kostenlosen email kurs erstellen

Anleitung: Mehr Newsletter-Abonnenten mit einem automatisierten kostenlosen Email-Kurs

Im heutigen Beitrag zeige ich dir wie du einen automatisierten kostenlosen Email-Kurs erstellen kannst. Dauert weniger als 10 Minuten aber ist extrem effektiv für dein E-Mail-Marketing und hilft dir, neue Abonnenten für deinen Newsletter zu gewinnen 🙂

Also was wir erreichen wollen, ist folgendes:

Ziel: Der Benutzer trägt sich auf deiner Webseite in deinen Newsletter ein und erhält voll automatisiert eine Reihe von E-Mails über mehrere Tage verteilt. 

Was du in diesen Emails machst, ist deine Sache, aber ich gebe dir gleich auch noch ein paar Tipps, worauf du achten solltest.

Warum du einen kostenlosen Email-Kurs erstellen solltest

Der Email-Kurs hat folgende Ziele:

  • als Teil deines Verkaufsprozesses soll er deine Kompetenz in einem bestimmten Bereich hervorheben
  • mehrere “Kontaktaufnahmen” helfen Vertrauen und eine Beziehung aufzubauen, was wiederum die Grundlage für einen erfolgreichen Verkauf ist
  • er soll neue Abonnenten für deinen Newsletter gewinnen und so deine Reichweite erhöhen
  • E-Mail-Kurse in Textform sind auch eine sehr gute Möglichkeit, um Ideen für Online-Kurse schnell und einfach zu testen. Du kannst, bevor du etliche Videos drehst, ganz einfach mit einem kostenlosen E-Mail-Kurs beginnen und bei genügend Interesse und Feedback später daraus einen vollwertigen Online-Video-Kurs erstellen
  • Du kannst am Ende oder während des Kurses verschiedene Angebote machen oder Affiliate-Links platzieren

Die Vorteile eines Email Kurses sind:

  • geringer technischer Aufwand – in weniger als 10 Minuten lässt sich eine einfache Variante technisch umsetzen
  • du musst dich nicht vor der Kamera zeigen, kannst aber wenn du magst, auch Videos verwenden
  • sehr einfach vollständig automatisierbar
  • die Teilnehmer können die Emails in ihrem Tempo lesen und bearbeiten
  • die Inhalte sind leicht zu aktualisieren
  • du kannst sehr leicht messen, ob deine Leser dir folgen und an welchem Teil des Kurses, sie gegebenenfalls auch aussteigen
  • Du hast fortgeschrittene Möglichkeiten von Verzweigungen, also wenn der Leser Lektion 4 nicht geöffnet hat, dann schicke ihm eine Erinnerungs-Email oder eine etwas andere Lektion 5 etc.
  • Du kannst auch sehr einfach Splittests durchführen. Beispiel: Ein Teil der Leser erhält E-Mail A und der andere Teil E-Mail B. So kannst du nicht nur Überschriften gegeneinander testen sondern auch ganze Inhalte/Kursbereiche und herausfinden, was deine Leser wirklich interessiert

Ich bin ein juristischer Laie, aber dadurch, dass es ein Email-Kurs ist, ist es trotz des möglichen DSGVO-Kopplungsverbotes in diesem Fall angemessen, die Email des Benutzers abzufragen. Für einen Email-Kurs ist die Mail technische Voraussetzung.

Aber wie gesagt ich bin da kein Experte, für alle rechtlichen Fragen, sieht euch das hier an: EasyRechtssicher Starterpaket

Die Umsetzung – Automatischer Email-Versand mit ConvertKit

Als Email Anbieter habe ich mich Aufgrund einer Empfehlung für ConvertKit entschieden.

Hauptgrund war die extrem einfache Bedienung insbesondere für Einsteiger. Es funktioniert einfach alles super intuitiv und ohne groß zu suchen. Trotzdem ist der Anbieter preiswert, hat sehr gute Zustellraten (sehr wichtig!) und viele Schnittstellen in andere Tools, mit denen ich später weitere Interessante Automatisierungen und Integrationen umsetzen kann. Die Möglichkeit der DSGVO-konformen Umsetzung gibt es natürlich auch mit Double-Opt-Ins und entsprechenden Zusatzfeldern.

Die Bedienung der Weboberfläche war wie gesagt sehr intuitiv. Auch ohne lesen der Dokumentation (wer macht das schon? :D) konnte ich innerhalb weniger Minuten meinen Email-Kurs zusammenstellen.

Die einzelnen Schritte seht ihr alle im Video oben, hier nur nochmal kurz zusammengefasst und ein paar Tipps aus der Praxis von mir:

Vorbereitung , Planung und Tipps zur Erstellung deines Kurses

Als erstes erstelle ich den Prozess einmal in Lucidcharts. Für das einfach Beispiel sicher nicht unbedingt notwendig, aber wenn ihr später mit Verzweigungen und so arbeitet, finde ich es sehr hilfreich, das nochmal grafisch vorher aufzubereiten.

  • Achte darauf, dass dein Kurs logisch aufgebaut ist und jede einzelne E-Mail einen Mehrwert bietet.
  • Auch ein guter Tipp ist es, pro Email nicht mehr als einen Handlungsaufruf zu haben.
  • Wie lange du den Abstand wählst, hängt von deinen Kursinhalte ab. Meist empfiehlt es sich, am Anfang häufiger zu senden.
  • Verweise in jeder Email auf die Vorherige und kündige bereits das Thema der nächsten möglichst interessant an, du kannst auch eine Art Inhaltsverzeichnis deines Kurses bereits in der ersten Email mitsenden, damit die Teilnehmer wissen, was sie erwartet
  • Du kannst auch erstmal mit 2-3 E-Mails starten und deinen Kurs dann nach und nach immer wieder erweitern. Wichtig ist wie immer, dass du anfängst und umsetzt!

e mail kurs

Umsetzung in Converkit

  • Account Daten einstellen und eingeben, achtet hier darauf das ihr ein gültiges Impressum hinterlegt habt
  • eine neues Tag anlegen für die Interessenten eures Kurses
  • Form erstellen, in der sich die Benutzer eintragen können
  • Sequenz erstellen und nicht vergessen, die einzelnen Mails auf Published zu setzen
  • Automatisierung erstellen, welche die Sequenz startet, sobald sich jemand in die Form einträgt

Ohne großen Aufwand können so die einzelnen Lektionen, Emails, Wartezeiten, Bedinungen und mehr für deinen E-Mail-Kurs zusammengestellt werden.

Mein sehr einfacher Ablauf sieht zunächst so aus, das ich als Startevent die Benutzerregistrierung habe, dann kommt direkt darauf die erste Kurslektion, ein Tag Pause, zweite Lektion usw. bis zur letzen Email.

ConvertKit bietet hier noch viele spannende weitere Möglichkeiten wie Bedingungen, so das ihr abhängig von der Reaktion des Nutzers eine andere Email als nächstes verschickt. Für die einfachste Variante des Emailkurses war dies jedoch alles nicht notwendig.

Innerhalb eines Tages konnte ich so einen kompletten kostenlosen E-Mail-Kurs für meine Leser erstellen.

Marketing für deinen kostenlosen Email-Kurs

Nachdem du das Ganze technisch umgesetzt hast, kannst du mit dem Marketing beginnen. Kostenlose E-Mail-Kurse sind ein toller Test, um zu sehen, ob überhaupt Interesse an einem Thema besteht.

Wenn du nicht einmal für einen kostenlosen Kurs Interessenten findest, brauchst du dir den Aufwand gar nicht erst machen, teure Premium Inhalte für einen bezahlten Kurs zu erstellen.

Das Marketing erfolgt dann im einfachsten Fall über bezahlte Werbung. Ich habe gute Erfahrungen mit Facebook Werbung beispielsweise gemacht und einer auf Leads optimierten Kampagne. Kostenlos als Argument wirkt bei vielen, wenn dein Thema interessant ist. Ob das eine zahlungskräftige Zielgruppe ist, ist aber noch ein anderer Punkt.

Auf jeden Fall solltest du versuchen die Kursinhalte sehr gut zu machen. Dieser kostenlose Kurs ist deine Visitenkarte. Wenn du einen guten kostenlosen Kurs hast und diesen kostenlos weggibst, wie gut sind dann erst deine Premium Inhalte?

Viel Erfolg im Online-Business und bis bald 🙂

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