passives Einkommen

Passives Einkommen – Die Wahrheit über den Traum von der 4 Stunden Woche und Geld verdienen im Schlaf

Ein kleines Häuschen in Ko Lanta in Thailand direkt am Strand und zum Glück klimatisiert. Ich wache auf, treffe mich mit Freunden an der Strandbar, wir trinken einen Kokusnussshake, gehen ein bisschen schwimmen.

Ich liege auf dem Rücken im Wasser, frei von Gedanken, sanft schaukelnd von den Wellen und schaue in den wunderbar blauen Himmel.

Wir leihen uns einen Roller aus, fahren ein wenig über die kleine wunderschöne Insel, vorbei an Traumstränden, Palmen, tollen Restaurants, Elefanten, freundlichen Menschen. Ich fühle mich so frei wie noch nie.

Das war der Tag an dem ich bis dato meine höchsten Einnahmen erzielt habe. Der Computer war diesen Tag nicht an, so wie die meisten letzten Tage der vergangenen Wochen hier in Asien.

Das ist passives Einkommen. Ich verdiene mein Geld online, auch wenn ich gerade nicht arbeite.

So oder so ähnlich klingen die Geschichten derer, die diesen Traum vom passiven Einkommen verkaufen. Einer meiner Online-Kurse hieß bis vor kurzem auch noch so… von daher, weiß ich schon ein wenig wovon ich da rede 😉

Die Geschichte ist wahr und doch, ist es nur die halbe Wahrheit. Heute geht es um die andere Seite der Medaille. Heute geht es um die Monate harter Arbeit, die diesem Tag voraus gingen.

Heute will ich dir die wichtigsten Möglichkeiten zeigen, um passives Einkommen aufzubauen, welche davon die Beste ist und mit einigen Mythen zu dem Thema etwas aufräumen.

Was ist passives Einkommen?

Grundsätzlich hast du im Online-Business zwei Möglichkeiten Geld zu verdienen.

Du kannst entweder „aktiv“ online Geld verdienen: Also beispielsweise als Freelancer eine Dienstleistung oder einen Productized Service anbieten wie Grafik-Design, Webseiten-Erstellung, Programmierung, Übersetzung etc. Im Prinzip tauscht du deine Zeit gegen Geld. Umso besser du in deinem Bereich bist und umso weniger Leute das können, was du kannst, umso mehr Geld wirst du auch verdienen.

Man kann auf diese Weise gutes Geld verdienen und ein tolles freies Leben führen. Und doch reizt so viele dieser Begriff des passiven Einkommens.

Passives Einkommen bedeutet meistens, dass du praktisch nichts mehr tun musst, und trotzdem Geld verdienst. Du liegst am Strand oder auch im Bett und verdienst trotzdem Geld.

Klingt so weit ganz gut und wohl für die meisten und insbesondere Menschen wie mich, sehr verlockend.

Doch wie das meiste im Leben was zu schön klingt um wahr zu sein, gibt es auch hier einen Haken. Doch bevor ich auf den eingehe, stelle ich dir mal ein paar der Möglichkeiten zum online Geld verdienen vor, die häufig mit dem Begriff „passives Einkommen“ verbunden werden.

Welche Möglichkeiten für passives Einkommen gibt es?

Ich erläutere die Möglichkeiten hier nur ganz grob und verlinke die entsprechenden Ressourcen, in diesem Artikel geht es mir eher um das Konzept des passiven Einkommens als die detaillierten Methoden. Im groben sehe ich aktuell drei relevante Möglichkeiten für ein passives Einkommen. Die schwerste zuerst, die einfachste aber am wenigsten passive zum Schluss.

Passives Einkommen am Kapitalmarkt

Dies ist eine der gängigsten und ältesten Formen mit dem kleinen Nachteil, das du bereits Geld mitbringen musst, um am Kapitalmarkt dein Geld für dich arbeiten zu lassen. In der Regel investierst du an irgendwelchen Börsen irgendwo auf der Welt in Aktien, ETFs, Rohstoffe, Währungen oder ähnliche Finanzprodukte.

Empfehlenswert ist hier ein solide Investitionsstrategie mit Indexfonds, du kannst dir diverse Alternative Investitionsmöglichkeiten wie P2P-Kredite oder Social-Trading ansehen, die Dividenden-Aktien-Strategien ist auch sehr beliebt.

Das Grundprinzip ist immer gleich, du investierst dein Geld und das arbeitet für dich, damit du passiv sein kannst.

Zwischen 5 % und 10 % Rendite pro Jahr sind ca. möglich bei moderatem Risiko. Wenn wir im Mittel mit 7,5 % p.a. rechnen kann man bei einer Investitionssumme von 100.000 Euro bereits 625 Euro im Monat verdienen.

Von allen passiven Einkommensvarianten ist dies vielleicht die passivste. Aber du musst zunächst einmal 100.000 Euro verdienen, woran die meisten „Normalverdiener“ bereits scheitern dürften oder viele Jahre benötigen. Dann musst du das notwendige Fachwissen für die richtigen Investitionen haben und zu guter Letzt, eine Menge Zeit mitbringen um Schwankungen aussitzen zu können, die an den Börsen ganz normal sind.

Wenn du etwas Glück hast und das Timing passt geht es manchmal auch schnell und du solltest diese Möglichkeiten der Kapitalanlage auf keinen Fall ignorieren, aber realistisch gesehen, wird es für die meisten Leute zu lange dauern und erfordert eine Menge Disziplin, bis du ein wirklich ausreichendes passives Einkommen aufgebaut hast.

Passives Einkommen mit Immobilien

Ist nicht mein Themengebiet und aktuell auch für mich nicht interessant, aber im Grunde gilt hier das Gleiche wie am Kapitalmarkt. Du benötigst in der Regel Startkapital und noch eine gute Bonität.

Für gut verdienende Angestellte ist dies meiner Meinung nach aufgrund des Fremdkapitalhebels eine der interessanteren Möglichkeiten. In der Theorie klingt alles so einfach:

10% Eigenkapital, 90% Kredit zu historisch niedrigen Zinsen mit möglichst langer Zinsbindung. Erste Immobilie abbezahlen, zweite Kaufen und ggf. erste als Sicherheit angeben, und so weiter.

In der Praxis gibt es ein paar Probleme: Kredit erhältst du meist nur, wenn du nachweisen kannst, das du ohnehin genug Geld hast. Reparaturen, Ärger mit Mietern und ggf. Miteigentümern, Verwaltungsaufwand, Versteuerung der Mieteinnahmen zum individuellen Einkommenssteuersatz, Immobilität, etc. sind einige der Nachteile, die du jedoch im Blick haben solltest.

Das Betongold hat nicht nur glänzende Seiten und Preise sind aktuell (Stand 5.19) ohnehin auf einem Rekordhoch der den Einstieg auf dem öffentlichen Markt für mich uninteressant macht.

Aber wenn alles läuft, du die laufenden Aufgaben an eine Hausverwaltung abgibst, dann kommt da ein relativ passives Einkommen bei rum.

Passives Einkommen durch eine skalierbare Tätigkeit z.B. Online-Business

Ich hatte in dem Artikel über die Jobs die wirklich reich machen ja bereits erläutert, was eine skalierbare Tätigkeit ist.

Eine Tätigkeit bei der du deine Zeit nicht mehr direkt gegen Geld eintauscht.

Ein klassisches Beispiel ist ein Buch. Ich habe ein paar Bücher geschrieben und die verdienen passiv Geld, auch wenn ich am besagten Strand in Thailand liege. Ein gutes Buch zu schreiben kostet jedoch einiges an Aufwand und Zeit. Das gute ist, der Aufwand ist einmalig, die Einnahmen regelmäßig. Egal ob ich jetzt ein Buch verkaufe oder 1.000.

Du solltest dir hier jedoch keine Illusionen machen. Im Durschnitt verkaufen über 90% der Bücher in ihrem gesamten Verkaufszyklus sich weit weniger als 1.000 Mal. Sie verdienen also in der Regel weit weniger als 100 Euro im Monat im Schnitt.

Das gilt für viele dieser skalierbaren „passiven“ Einkommen. Für den einen Rockstar der mit seiner Musik den großen Durchbruch schafft oder den Megabestseller Harry Potter Roman gibt es Millionen von unentdeckten Talenten, ein paar, für die es ganz gut ist das sie nicht entdeckt wurden und tausende halbfertige Bücher.

Für viele Leute gilt, wenn sie in der Zeit „aktiv“ gearbeitet hätten und das Geld investiert hätten z.B. in Immobilien oder am Kapitalmarkt, wären sie vermutlich schneller am Ziel, ein passives Einkommen aufzubauen.

Das Gleiche gilt meiner Meinung nach für alle anderen als passiven Einkommensquellen die online präsentiert werden. Egal ob T-Shirts verkaufen, Online-Kurse, Hörbücher, Infoprodukte oder Ähnliches.

Der einmalige Aufwand ist nicht zu unterschätzen und sie sind nie ganz passiv.

Welches ist jetzt der Beste Weg um schnell und einfach ein passives Einkommen aufzubauen?

Wenn du bereits viel Geld hast, dann wähl die Immobilien oder den Kapitalmarkt. Aber für alle anderen, empfehle ich trotzdem die dritte Variante mit der skalierbaren Tätigkeit. Aus einem wichtigen Grund:

Jeder kann sie probieren. Jeder hat die Chance.

Studien zeigen, das in Deutschland die Chancengleichheit eher theoretischer Natur ist und die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht. Die 50 Reichsten Familien Deutschlands haben so viel Kapital, wie die 50 Millionen Deutschen am anderen Ende der Einkommensskala zusammen. Kapital, Immobilien, das wird in der Regel vererbt. Eliteschulen, exklusive Wohngegenden, private Krankenkassen etc. Aber heute geht es nicht um eine Sozialkritik, auch wenn diese immer berechtigt ist.

Hier geht es um das, was wir alle kontrollieren können und das sind wir selbst:

Wir haben alle die Chance, es zu probieren. Einmal. Zweimal. Dreimal. Immer wieder… bis es funktioniert.

Online sind wir zunächst alle gleich. Aussehen, Herkunft, Geschlecht, Sprache, Alter, Religion, Kleidung, körperliche Einschränkungen, Hautfarbe und alle die anderen Dinge die unsere Chancen im „normalen“ Leben beeinflussen, sind zunächst egal.

Das Internet ermöglicht es jedem! nahezu alles völlig kostenfrei zu lernen. Heutzutage hat auch fast jeder Zugriff auf das Internet. Egal ob um zu lernen oder direkt dein eigenes Online-Business zu starten.

Wir haben alle 24 Stunden am Tag Zeit und alle die gleichen Voraussetzungen. Keiner brauch 100.000 Euro um zu starten oder reiche Eltern, die alles finanzieren.

Du brauchst nichts außer der Entscheidung, endlich anzufangen und niemals aufzugeben.

Genau deshalb ist es meiner Meinung nach der beste Weg, online ein skalierbares Business aufzubauen, um wirklich passives Einkommen zu erreichen.

Du musst dir nur über ein paar Tatsachen bewusst sein.

Ein paar Wahrheiten über das passive Einommen

Der Podcast und diese Seite besteht jetzt bald ein Jahr und in dieser Zeit konnte ich mehrere tausend Euro im Monat „passives Einkommen“ aufbauen. Ich habe diverse Bücher, Online-Kurse, Webseiten, T-Shirts etc. ausprobiert.

Einige Sachen funktionierten, andere nicht, und wer den Podcast verfolgt, weiß das ich auch einige Fehler gemacht habe.

Die größten Fehler beim Aufbau eines passiven Einkommens

Aber die zwei größten Fehler die ich am häufigsten sehe, habe ich erfolgreich vermieden.

  1. Gar nicht erst Anfangen.
  2. Zu früh Aufzugeben.

Von meinem Ziel den 100.000 Euro im Monat bin ich noch weit entfernt, aber ich weiß, solange ich auch weiter nicht aufgebe, kann ich das definitiv erreichen.

Erst aktiv sein, dann passiv

Wie oben bereits erwähnt, hat zwar jeder die Chance, aber die Chance auf Erfolg ist relativ gering. Bei den Büchern sind es weniger als 10% die etwas Erfolg haben.

Aber, das gute daran:

Es liegt wieder in deiner Hand. Und wenn die Chance nur 1% ist, dann schreibst du halt 100 Bücher.

Das einzige was zwischen dir und deinem Erfolgs steht bist du selbst.

Der Begriff passives Einkommen zieht oftmals leider die falschen Leute an.

Faule Leute, die nicht bereit sind, etwas zu tun oder denken, sie könnten passiv sein. Aber diejenigen werden am Ende ein passives Einkommen aufbauen, die entweder vorher ganz besonders aktiv waren oder aber Glück hatten. Im Idealfall etwas von beidem.

Ich mag schnelle Ergebnisse, aber ich arbeite dann auch sehr extrem und bin bereit alles für diese Ergebnisse und meine Ziele, die ich mir vorgenommen habe zu tun.

Ich habe auch wochenlang Dinge ausprobiert, gelernt, gelesen in teure Coachings investiert etc. Ich war die meiste Zeit aktiver, als es sich die meisten Leute vorstellen können. Vor der 4h Woche, kommt die 70h Woche 😉

Was wohl noch unvorstellbarer ist, es macht mir sogar meist spaß 😀 Selbst wenn ich 70+h / Woche daran „arbeite“. Ich kann mich mit den Themen befassen, die mich interessieren. Ich lerne interessante Leute kennen, kann mein Leben so gestalten, wie ich es für richtig halte und kann anderen Menschen mit meinem Wissen helfen.

Aber die Wahrheit bleibt trotzdem, wer passives Einkommen aufbauen will, muss insbesondere in der Anfangszeit sehr aktiv sein!

So ganz passiv wird es nie

Wenn du Erfolg haben willst, wird das Einkommen aus deinem Online-Business nie so ganz passiv.

Regelmäßig warte ich meine Webseiten, aktualisiere Inhalte, schalte Werbeanzeigen, mache Suchmaschineoptimierung, knüpfe neue Kontakte zu Partnern etc.

Der Zeitaufwand hält sich in Grenzen, wenn es erstmal läuft, aber trotzdem ist komplett passives Einkommen eine Illusion.

Jeder kann es schaffen

Das ist eine große Aussage aber ich bin davon überzeugt, dass es jeder schaffen kann, ein passives Einkommen mit einem Online-Business aufzubauen. Schnell reich über Nacht solltest du vergessen. Leicht und einfach auch. Aber:

Machbar ist es für jeden.

Wenn du also mit deiner aktuellen Lebenssituation unzufrieden bist und mehr Zeit, mehr Geld und etwas mehr Freiheit möchtest, dann liegt es an dir jetzt anzufangen.

Die ersten Schritte auf dem Weg zu deinem passiven Einkommen

Jetzt anfangen ist eigentlich schon alles was du tun musst.

Wenn du noch nicht weißt wo du anfangen sollst, helfen dir vielleicht die folgenden Schritte:

  1. Sieh dir meinen Artikel zum Thema Online-Business aufbauen an
  2. Sieh dir meine Videos zum Thema Idee finden an.
  3. Beginne mit einem der besten Geschäftsmodelle für Einsteiger, einem eigenen Infoprodukt.

Ich wünsche dir viel Erfolg, wenig Selbstzweifel, den Mut anzufangen und die Disziplin nicht aufzugeben. Solltest du unterwegs nicht weiterkommen oder Fragen haben, melde dich einfach mal bei mir 🙂