die Qual der Wahl. Die Auswahl reicht vom Verkauf digitaler Infoprodukte über Nischenseiten bis hin zu Online-Coachings und Webinaren.

Aber auch physische Produkte sind kein Widerspruch für ein ortsunabhängiges Business.

Mit Merch by Amazon (kurz MBA) kannst du beispielsweise eigene T-Shirts designen und sie online über Amazon verkaufen, ohne sie selbst herstellen oder verschicken zu müssen.

Es gibt viele unterschiedliche Faktoren, die Einfluss auf deinen Erfolg im Online-Business haben. Dazu gehören zum einen auch deine Geschäftsidee und zum anderen deine vorhandene Reichweite. Beim Start in die Selbstständigkeit muss es aber nicht immer eine spektakuläre neue Idee sein.

Im Gegenteil, oft habe ich gesehen, dass es die einfachen Ideen sind die, wenn sie besonders gut umgesetzt werden, den größten Erfolg haben. Manchmal sind es aber auch die verrückten Ideen, wie hier, wo ich dir 12 verrückte Ideen vorstelle, die Millionen verdient haben. 

Dank großer Unternehmen wie Amazon, die ihre vorhandenen Infrastrukturen zur Verfügung stellen, kannst du heutzutage auch mit wenig Startkapital und verhältnismäßig geringem Aufwand dein Online-Business starten. Über Merch by Amazon hast du die Möglichkeit, T-Shirts, Hoodies, Popsockets und andere Produkte zu designen und kannst dir so mit Hilfe von Amazon ein profitables Business aufbauen.

Du benötigst keine eigene Reichweite, kein Vorwissen und kein Startkapital. Also auch eine tolle Möglichkeit, ein eigenes Online-Business zu starten und ortsunabhängig online Geld zu verdienen 🙂

Was es damit auf sich hat und wie Merch by Amazon genau funktioniert, erzähle ich dir in diesem Beitrag.

Ein Spoiler direkt vorab:

Was sich in den USA bereits seit Herbst 2015 zu einem profitablen Modell entwickelt hat, kommt nun auch nach Deutschland – die Print-on-Demand-Plattform des eCommerce-Riesen öffnet derzeit seine Tore für die europäischen Marktplätze und mischt ab sofort auch in Deutschland und Großbritannien mit, wenn es ums  Geld verdienen mit T-Shirts geht.

Aber nun nochmal langsam und von vorn.

T-Shirts verkaufen auf Amazon

Ein Online-Business mit T-Shirts aufzubauen ist längst keine neue Idee mehr. Seit vielen Jahren gibt es wachsende Communities rund um Shirt-Plattformen wie Teezily & Co. in denen Best-Practices und Marketingstrategien geteilt werden. Denn wer bisher Shirts über diese und ähnliche Portale verkaufen wollte, brauchte vor allem eines – Reichweite!

Beim klassischen T-Shirt-Business werden die designten Produkte als Kampagnen angelegt und nur über einen begrenzten Zeitraum zum Verkauf angeboten. Wenn du hier viele Verkäufe erzielen willst, braucht du demnach auch viel Reichweite. Wenn du aber (noch) keine eigene Reichweite hast, musst du stattdessen auf bezahlten Traffic setzen. 

Wer neu ins Online-Business einsteigen möchte, kämpft an dieser Stelle oft mit einem Konflikt:

Eine große Reichweite aufzubauen, die anschließend zum Vermarkten eigener Produkte geeignet ist, kostet viel Zeit. Die schnellere Variante – das Einkaufen von Besuchern über Werbeanzeigen – aber hingegen viel Geld.

Vor allem dann, wenn der Business-Neueinsteiger noch keine Erfahrungen mit Google Adwords oder Facebook Ads gemacht hat ist die Wahrscheinlichkeit auch hoch, dass du am Anfang erstmal Verluste machst.

Der große Vorteil von Merch by Amazon

Amazon ist auch in anderen Bereichen bekannt dafür, externen Nutzern ihre vorhandene Reichweite und Infrastruktur zur Verfügung zu stellen und dadurch eine Win-Win-Situation zu schaffen. Online-Händler nutzen beispielsweise das FBA-Programm (Fulfillment by Amazon), um ihre Waren von Amazon lagern und direkt an die Endkunden versenden zu lassen und Autoren haben die Möglichkeit über Kindle Direct Publishing (KDP) Bücher und E-Books im Selbstverlag zu veröffentlichen.

Seit knapp drei Jahren kommen mittlerweile (zumindest bisher in den USA) auch Designer auf ihre Kosten. Mit Merch by Amazon hat Amazon eine Plattform gebaut, mit der du als Nutzer T-Shirts, Hoodies und andere Artikel selbst gestalten und über die Amazon-Marktplätze verkaufen kannst.

Du brauchst hierfür weder ein eigenes Lager noch eine Produktionsstätte und auch das Startkapital ist überschaubar, da alle Produkte on demand, also erst dann, wenn eine Bestellung eingeht, gedruckt werden.

Der größte Vorteil ist aber, dass du Amazons Reichweite zu deinen Gunsten nutzen kannst.

Mehrere Millionen Menschen nutzen Amazon regelmäßig für den Großteil ihrer Online-Einkäufe. Die Plattform genießt seit Jahren das Vertrauen der Besucher und ist für seine Kundenfreundlichkeit und den schnellen Versand bekannt. Und diese Vorteile kannst du als MBA-Anbieter für dich nutzen. Alle Produkte, die du gestaltest, werden im Amazon-Sortiment gelistet und sind für den schnellen Prime-Versand freigeschaltet.

Was bisher rund um Merch by Amazon geschah

Amazons Shirt-Plattform existiert mittlerweile seit knapp drei Jahren. Was ursprünglich als Option für Software- und Spieleentwickler gedacht war, um Merchandise für ihre Produkte zu erstellen, hat sich seitdem zu einer der interessantesten Plattformen für ein eigenes T-Shirt-Business entwickelt. 

Seit dem Start in den USA hat MBA einen massiven Ansturm und tausende Neuanmeldungen täglich erfahren. Aus diesem Grund hat sich Amazon irgendwann entschieden, die Anmeldung auf Invite Only zu setzen. Dies bedeutet, dass du dich mittlerweile für einen Account bewerben musst. Das klingt im ersten Moment schwieriger als es ist, aber dazu später mehr.

Seit dem Start der Plattform hat sich Amazon in den USA bereits lange im T-Shirt-Business etabliert und gegen viele Konkurrenten durchgesetzt. Nun geht MBA auch in Deutschland und Großbritannien als Alternative zu den etablierten T-Shirt-Plattformen an den Start. Die ersten Accounts werden bereits seit dem 30. Juli 2018 freigeschaltet.

Keep it simple – so funktioniert Merch by Amazon

Wie Merch by Amazon funktioniert, lässt sich ganz einfach erklären:

Du lädst dein Design über das Dashboard hoch, wählst hierfür ein Produkt (z.B. ein Shirt, Hoodie oder Popsocket) und bis zu fünf Farben aus, hinterlegst einen ansprechenden Produkttitel sowie eine Produktbeschreibung, die auf häufig gesuchte Schlüsselwörter optimiert ist und reichst anschließend alles zur Freischaltung ein.

Das war es schon. Sobald dein Artikel dann online ist – was ein paar Stunden dauern kann – übernimmt Amazon den Rest und du kannst dich um weitere Designs kümmern oder auf erste Verkäufe warten. Einfacher geht es also kaum. 

Sobald du über Merch Einnahmen generiert hast, lässt sich Amazon Gebühren zahlen, die direkt mit den Verkäufen verrechnet werden. Deine Gewinne werden dir dann monatlich als sogenannte Royalties ausgezahlt. Das Gewinnpotential der einzelnen Produkte kannst du dir übrigens im Vorfeld über die Ressourcen im Merch-Dashboard anschauen.

Du hast also im voraus keine Kosten und kein Risiko. Wenn du kein T-Shirt verkaufst, zahlst du auch nichts.

Wie du siehst liegt die Herausforderung für dein Online-Business mit Merch by Amazon nicht in der Nutzung der Plattform – denn die ist sehr einfach und selbsterklärend – sondern im Detail und damit vor allem in der Gestaltung deines Listings und der Recherche der aktuell interessanten Themen die möglichst häufig gesucht und gekauft werden.

Als gigantischer Marktplatz mit großer Reichweite hat die Nutzung von Amazon als Vertriebskanal viele Vorteile. Dies bedeutet wiederum aber auch, dass du einiges an Arbeit und Zeit investieren musst. Die Kunst ist es, gute Keywords und passende Nischen zu finden, die nicht schon zu umkämpft, aber auch noch groß genug sind, um Verkäufe zu erzielen.

Um für den deutschen Marktplatz erste Ideen auf vorhandenes Potential zu testen, kannst du beispielsweise das Produktsuche-Tool für MBA benutzen. Hier kannst du dir die Top 100 Shirts zu deinen eingegebenen Keywords sortiert nach dem Bestseller-Rang oder der Relevanz der Amazon-Suchergebnisse anzeigen lassen. Das spart dir z.B. Zeit, da du nicht jedes Produkt auf Amazon einzeln anklicken musst.

Mit Merch by Amazon starten

Wenn du mit Merch by Amazon starten und künftig T-Shirts in Deutschland, Großbritannien oder den USA anbieten möchtest, kannst du dich unter merch.amazon.com für einen Account bewerben. Es ist erfahrungsgemäß ausreichend, wenn du die geforderten Angaben zu deiner Person und deinem Unternehmen ausfüllst und zusätzlich in 2-3 Sätzen erklärst, wofür du MBA künftig nutzen möchtest.

Danach heißt es erstmal abwarten. Wie lange die Freischaltung dauert ist sehr unterschiedlich. Erfahrungsberichte reichen hier von wenigen Tagen bis hin zu mehreren Monaten. In der Regel wird aber (fast) jeder irgendwann freigeschaltet.

Trotz dem MBA in Deutschland und Großbritannien seine Tore mittlerweile geöffnet hat, läuft die Registrierung nach wie vor über den amerikanischen Account. Von hier aus können dann alle, die für die neuen Märkte freigeschaltet werden, vorerst ihre Produkte verwalten. Bis dein Account letztendlich für Europa freigeschaltet ist, lohnt es sich aber, schon mit Merch auf Amazon USA zu starten, um bereits Erfahrungen und Best-Practices zu sammeln, die du anschließend auch für den deutschen Markt nutzen kannst.

Wenn du also Interesse am US-Marktplatz hast, möchte ich dir als Starthilfe mein Buch den MBA Guide ans Herz legen. Dort erkläre ich dir von der Account-Registrierung über die Gestaltung des Listings und Amazon-SEO bis hin zum ersten Shirtverkauf alles, was du wissen musst. Das Wissen kannst du natürlich auch auf die anderen Märkte anwenden.

Übrigens: Die Wartezeit, bis du für Merch bzw. für den deutschen Markt freigeschaltet bist, kannst du auch schon jetzt sinnvoll überbrücken. Zum Beispiel indem du bereits erste Designs entwirfst (bzw. entwerfen lässt) oder dich in unserer Facebook-Community mit anderen Merch-Sellern austauschst.

T-Shirts verkaufen – auch wenn du kein Designer bist

Ich teste ja viele Geschäftsmodelle und Ideen, aber ab und zu gibt es auch Dinge die ich noch nicht so gut kann und Design gehört, wie du an dieser Seite siehst dazu 😀

Zum glück ist das kein Problem. Es gibt auf Fiverr etliche Anbieter die das Design für dich übernehmen. Ein komplettes T-Shirt-Design bekommst du bereits ab 3$ und inklusive Recherche der Schlüsselwörter (jedoch nur für den amerikanischen  Markt) zahlst du ca. 10$. 

Aufgrund der fertigen Recherche und weil es einfacher war und der Markt viel größer, bin ich z.B. direkt auf dem amerikanischen Markt gestartet und habe einfach alles auf Fiverr eingekauft. 

Update:

Mein erster Testversuch über den ich auch in der Podcastfolge berichte, hat mir ca. 50-100$ im Monat Extra eingebracht praktisch ohne Aufwand oder Marketing. 

Ein paar Details dazu findest du in den Ausgaben 13 und 14 der Wunderlichen Weltklugheit

Folge 13

Folge 14

Ist also eine interessante Sache und mit entsprechendem Marketing, ist das Potential noch sehr viel größer. 

Update: 

Mittlerweile ist auch der deutsche Markt verfügbar und ich bin dort vertreten, aber nur zum Testen mit einigen Designs. Ohne Werbung ist dort praktisch gar nichts passiert aber mit einiger Werbung auf Instagram und in Kommentaren, ist es auch hier gut möglich, ein kleines passives Einkommen aufzubauen. 

 

8 Kommentare zu „T-Shirts verkaufen im Internet – Geld verdienen mit Merch by Amazon“

  1. Mohammed Totanji

    Hallo, ich heiße Mohammed Totanji. Bin 24 Jahre alt. Ich möchte auch Online- Business starten, mein Ziel ist viel Geld verdienen und mich dabei weiterbilden!
    Ich möchte wissen, wie ich den ersten Schritt dafür machen muss, damit ich weiter komme, bei Amazon.

    Vielen Dank! Lg. Mohammed Totanji

    1. Thomas Dahlmann

      Hallo Mohammed, lies einfach mal die passenden Artikel dazu von mir und sieh dir zum Thema Geschäftsideen mal mein neues Buch an hier: https://thomasdahlmann.com/buch . Wichtig ist aber auch, dass du nicht bei dem anfängst was du willst, sondern bei dem, was du anderen geben kannst. Nur so funktioniert ein Geschäft, wenn du zuerst gibst! Viel Erfolg 🙂

  2. Super Artikel, wie immer, Thomas!

    Wie hast du das steuerlich bei deinem Testversuch geregelt und wie hast du dich bei MBA registriert, privat als PT, mit US LLC, LLP, etc.?

    Steige selbst gerade ein, habe eine LLC aber das Thema ist komplex wenn man alles korrekt aufsetzen will. Erfahrungsaustausch dazu wäre super!

    1. Thomas Dahlmann

      Hey, ja das Thema ist leider schlimm. Als ich mich da registriert hatte, hatte ich noch eine deutsche Kapitalgesellschaft über die das lief. Aktuell wäre mein Tipp so schnell wie möglich Deutschland verlassen und dann je nach Situation. Mein Favorit aktuell ist Zypern und dort eine Limited gründen, alternativ wenn du keinen Wohnsitz hast die US LLC. Christoph von https://staatenlos.ch ist da der richtige Ansprechpartner für sowas 🙂

      1. Warum speziell Zypern wenn man sich den Aufwand und die Steuern als PT auch sparen könnte? Oder wäre das dann wahrscheinlich für den Verkauf nach EU die beste Wahl, wegen USt?

        US LLC habe ich schon und werde es wahrscheinlich darüber dann dort starten, da die Anbieter die Sales Tax selbst organisieren und ich damit unbürokratisch bleiben kann. Physisches B2C ist aber ohne Bürokratie und korrekt aufgesetzt auch nur in bestimmten Konstellationen möglich. Hängt dann meistens vom Anbieter ab, wo er sitzt, wie er arbeitet, etc. Für klassisches Dropshipping wahrscheinlich nur mit Accountant möglich.

        1. Thomas Dahlmann

          Wenn man auf dauerhaftes Reisen Lust hat dann ist die US LLC wohl aktuell eine der besten Varianten ja, sehr gute Alternativen sind die LLP in Kanada oder die LLP in UK, ggf. als PT mit einer OÜ in Estland als Partner, das ist mein Setup das ich gewählt habe. So hast du sowohl eine europäische Firma für Umsatzsteuergeschichten, als auch eine Firma für steuerfreie Sachen. Interessant daran ist, dass du gleich besser diversifiziert bist und die OÜ in Estland auch steuerfrei gestalten kannst und der Aufwand relativ gering bei überschaubaren kosten. Dropshipping und physische Sachen mache ich nicht, interessiert mich auch wenig, zu viel Aufwand 😀
          In Zypern kannst du dir aber das Reisen sparen, musst nur 60 Tage im Jahr da sein, hast eine sehr geringe Steuerlast und vor allem gibt es keinen Straftatbestand der Steuerhinterziehung, falls du mal einen Fehler machst, was ja schnell passieren kann bei den ganzen komplexen Gesetzen. Außerdem hast du einen festen Wohnsitz in einem attraktiven Land. Das hat auch so seine Vorteile.

          1. Dann hast du ja die wichtigsten Standorte mit auf der Flagge 😀
            Physischer Handel sollte aber mit OÜ nicht risikofrei möglich sein, kenne allerdings größere deutsche Hersteller die per Zypern LTD den Vertrieb laufen lassen, scheint also auch dafür gut zu gehen. Die Konditionen oder das gesamte Konstrukt wie sie aufgestellt sind kenne ich aber auch nicht.
            Kannst du sagen welchen laufenden bürokratischen Aufwand du mit deinem Setup hast und wie hoch die Fixkosten + prozentuale Abgaben ca. im Monat oder Jahr sind?

          2. Thomas Dahlmann

            Haha ja, ich werde dazu nochmal was schreiben oder eine Podcast Sendung machen, aber in dem Artikel hier geht es eigentlich um MBA 😀

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