e-mail marketing

E-Mail-Marketing: Höhere Einnahmen und bessere Kundenbeziehungen durch den eigenen Newsletter

Moin.

Die Überschrift sagt es ja schon, Thema heute ist E-Mail-Marketing. Ich zeige dir, wie du mit warum du E-Mail-Marketing machen solltest, wie du am Besten beginnst, einen eigenen Newsletter aufbaust, die ersten 100 Abonnenten für deinen Newsletter gewinnst und damit auch erfolgreich Geld verdienst.

Geld verdienst du, wenn du etwas verkaufst, egal ob Affiliate-Marketing oder eigene Produkte wie Infoprodukte.

Du verkaufst gut, wenn deine Kunden dich kennen, du bereits Mehrwert geliefert hast, du Autorität gezeigt hast, du etwas gegeben hast, du der nette Typ bist den man mag, deine Kunden schon öfter von dir gehört haben oder du einfach nur ein geiles Produkt hast. Es gibt noch viele weitere Faktoren, aber wenn du diese hast, bist du schon einen riesigen Schritt weiter.

Das gute ist jetzt, mit gutem E-Mail-Marketing – also einem eigenen Newsletter mit guten Inhalten – kannst du genau das alles erreichen und so letztendlich mehr verkaufen und mehr Geld verdienen.

Das Beste daran ist, es lässt sich alles sehr leicht umsetzen und vor allem auch automatisieren und ich zeig dir heute wie.

Was ist Email-Marketing und was ist ein Newsletter?

Einfach gesagt:

E-Mail-Marketing bedeutet: Du sammelst die E-Mail-Adressen deiner Webseitenbesucher ein und schickst ihnen mehr oder weniger regelmäßig einen Newsletter (Also eine Email) in der du deine Kundenbeziehung weiter pflegst oder eine Reihe automatisierter E-Mails.

Ganz wichtig hier: Kundenbeziehung pflegen heißt nicht, das du ständig versuchst etwas zu verkaufen, sondern, genau die oben genannten Punkte versuchst weiter auszubauen.

Dein Ziel mit dem Email-Marketing ist es:

  • Eine Beziehung aufzubauen zu zufälligen Webseitenbesuchern, die sonst wieder weg sind
  • Mehrwert liefern
  • Autorität aufbauen / dich als Experte zu positionieren
  • eigene Reichweite aufbauen
  • dem Interessenten kostenlos etwas zu geben – Gesetzt der Reziprozität – wer gibt, dem wird gegeben
  • im Gedächtnis deiner Interessenten / Leser zu bleiben
  • Umsatz zu generieren, das steht hier extra als letztes, weil die anderen Schritte dem voraus gehen, indem du eigene oder andere Produkte verkaufst

Ein Newsletter ist eine regelmäßige E-Mail, die du an alle deine Abonnenten schickst.

Eigentlich auch ganz einfach und ich zeige dir später noch, worauf du dabei achten solltest und wie du das ganze umsetzen kannst.

Warum ist E-Mail-Marketing so wichtig für alle Online-Business Geschäftsmodelle?

Wer ein gutes Warum hat, findet auch das Wie.

Viele Einsteiger die neu ein Online-Business aufbauen wollen, machen den Fehler, dass sie nicht das große Ganze sehen. Sie sehen nur ihren aktuellen Teilbereich oder das aktuelle Geschäftsmodell.

Das Schwierigste am online verkaufen ist es, einen neuen Kunden zu gewinnen. Egal welches Geschäftsmodell du hast.

Also: Wenn du das einmal geschafft hast, und diesem einen Kunden Mehrwert geliefert hast, ist die Wahrscheinlichkeit, dass er nochmal von dir kauft wesentlich höher. Außerdem kennst du ihn und seine Interessen zu diesem Zeitpunkt bereits und kannst ihn viel besser ansprechen.

Ein paar Beispiele für unterschiedliche Geschäftsmodelle:

Selfpublishing:

Du willst ein Buch schreiben, ein Hörbuch aufnehmen oder hast schon ein Buch veröffentlicht. Selfpublishing ist ein gutes Geschäftsmodell, aber die meisten lassen den Großteil des Umsatzes liegen, weil sie sich nur auf einen Teilbereich, das Buch konzentrieren.

Ich mache zu allen von mir veröffentlichten Büchern immer mindestens eine Webseite und sammel die Email-Adressen der Interessenten ein und gebe dafür einen extra Mehrwert.

Warum? Wenn ich aktuell erst noch ein Buch schreiben will, dann kann ich bereits bevor ich das Buch überhaupt fertig habe ein Probekapitel kostenlos rausgeben und wertvolles Feedback einsammeln. Ich kann Leser von mir und meinen Inhalten überzeugen und ich kann bereits, bevor das Buch fertig ist, Marketing machen.

Sobald das Buch draußen ist, brauch ich nur noch auf veröffentlichen drücken, schicke eine Email an alle Interessenten und habe sofort meine ersten Verkäufe.

Wenn ich bereits ein Buch habe, kann man das auch gut noch nachträglich machen.

Warum? Nehmen wir an mein Buch verkauft sich gut und ich will ein zweites machen, dann müsste ich wieder komplett von Null anfangen mit dem Marketing. Wenn ich allen meinen bisherigen Lesern bescheid sagen könnte, das ich jetzt ein neues Buch habe, wäre das ein enormer Gewinn. Egal ob es ein Roman ist, eine Fortsetzung oder ein erweitertes Thema.

Auch wenn ich mein Geschäftsmodell später skalieren will und beispielsweise einen Kurs zu dem Buch machen will oder einfach nur Affiliate-Marketing, dann ist die Email die beste Möglichkeit, diesen gleich zu vermarkten. Ein Buch verschafft mir eine extrem hohe Autorität und die kann ich sehr gut für weitere Schritte nutzen.

Infoprodukte:

Eines meiner aktuellen Mini-Infoprodukte ist ein Tradingplan, der zeigt, wie man an der Börse erfolgreich mit wenig Startkapital handeln kann. Kostet nur paar Euro, aber ich sammel alle Kontaktinformationen und dann, kann ich diesen Kontakten später meinen Kurs zum gleichen Thema anbieten.

Außerdem natürlich wieder Feedback sammeln und meine Produkte verbessern.

Eine andere Strategie ist der Produktlaunch. Ich kann mit der richtigen Strategie, bereits bevor ich ein Produkt erstelle Interessenten einsammeln und so sicher stellen, dass die Idee gut ist und ich zur Veröffentlichung direkt verkaufe. Sehr gut wird das ganze im Buch Launch, von Jeff Walker beschrieben.

Die dritte Strategie ist der allgemeine Newsletter bei dem ich konstant einen Kontakt mit potentiellen Interessenten halte, Mehrwert liefere, Autorität aufbaue und die Reichweite dann wiederum nutze um eigene Produkte zu bewerben. Das mache ich beispielsweise mit der „Wunderlichen Weltklugheit„, meinem Newsletter in dem ich meine Reise zum Online-Business-Millionär dokumentiere.

Productized Service:

Productized Services sind besonders für Einsteiger, die möglichst schnell online Geld verdienen wollen, eine gute Sache. In diesem Artikel erfährst du, wie ich in nur 24 Stunden einen Productized Service gegründet habe und bereits in der ersten Woche über 400 Euro verdient habe.

Egal was deine Dienstleistung ist, wenn du sie für den Kunden gut erfüllt hast, kannst du ihn regelmäßig neue Dienstleistungen anbieten und über neue Entwicklungen in deinem Bereich informieren.

Beispielsweise du erstellst Webseiten.

Einfache WordPress Webseite 500 Euro. Jetzt kommt der Trend, das alle Webseiten verschlüsselt sein sollen. Riesige Chance für dich, schreib allen Kunden, die du bereits mühsam gewonnen und überzeugt hast, eine E-Mail: „Hey seht, mal her, SSL-Verschlüsselung ist jetzt wichtig, ich mach das für euch für 100 Euro“. Win Win.

Du informierst die Kunden, lieferst Mehrwert und verkaufst wesentlich mehr. Gerade in dem Bereich gibt es immer wieder Änderungen, seien es Responsive Webseiten, mobile First, dann bringt Google die Accelerated Mobile Pages raus usw.

Dieses Prinzip der Kundenbeziehung pflegen ist extrem wichtig für ein nachhaltiges Geschäft und spart dir die mühsame Neukundengewinnung.

Nagut ein letztes Beispiel noch, wo es vielleicht noch weniger offensichtlich ist:

Nischenseiten/Affiliate-Marketing:

Nehmen wir an, du hast eine Nischenseite. Thema Heimkino einrichten. Du empfiehlst Lautsprecher, Fernseher, Beamer etc.

Als ich mir mein Heimkino eingerichtet habe hab ich ewig recherchiert, vom richtigen Receiver, über welcher Beamer sich auch tagsüber eignet, bis zum perfekten Soundsystem etc.

Viele verkaufen jetzt nur den Beamer oder nur den Fernseher. Manche auch nur das Kabel. Alles viel zu klein gedacht. Wie wäre es, wenn du die Email-Adresse einsammelst, beispielsweise indem du eine Anleitung zur perfekten Aufstellung des Heimkinosystems als Download anbietest und wenn dann technische neue Entwicklungen kommen, wie 4k oder 3D-Heimkino schreibst du alle einfach nochmal an und verkaufst gleich nochmal. So vervielfachst du den Umsatz.

Oder jemand hat den Beamer bei dir gekauft und eine Woche später empfiehlst du ihm eine Heimkino Leinwand, weil so das Bild nochmal besser wird. Informierst ihn über die Möglichkeit, die hinteren Lautsprecher über Wireless Systeme anzubinden. Manchmal weiß der Kunde ja gar nicht was es alles gibt. Ok ist ein Nischen Thema, aber ich habe da viel Zeit und Geld investiert und wäre sicher ein guter Kunde 😀

Das Prinzip sollte aber klar sein: Kundenbeziehung aufbauen und pflegen! Mach aus dem anonymen Besucher deiner Webseite, deine Kunden.

Deshalb ist Email-Marketing so wichtig.

Was ist mit Facebook-Chatbots, Push Notifications, WhatsApp, Instagram, SnapChat und co?

Einige davon sind Trends die schnell vorüber gehen, insbesondere auch, weil sie einfach missbraucht werden. Push Notifications beispielsweise zeigen aktuelle Studien werden von 97% der Leute ignoriert. Vor einem Jahr haben sich alle auf Facebook Chatbots gestürzt, tausend Leute haben irgendwo „Info“ in irgendwelche Facebook Kommentare gepostet, aber hier das gleiche, irgendwann nervt es nur.

Außerdem ist das größte Problem aller dieser Möglichkeiten: Du bist von einem Anbieter abhängig und das kann dein Geschäft ganz schnell kaputt machen.

Facebook hat mir beispielsweise mehrfach sämtliche Reichweite entzogen. Erst als sie Werbung für Themen rund um Kryptowährungen verboten haben und aktuell, wo das ganze Thema online Geld verdienen praktisch kaum noch zugelassen wird. Das kann immer passieren bei allen Anbietern, egal aus welchen Gründen, aber mit deiner eigenen E-Mail-Liste nicht. Ein Anbieter ist schnell gewechselt, falls es da Probleme gibt.

Natürlich hat auch E-Mail-Marketing nicht den besten Ruf. Viel Spam, Öffnungsraten zwischen 10% und 50%,etc. Aber hier liegt es an dir, was du daraus machst. Ich habe auch Newsletter mit einer Öffnungsrate von 70% und keiner unter 30% aktuell. Aktuell ist es immer noch die Umsatzstärkste Marketing-Methode und das solltest du auf jeden Fall machen.

Als Ergänzung kannst du dann natürlich noch einige der anderen Sachen probieren, aber erst wenn deine E-Mail-Liste steht.

Ok genug Überzeugungsarbeit hoffentlich, wir fangen jetzt mal an und setzen das Ganze in der Praxis um.

Zwei Arten von Newslettern

Zunächst einmal gibt es im E-Mail-Marketing zwei verschiedene Arten/Ansätze von Emails, die du aber beide kombinieren solltest.

Der klassische Newsletter an Bestandskunden

Hier informierst du in regelmäßigen oder auch unregelmäßigen Abständen deine Kunden/Interessenten über Neues und lieferst Mehrwert.

Oft wird hier gesagt, dass du so oft wie möglich verschicken solltest. Aber die Erfahrung habe ich nicht gemacht. Meine Leser erhalten teilweise maximal 3-4 Emails pro Jahr, die Öffnungsraten sind gut und für mich funktioniert es in dem Fall. Aber klar der Gedanke dahinter ist, mehr Emails, mehr Sichtbarkeit. Ich kenne auch erfolgreiche Unternehmer, die täglich Newsletter verschicken.

Das musst du ausprobieren, was für dich und deine Zielgruppe am besten funktioniert.

Die E-Mail-Automatisierung

Dies ist eine Reihe von Emails, die du deinen Kunden, am besten themenbezogen zusendest und am Ende versuchst du in der Regel einen Verkauf zu erzielen. In der Regel startest du diese direkt, nachdem sich ein Interessent eingetragen hat.

Also jemand trägt sich ein, und erhält automatisch E-Mail 1, einen Tag später E-Mail 2 usw. so kannst du praktisch beliebig viele Mails voll automatisch an alle neuen Interessenten verschicken.

Also Beispiel: Dieser Artikel hier.

Ich schreibe einen unglaublich tollen Artikel, du liest den, bist hoffentlich hoch motiviert gleich anzufangen. Wenn ja, dann findest du hier am Ende einen kostenlosen Email-Kurs, wie du schnell deine ersten 100 Abonnenten erhältst.

Da kannst du dich eintragen, erhältst noch mehr Mehrwert. Nachdem du dich eingetragen hast erhältst du 3 Emails über 3 Tage mit verschiedenen Schritten, wie du die ersten 100 Abonnenten erreichst.

Am Ende in der letzten Email, gebe ich dir dann einen Tipp, wie du damit dann auch Geld verdienst, indem ich dir meinen Kurs empfehle, in 7 Schritten zum eigenen Infoprodukt.

Ziel ist es also, dir zu helfen, die 100 Abonnenten zu kriegen und dir dann zu zeigen, wie du damit Geld verdienst und daran verdiene ich auch, falls du dich für meinen Kurs entscheidest.

Win Win Situation wieder und darum geht es in einem nachhaltigen Business. Das beide Seiten gewinnen 🙂

Ich kenne auch sehr erfolgreiche Unternehmer, die praktisch nur diese Methode nutzen. Sie erstellen praktisch eine nahezu endlos lange Kette an E-Mails mit allgemeinen Tipps zu ihrem Thema. Jeder der sich neu einträgt, erhält dann all diese Emails von Anfang an und jeden Tag oder jede Woche automatisch eine weitere.

Insbesondere bei Themen, die dauerhaft aktuell sind, kann das eine interessante Strategie sein.

Die Umsetzung und der richtige E-Mail-Anbieter

Ok jetzt wo wir uns einig sind, das E-Mail-Marketing eine gute Sache und extrem wichtig für dein Business ist, zeige ich dir, wie du das ganze leicht umsetzt.

In den Beispielen beziehe ich mich erstmal auf WordPress, weil das einfach und kostenlos ist aber es geht natürlich auch mit jedem anderen Anbieter. Wenn du noch keine WordPress-Seite hast, sieh dir diesen Artikel an, wie du eine WordPress-Webseite leicht installieren kannst.

Tag basiertes E-Mail-Marketing

Bevor ich zu den Anbietern komme, möchte ich noch kurz einen wichtigen Begriff erläutern: Tags. Vielleicht kennst du die Hashtags aus Twitter, WordPress oder Instagram. Einfache Schlagwörter, die es dir ermöglichen, Inhalte leicht zu kategorisieren.

Das gleiche können Tags auch bei deinen Newsletter Abonnenten. Wenn du die untern vorgestellte Newsletter-Strategie umsetzt, tragen sich deine Abonnenten auf unterschiedlichen Seiten bzw. Artikeln deiner Webseite ein.

Du hast z.B. ein Eintragsformular zum Thema E-Mail-Marketing und eines zum Thema Content-Marketing. Jetzt kannst du jeden Leser der sich unter einem dieser beiden Artikel einträgt, automatisch ein Tag für E-Mail-Marketing oder Content-Marketing geben.

So kannst du später, deine Leser viel gezielter ansprechen und nach unterschiedlichen Themen unterteilen. Alle die sich für Email-eingetragen haben, erhalten passende Informationen dazu, wie neue E-Mail-Marketing-Strategien und alle die sich für Content eingetragen haben erhalten z.B. Tipps zur Suchmaschinenoptimierung oder wie sie mehr Besucher auf ihre Webseite kriegen.

Wenn jemand sich für beide Themen interessiert, dann kann er sich auch zwei mal eintragen und erhält beide Tags.

Also Tags sind gut. Du kannst deine Leser gezielter ansprechen indem du beispielsweise einen Newsletter nur an alle Leute mit einem bestimmten Tag versendest und anhand ihrer Interessen kategorisieren.

Die kostenlose Variante für Einsteiger: Mailchimp + WordPress Newsletter Plugin

Diese Variante mit Mailchimp und dem kostenlosen WordPress Newsletter Plugin kostet dich bis 2.000 Abonnenten gar nichts! Du kannst das ganze Thema erstmal in Ruhe testen und später leicht alle Kontakte exportieren und zu einem der anderen Anbieter wechseln, wenn du merkst, das du nicht weiter kommst.

Für Einsteiger die erstmal kein Geld ausgeben wollen, ist das der beste Anfang.

Also einfach auf der Mailchimp Webseite registrieren. Die Dokumentationen sind gut und im Netz findet sich dazu auch viel. Das beliebte Divi-Theme für WordPress das ich häufig empfehle, hat ebenfalls eine direkte Integration für Mailchimp, so dass du kein weiteres Plugin benötigst, alternativ dazu kannst du das oben verlinkte kostenloses WordPress-Plugin für die Newsletter Integration verwenden.

Mailchimp kann aber auch ohne WordPress genutzt werden. Im Kundenbereich kannst du einfachen HTML-Code für die Eintragsformen generieren und auf jede beliebige Seite einfügen. Im Prinzip brauchst du sogar noch nichtmal eine Webseite, weil Mailchimp dir auch einen einfachen Link zur Verfügung stellt, in dem sich deine Interessenten eintragen können. Einfacher geht es kaum 🙂

Die Mailchimp-Lösung hat aber auch einige Nachteile. Erstmal ist alles auf Englisch und du musst es selbst übersetzen, die Menüführung ist teilweise etwas umständlich, weil alle Optionen irgendwo komisch versteckt sind. Unter Eintragsformen beispielsweise findest du dann die Emails etc. Mailchimp ist auch grundsätzlich Listenbasiert und nicht Tag-basiert, aber mittlerweile gibt es teilweise Unterstützung für Tags.

Hinweis: Ich habe selbst jahrelang Mailchimp benutzt und war auch meist zufrieden. Aus meiner heutigen Sicht weiß ich jedoch, wie wichtig E-Mail-Marketing ist und würde heute von Anfang an auf einen der anderen beiden Anbieter setzen. Selbst mit nur 100 Abonnenten und einem einzigen Infoprodukt, ist das von Anfang an profitabel, zumal du bei ConvertKit 14 Tage kostenlose Testphase hast. In der Zeit kannst du bereits erfolgreich erste Umsätze generieren.

Jetzt mit Mailchimp beginnen

Die professionelle Variante: Convertkit

ConvertKit ist der E-Mail-Anbieter den ich aktuell für diese Webseite hier nutze. War eine schwierige Wahl und KlickTipp, was ich euch gleich noch vorstelle, kann für euch auch die bessere Wahl sein.

Der Hauptgrund für ConvertKit war, dass es Tag basiert ist, sehr einfache Automatisierungsmöglichkeiten bietet und in alle anderen Tools die ich nutze sehr einfach zu integrieren ist.

Mittlerweile bietet Mailchimp auch eine Tag Funktion und Möglichkeiten zur Automatisierung, aber Convertkit ist in Sachen Benutzerfreundlichkeit dort um Welten einfacher und zuverlässiger und von Anfang an komplett darauf ausgelegt Tag-basiert und automatisierbar zu sein.

Ich habe vorher einige andere Anbieter getestet und in Sachen Zuverlässigkeit und Bedienbarkeit ist ConvertKit für mich absolut unschlagbar. Innerhalb von 5 Minuten hatte ich die unten gezeigte Strategie umgesetzt und es ist sehr sehr einfach E-Mail-Automatisierungen einzurichten.

Das ist jedenfalls sehr selten, dass ich so ein gutes Gefühl bei einer Software hatte und die ganze Benutzung so selbstverständlich und einfach war.

Convertkit bietet auch einen Mailchimp Import, ein Newsletter Plugin für WordPress mit dem ihr ganz einfach eure Form einbinden könnt, alles ist responsive und sieht sehr gut aus, es gibt eine sehr einfach Möglichkeit zur Automatisierung von E-Mails und es ist einfacher sehr aufgeräumt.

Hat alles was man braucht nicht mehr und nicht weniger, ist sehr übersichtlich und funktioniert. Außerdem ist es in praktisch alle großen amerikanischen Marketing und Verkaufs-Tools integriert. Das Thema wird wichtig, wenn wir uns um Salesfunnel und Verkaufsprozess später kümmern.

Dies ist übrigens der wichtige Unterschied, wenn du dich zwischen ConvertKit und KlickTipp entscheiden willst. Wenn du eher auf amerikanische Marketing Tools setzen willst oder international verkaufen willst, ist ConvertKit definitiv besser. Für den deutschen Markt, ist Klicktipp in den meisten Fällen die bessere Wahl.

Im Folgenden Video zeige ich dir, wie du in nur 15 Minuten deinen ersten Newsletter mit ConvertKit versenden kannst und mit dem E-Mail-Marketing beginnst. Sie dir am besten dazu auch am Ende des Artikels meine Strategie an, wie du deine ersten 100 Abonnenten für deinen Newsletter gewinnst.

Einsteigervideo – in 15 Minuten zum ersten eigenen Newsletter mit ConvertKit

 

Jetzt ConvertKit kostenlos testen

Die professionelle Alternative: Klicktipp

KlickTipp ist die meiner Meinung nach beste Alternative derzeit zu ConvertKit. Genau genommen ist es auch mehr als eine Alternative und je nach Geschäftsmodell sollte KlickTipp deine erste Wahl sein.

Klicktipp ist ein deutscher Anbieter, Tag-basiert und kann praktisch auch alles was Converkit kann und sogar einiges mehr. Es ist komplizierter in der Bedienung aber funktioniert alles genauso gut.

Weil es ein deutscher Anbieter ist, ist es auch in die deutschen Online-Marketing-Tools sehr gut integriert beispielsweise Digistore24 als Zahlungsanbieter. Kunden die ein Produkt gekauft haben, können automatisch in Klicktipp übertragen werden, du kannst dann beispielsweise eine E-Mail-Automatisierung starten für einen Upsell oder einfach zur Pflege deiner Kundenbeziehungen wie oben erläutert.

Dies ist einer der Hauptgründe für KlickTipp , die Integration in die deutsche Online-Business-Welt und wohl auch einer der Gründe, warum praktisch die meisten großen bekannten deutschen Online-Marketer Klicktipp benutzen.

Wenn du auf Digistore24 verkaufst, darauf Wert legst, dass alles auf deutsch ist, du andere deutsche Online-Marketing-Werkzeuge benutzt oder du den deutschen Support usw. benötigst, dann ist Klicktipp deine erste Wahl.

Ich mag das aktuelle Preismodell nicht so für Einsteiger, aber du kannst alles in Ruhe testen, hast eine Geld-zurück-Garantie und praktisch alle großen deutschen Marketer nutzen das Tool erfolgreich, also es ist auf jeden Fall alles damit umsetzbar. Außerdem, wenn du es es richtig angehst, ist das vermutlich mit das am Besten investierte Geld überhaupt in dein Online-Business, gerade weil die Email-Liste so wichtig ist.

Jetzt mit KlickTipp loslegen

Einen Newsletter erstellen

Ok jetzt hast du hoffentlich einen für dich passenden Anbieter gefunden. Zwei Aufgaben liegen jetzt vor dir:

  1. Deine ersten Newsletter zu erstellen und zu versenden.
  2. Abonnenten für deinen Newsletter gewinnen.

Das Design des Newsletters

Design ist Geschmackssache und hängt natürlich auch von deiner Zielgruppe ab. Ich versende grundsätzlich nur sehr schlichte einfache Newsletter, praktisch komplett in weiß und meist nur mit einfachem Text. Der Text sollte aber gut strukturiert sein, Überschriften, Fett Markierungen, Listen, Absätze usw. damit er sich leicht lesen lässt.

Selten ergänze ich ein paar Bilder/Screenshots von Fallstudien wo es sinnvoll ist.

Ich biete auch immer den Newsletter im reinen Textformat an. Ganz wichtig ist auch, das er responsive ist, also auch auf mobilen Endgeräten gut zu lesen ist. Hier hatte Mailchimp zuletzt einige Probleme bei mir, aber mit ConvertKit und Klicktipp hat das alles soweit sehr gut funktioniert.

Du kannst natürlich auch darauf achten, dass das Design deines Newsletters perfekt deinem Branding entspricht, aber ich würde dir raten, dich am Anfang einfach nur auf die Inhalte zu konzentrieren.

Der Aufbau eines Newsletters

Überschrift / E-Mail-Betreff

Wichtiges Thema und kann entscheidend dafür sein, ob überhaupt jemand deine E-Mails liest. Hier gibt es einige die mit „Tricks“ arbeiten und Re: irgendwas z.B. davor schreiben oder die klassischen nervigen „Allerletzte Chance!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!“ naja … das mag funktionieren oder auch nicht. Mein Stil ist es nicht die Leute zu verarschen und meine Zielgruppe ist auch clever genug, um auf sowas nicht reinzufallen.

Trotzdem muss der Titel natürlich ansprechend sein, sonst liest keiner die Email. Hier gilt das gleiche wie für Überschriften für deine Artikel. Eine gute Liste mit möglichen Überschriften von Walther Epp, der das mit dem Schreiben echt drauf hat, findest du hier:

https://www.chimpify.de/marketing/51-ueberschrift-vorlagen/

Inhalt der Email

Schreib interessant, bring deine Mehrwert rüber und fasse dich kurz.

Handlungsaufruf (Call to Action)

Dies ist ein ganz wichtiger Punkt. Jede deiner E-Mails sollte einen klaren Handlungsaufruf haben und zwar genau einen, um den Leser nicht mit komplizierten Entscheidungen zu belasten.

Wo du den platzierst, hängt von dem Inhalt ab.

Das tolle an Convertkit und Klicktipp ist, das du auch sehen kannst, wie viele Leute auf deinen Button/Link geklickt haben und du kannst sofort messen, wie effektiv deine Newsletter sind.

Noch eine spannende Funktion dazu, du kannst sogenannte Splittests machen, also Text Variante 1 gegen Text Variante zwei, welche davon wird mehr geöffnet/geklickt.

Tipps für die Umsetzung

  • Nimm das E-Mail-Marketing ernst! Auch wenn du erst einen oder 10 Abonnenten hast, verschicke regelmäßig, wenn es sinnvoll ist und du Mehrwerte hast. So übst du, erhältst Feedback und baust von Anfang an eine Verbindung auf.
  • Mehrwert! Liefere wertvolle Inhalte. Schreib einen Newsletter der so interessant ist, das die Leute darauf warten, mehr von dir zu hören. Dann hast du gewonnen.
  • Verwende einen interessanten Betreff, aber ich würde von irgendwelchen Tricks/Clickbaits abraten. Sowas funktioniert alles nur kurzfristig. Langfristig hast du über den Mehrwert Erfolg.

Newsletter Beispiele

Ein tolles Beispiel für einen hervorragenden Newsletter ist die Wunderliche Weltklugheit die du hier abonnieren kannst 🙂

Einige Ausgaben und Varianten des Newsletters findest du in meiner gleichnamigen Kolummne im Blog. In dem Newsletter Berichte ich beispielsweise darüber wie ich die 100.000 Euro im Monat passiv verdienen will, was aktuell funktioniert und was auch nicht.

Du kannst mich quasi auf meiner Reise begleiten, daraus lernen und deine eigene Reise zu mehr Freiheit, Zeit und Geld beginnen.

Abonnenten für deinen Newsletter gewinnen

Ok technisch soweit alles eingerichtet, jetzt ist die letzte große Herausforderung, Leser für deinen Newsletter zu gewinnen.

Das kannst du mit nervigen Pop Ups auf deiner Webseite tun, du kannst Facebook Lead-Ads schalten, das war sehr effektiv bei mir, du kannst ganz klassisch ein Freebie anbieten oder was bei mir aber aktuell am besten funktioniert ist die Strategie der Content Upgrades.

Content-Upgrades: Meine aktuelle Strategie für mehr Leser

Du schreibst einen interessanten Artikel wie diesen hier, zu einem Thema deiner Wahl, in meinem Fall E-Mail-Marketing und E-Mail-Anbieter.

Die Zielgruppe sind Leute, die gerade mit dem Thema beginnen und vermutlich noch am Anfang stehen. Es gibt sicher auch einige die den Anbieter wechseln wollen, aber dafür gibt es ja den ausführlichen Erfahrungsbericht zu ConvertKit und Klicktipp.

Also jetzt hab ich diese Zielgruppe ausführlich informiert, warum E-Mail-Marketing so wichtig ist und wie man das ganze grob umsetzt. Der nächste Schritt jetzt ist es also die Abonnenten zu gewinnen.

Genau diesen Schritt biete ich als „Content Upgrade“ an. Ein thematisch genau auf die Zielgruppe passender Mehrwert und deshalb funktioniert es so gut.

Also wenn du dich jetzt hier in meinen Newsletter einträgst, schicke ich dir meine Anleitung zu, wie du in 7 Tagen deine ersten 100 Newsletter Abonnenten erhältst. Außerdem erhältst du von mir das Tag email-marketing in Convertkit 😀

Absolut kostenlos und kein Risiko.

Bis gleich 🙂

Kostenloser Ratgeber: In 7 einfachen Schritten die ersten 100 Abonnenten für deinen Newsletter gewinnen

Ich habe für dich einen Ratgeber geschrieben und sogar dieses umwerfende 3D-Cover erstellt, der dir zeigt, wie du schnell, einfach, ohne Kosten, ohne Vorwissen und ohne komplizierte Technik deine ersten 100 Abonnenten für deinen Newsletter gewinnen kannst. 

E-Mail-Marketing: Höhere Einnahmen und bessere Kundenbeziehungen durch den eigenen Newsletter

Zum Download